Beiträge vom: August, 2008
Seitan wird mittlerweile vielseitig in der vegetarischen Küche eingesetzt. Aber was ist Seitan eigentlich?
Seitan wurde ursprünglich in der chinesischen Küche eingesetzt. Erfunden wurd es von Möchen, die sich vegetarisch ernähren. Im Zuge einer immer größeren Menge von Menschen in Europa, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, hat Seitan auch seinen Weg nach Deutschland gefunden. Bei Seitan handelt es sich eigentlich nur um Weizeneiweiß. Diese wird als Gluten bezeichnet. Gluten ist eigentlich der lateinische Ausdruck für Leim. Wiezeneiweiß bildet zusammen mit Wasser eine klebrige Masse. Wird dies gekocht, entsteht eine Gummiartige Masse, die anschließend wie Fleisch verarbeitet werden kann und ähnlich schmeckt. [...mehr]
Die Biologie ist untern den naturwissenschaftlichen Gebieten eine eher junge Wissenschaft. Dabei ist es bisher nicht gelungen aus ihr eine einheitliche Wissenschaft zu machen.
Sicher, auch in anderen Bereichen gibt es Unterbereiche und starke Ausdifferenzierungen. Dennoch lassen sich die Bereiche zusammenführen. In der Physik ist es zumindest grundsätzlich klar, wie die unterschiedlichen Bereiche zusammen hängen. Hierzu bedarf es nicht unbedingt der großen einheitlichen Theorie, die Gravitation und Elektrodynamik zusammen führt. Es reicht schon, dass es ein gemeinsames Vokabular und gemeinsame wissenschaftliche Standards und Methoden gibt. In der Chemie ist dies zwar schon schwieriger, gelingt jedoch noch weitestgehend. Konflikte treten eher an den Grenzen zur Physik auf, in Bereichen in denen beide wissenschaftlichen Felder Geltungsanspruch behaupten. [...mehr]
Nicht nur Menschen werden von zu starker Sonneneinstrahlung geplagt. Auch Algen können von zuviel Sonne eine Art Sonnenbrand bekommen.
Für Menschen gibt es verschiedene Arten sich vor der Sonne zu schützen. So ist das Sonnenbad mit Sonnenmilch mit richtigem Lichtschutzfaktor kein großes Problem. Am besten ist es jedoch die pralle Sonne einfach zu meiden. Meeresalgen haben diese Möglichkeit nicht. Sie sind der Sonne ausgeliefert. Das waren sie schon immer und sind deshalb evolutionär auch darauf eingestellt. Immerhin können sie ähnlich wie wir Menschen “braun” werden. Wir produzieren Melanin und die Algen einen ähnlichen Stoff, der die schädliche Wirkung von UV-Strahlung einschränkt. Außerdem können die Proteine, die für die Lichtaufnahme zuständig sind reduziert werden. So wie wir Menschen unsere Grenzen bei der Anpassung haben, haben es die Algen auch. Und ihre Grenze ist erreicht. [...mehr]
Die Blutspendebereitschaft sinkt und das bedeutet gerade für seltene Blutgruppen, dass z.B. Krankenhäuser schlecht mit Blutkonserven versorgt werden. Dieses Problem wollten schon viele Wissenschaftler_innen lösen. Nun scheint man der Sache näher auf der Spur.
Wissenschaftler_innen aus den USA scheint es nun gelungen zu sein, aus embryonalen Stammzellen rote Blutkörperchen herzustellen. Wichtig heirbei ist, dass diese wahrscheinlich auch tatsächlich für Bluttransfusionen einsetzbar sind. Die Stammzellen wurden dabei zunächst mit speziellen Nährstoffen und Signalproteinen versorgt, um aus ihnen die Vorläufer von Blutzellen zu züchten. Aus diesen gelang es dann die Blutzellen herzustellen. [...mehr]
Die Frage was ein Kilogramm sei, scheint seltsam. Im Alltag gehen wir schließlich souverän mit dieser Größe um. Aber woher wissen wir, was ein Kilogramm ist?
Die Antwort scheint wiederum einfach. Ein Kilogramm ist das, was eine Waage als ein Kilogramm anzeigt. Woher weiß allerdings die Waage was ein Kilogramm ist. Irgendjemand muss die Waage ja so geeicht haben, dass sie die richtigen Werte anzeigt.
Die Maßeinheiten sind reine Konvention. Wieviel ein Kilogramm ist, wie lange eine Sekunde dauert, das wurde irgendwann einfach bestimmt. Vorher gab es ein großes durcheinander, da alle Leute Zeit, Masse oder was auch immer, so gemessen haben wie sie wollten. Überregionale Vergleiche waren kaum möglich. Da kam man auf die Idee eine Größe verbindlich festzulegen. Zunächst legte man in Frankreich in Zeiten der Revolution den Meter auf den 40-millionstel Teil des Erdmeridians fest. Dann hat man mit dieser Größe das Kilogramm definiert. Wasser in einem Quader von 10cm Seitenlänge (also ein Liter Wasser) sollte einem Kilogramm entsprechen. Dies war jedoch keine sehr exakte Größe. Also entschloss man sich eine Art Urkilogramm herzustellen. So hat man dann ein Gewicht hergestellt, dass fortan festlegen sollte, was ein Kilogramm ist. Dabei handelt es sich um einen Zylinder aus einer Platin-Iridium-Legierung. Sämtliche genauen Messinstrumente gehen damit in ihrer Eichung auf dieses Urkilo zurück. [...mehr]
Bei Krill handelt es sich um die wichtigste Nahrung für Wale und viele andere Meerestiere. Ein Grund sich die Frage zu stellen, was die Wale da eigentlich die ganze Zeit fressen.

