Beiträge vom: Juni, 2008


Autor: Martin

Wissenschaftler in der Schweiz haben festgestellt, dass intelligente Fliegen kürzer Leben.

Fliege GNU-Lizenz für freie DokumentationEs ist also schon klar, dass natürlich nicht bei allen Lebewesen es sich so verhält, dass die intelligenteren früher sterben. Das wäre ja auch bedauerlich, könnte man notwendige Bildungsoffensiven kaum noch rechtfertigen. Bei Fliegen sieht das jedoch anders aus.

Es konnte ein Zusammenhang zwischen der Lebenserwartung und der Lernfähigkeit der Fliegen festgestellt werden. Zur Untersuchung bildeten die Forscher zwei Fliegenpopulationen. Eine diente als Kontrollgruppe. Bei der anderen wurden immer die Fliegen für die nächste Generation ausgewählt, die einen bestimmten Duft mit einer Nahrung oder einen Schock mit einem Duft verbinden konnten. Nach 30-40 Fliegengenerationen hatte man somit Fliegen die diese Verbindung erlernen konnten. Leider starben diese schon nach 60 statt noch 80 Tagen.

Der Grund hierfür ist leicht gefunden. Das Gehirn frisst recht viel Energie. Energie, die die Fliege schneller altern lässt. Die Fliegen, die mit einem geringeren Energieaufwand zurecht kommen, werden daher älter.

Dies erklärt recht gut, warum es in der Tierwelt so ist, dass Insekten ein sehr niedrig ausgebildetes Neuronales System besitzen: es frisst einfach zuviel Energie. Bei Menschen ist diese Gefahr nicht so ausgeprägt. Dennoch lässt sich wohl feststellen, wer sein leben lang hart arbeitet und viel Energie aufwendet, hat eine niedrigere Lebenerwartung. Ich glaube nicht, dass die Evolution harte Arbeit für uns vorgesehen hat…



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Autor: Martin

Sterne kennen wir alle. Schließlich lassen sie sich am Nachthimmel beobachten. Eigene Leuchtkraft haben dabei nur Sonnen. Planeten die leuchten, reflektieren nur das Licht, das auf sie fällt. Deshalb lassen sich Planeten des Weltraums nur schwer beobachten. Dies gilt für die Astronomen mit ihren Teleskopen genauso wie für uns. Deshalb ist es immer eine Besonderheit, weit entfernte Planeten beobachten zu können.

Sternbild Schütze GNU-Lizenz für freie DokumentationPlaneten werden dabei häufig nicht direkt beobachtet, sondern indirekt. Das Licht der Sonne um die sie kreisen wird von der Gravitation des Planeten abgelenkt. Dies ist ein Effekt der durch die allgemeine Relativitätstheorie beschrieben wird. Durch die Ablenkung des Lichtes lässt sich indirekt auf die Existenz einer Masse schließen. Diese Masse ist dann der Planet. Dieser Effekt wurde übrigens von Einstein benutzt, um seine allgemeine Relativitätstheorie zu beweisen.

Einem internationalen Team ist es nun gelungen ein besonderes Exemplar zu beobachten. Es handelt sich um den kleinsten Planeten, der je außerhalb unseres Sonnensystems beobachtet wurde. “Klein” ist dabei relativ. Der Planet ist immerhin dreimal größer als die Erde. Er ist 3000 Lichtjahre entfernt. Alles was wir also von ihm sehen, ist schon 3000 Jahre her. Solange braucht das Licht von ihm, bis es uns erreicht. Der Planet befindet sich im Sternbild Schütze.

Leben dürfte auf dem Planeten jedoch nichts. Er besteht nur aus Eis und Gestein. Die Sonne die er umkreist, ist sehr klein und produziert nicht sehr viel Wärme. Dennoch hilft die Beobachtung abzuschätzen, wieviele Planeten im Universum verteilt sind. Daraus lässt sich die Wahrscheinlichkeit besser abschätze, ob es Leben woanders gbene könnte oder nicht.    [...mehr]


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