Die Verbindung zwischen den Ernährungsgewohnheiten der Wale und dem Namen Krill ist eng. Im norwegischen heißt Krill nämlich nichts anderes als Walnahrung. Bei Krill handelt es sich nun um sogenannte Euphausiden. Das sind kleine Krebse. Sie gehören zu den garnelenähnlichen Krebstieren. Interessant ist noch, dass es sich dabei um Leuchtkrebse handelt. Sie haben im Körper 10 Leuchtorgane die ein bläuliches Licht aussenden. Krill bildet einen Hauptbestandteil des Planktons. [...mehr]
Immer wieder gibt es die interessantesten, neuen, wissenschaftlichen Erkenntnisse zu vermelden. Wie aussagekräftig diese vermeintlichen “Erkenntnisse” sind, ist jedoch sehr fragwürdig. Das gilt auch für den Zusammenhang zwischen Partnerwahl und Antibabypille.
So stellen es unseriöse Wissenschaftsjournalisten so dar, als ob die Pille schlecht für die Partnerwahl sei. Dies wird im wesentlichen an zwei Punkten “belegt”, die beide dieselbe Ursache hätten. So gebe es einen Zusammenhang zwischen dem Umstand ob eine Frau einen Mann riechen möge und der Pille. Frauen fänden den Geruch von Männern angenehm, die genetisch von ihnen selbst abweichen würden. Diese genetische Varianz spiele eine Rolle für die “Qualität” des Immunsystems vermeintlicher Nachkommen und die Verringerung von Erbkrankheiten. [...mehr]
Schon seit langer Zeit sind Forscher_innen auf der Suche nach Heilmitteln für AIDS. Bisher ist es jedoch noch nicht gelungen ein Mittel zu finden. Die Fortschritte in der molekularen Biologie lassen aber weitere Hoffnungen entstehen.
Eine neue Hoffnung entsteht mit der Entdeckung der RNA-Interferenz. Diese wurde in den 90er Jahren entdeckt. Erste Versuche die einen Aufschluss gaben wurden 1990 gemacht und die endgültige Entdeckung kann auf 1998 datiert werden. Hierfür erhielten Fire und Mellow 2006 denm Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Eigentlich handelt es sich bei der RNA-Interferenz um einen natürlichen Prozess, bei dem ein kleiner RNA Strang die Genexpression einzelner Gene hemmt. Die Genexpression ist die Produktion von RNA oder Proteinen aus der Erbinformation, also aus den Genen.
Einfach gesagt, lagert sich bei der RNA-Interferenz ein kleiner RNA Strang an einzelnen Genen der DNA an. Hierdurch können die Informationen der DNA nicht mehr ausgelesen werden. Dies kann dazu führen, dass bestimmte Proteine nicht mehr produziert werden. Hierbei handelt es sich nicht um einen dauerhaften Effekt sondern um einen kurzzeitigen. [...mehr]
Eigentlich sind Viren ja die Verursacher von Krankheiten bei anderen Lebewesen. Wenn man mal wieder eine Vireninfektion sein eigen nett, könnte es jedoch eine gewisse Freude sein zu wissen, dass auch einige Viren von Krankheiten befallen werden.
Viren sind generell nicht dazu in der Lage sich selbst zu reproduzieren. Dies ist oft auch ein Grund sie nicht als “Leben” zu klassifizieren. Viren benötigen eine Wirtszelle, die für sie die Reproduktion übernimmt. Dass die Wirtszellen den Virus produzieren anstatt ihren eigentlichen Funktionen nachzugehen führt oft zu bestimmten Krankheitssymptomen. [...mehr]
Die Entwicklungen in der Medizin bei der Bekämpfung von Krankheiten werden von Sportlern immer sehr genau beobachtet. Die neuen Errungenschaften versprechen schließlich einen einfachen Weg zur sportlichen Höchstleistung. Die neuen Möglichkeiten Gene zu manipulieren stellen eine Herausforderung für die Dopingkontrolle dar.
Werden wir es bald mit genmanipulierten Supersportlern zu tun haben. Mittlerweile ist es schließlich möglich mit Gentherapien Menschen auf genetischer Ebene zu beeinflussen. Besonders interessant für Sportler dürften dabei Fortschritte im Bereich der Behandlung von Blut- und Muskelerkrankungen sein. Mittlerweile ist es schließlich gelungen mittels Gentherapie bei Mäusen auf die Blut- und Muskelbildung Einfluss zu nehmen. [...mehr]





