Beiträge vom: September, 2008
Akkus werden immer wichtiger. Viele elektronische mobile Geräte finden Verwendung und wollen mit Strom versorgt sein. Normale Batterien zu verwenden wäre eine Verschwendung. Daher finden Akkus ihren Einsatz in solchen Geräten. Doch wie funktionieren Akkus?
Das Grundprinzip ist eigentlich relativ leicht: bei Akkumulatoren (Kurzform: Akkus) wird zunächst elektrische Energie in den Akkus in Form von chemischer Energie gespeichert. Wenn ein Verbraucher an die Energiequelle angelegt wird, wird die chemisch gespeicherte Energie wieder in elektrische Energie umgewandelt. Bei diesem Umwandlungsprozess geht ein Teil der verwendeten Energie in Form von Wärmeenergie verloren. Der Ladewirkungsgrad bezeichnet das Verhältnis der Energie die reingesteckt wird zur Energie, die aus dem Akku wieder rauszuholen ist. Dieser Wirkungsgrad liegt oft bei ungefähr 80%. Das heißt, dass ca. 20% der Energie woanders verloren geht, zumeist in Form von Wärme. [...mehr]
China mag zwar nicht das erste Land sein dem es gelingt einen Menschen ins Weltall zu befördern, dennoch handelt es sich um ein wichtiges Ereignis.
China hat schon zuvor Menschen ins All geschickt. Das erste Mal wurde 2003 ein Astronaut von China auf den Weg gebracht. Die kürzlich erfolgte Mission der Shenzhou VII war dennoch eine Premiere. Zum ersten Mal hat ein Astronaut auf chinesischer Mission das Raumschiff verlassen. Die Außenmission hat 15 Minuten gedauert. Dabei hat der 41-jährige Zhai Zhigang einen Raumanzug getestet und eine chemische Probe an der Außenseite geholt. Damit ist China neben den USA und der Sowjetunion der dritte Staat der alleine eine solche Mission durchgeführt hat. [...mehr]
Aufgrund von ethischen Erwägungen war es bisher immer ein Problem embryonale Stammzellen für wissenschaftliche Forschung einzusetzen. Mittlerweile gibt es jedoch vielversprechende andere Verfahren.
Um nicht auf embryonale Stammzellen zurückgreifen zu müssen, wurden Versuche unternommen, aus normalen Körperzellen Stammzellen zu gewinnen. Dies wird mittlerweile auch erfolgreich gemacht. Hierzu werden die normalen Körperzellen in gewisser Weise umprogrammiert. Damit dies gelingt, müssen vier zentrale, ruhende Entwicklungsgene in den Zellen aktiviert werden. Dies führt dann dazu, dass die Zelle in einen ähnlichen Zustand wie den der embryonalen Stammzellen versetzt wird. Diese Zellen heißen dann induzierte pluripotente Stammzellen (iPS). [...mehr]
Trichoplax ist ein Lebewesen, dass nicht nur eine Zelle hat, sondern mehrere verschiedene. Dabei ist dieser Vielzeller jedoch sehr simpel aufgebaut. Es könnte sich um einen der ersten Vielzeller der Evolution handeln.
Trichoplax hat keine Nerven und Organe. Er besteht nur aus vier unterschiedlichen Zellen. Das Genom besteht aus 98 Millionen Basenpaaren und gut 11 000 Genen. Damit handelt es sich um das kleinste bekannte Genom eines Vielzellers. Obwohl er nur so wenige Gene besitzt, geben diese dennoch einige Rätsel auf. So besitzt er Gene, die Informationen für den Sehfarbstoff Opsin beinhalten. Man fragt sich wozu ein Lebewesen ohne Auge dies benötigt. Außerdem besitzt Trichoplax Gene, die bei höheren Tieren festlegen wo der Kopf hin soll und wo die Beine. Es wird damit die Körperachse festgelegt. Bei Trichoplax lässt sich eine solche Unterscheidung nicht machen. Es lässt sich weder vorne und hinten, noch oben und unten Unterscheiden. [...mehr]
Die Forscher_innen haben lange gewartet und sich gefreut als sie endlich am LHC arbeiten konnten. Nun ist das Gerät jedoch schon kaputt gegangen.

Der Large Hadron Collider hat immerhin 3 Milliarden gekostet, die ganze Anlage um die sechs Milliarden Euro. Es hat 20 Jahre gedauert bis die Anlage fertig gebaut worden ist. Da hätte man doch hoffen können, dass das Ding dann zumindest auch funktioniert. Tut es jedoch nicht. Nach sehr kurzer Zeit – 10 Tagen – ist ein Fehler aufgetreten. Durch ein fehlerhafte elektrische Verbindung zwischen Magneten ist eine Leck in der Heliumleitung eingetreten. Das flüssige Helium wird zur Kühlung verwendet. Die Reparatur wird wahrscheinlich zwei Monate in Anspruch nehmen. Dies liegt daran, dass das Gerät zunächst von der Arbeitstemperatur von -271,3°C soweit erwärmt werden muss, dass eine Reparatur möglich ist und dann muss es wieder abgekühlt werden. [...mehr]
Bärtierchen haben eine erstaunliche Überlebensfähigkeit. Dies wurde nach Tests mit ihnen im Weltraum herausgefunden.
Bärtierchen gehören zu den Häutungstieren und sind äußerst klein. Sie sind nur wenige Milimeter groß und haben acht Beine. Sie sind an recht unterschiedlichen Orten vertreten. So findet man sie im Meer als auch im Süßwasser und an Land in eher nassen Gegenden. So bevorzugen sie an Land nassen Sand oder Moospolster. Sie können sich von Pflanzenzellen als auch von kleinsten Tieren ernähren. [...mehr]
So ziemlich alle dürften mal unter Kopfschmerzen gelitten haben. Kopfschmerz ist jedoch nicht gleich Kopfschmerz. So gibt es einige unterschiedliche Varianten, mit denen auch unterschiedlich umgegangen werde sollte.
Im Grunde genommen gibt es eine riesige Menge von unterschiedlichen Kopfschmerzen mit unterschiedlichen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Es wird sich zwar noch darüber gestritten aber es ist eine Menge von 160 bis ca. 300 in der Diskussion. Dies sind jedoch Kopfschmerzen vor denen die meisten zum Glück verschont werden. Oft betroffen sind die Menschen jedoch von folgenden Schmerzen: [...mehr]
ZFS ist ein für Computer entwickeltes Dateisystem von Sun Microsystems .
ZFS ist eigentlich ein Akronym für Zettabyte File System, wird mittlerweile jedoch als Eigenname gebraucht. Es handelt sich um ein Meta-Dateisystem, das mit den Betriebssystemen Solaris, Mac OS X und FreeBSD kompatibel ist. Es weist einige interessante Vorteile, gerade für die Verwaltung großer Datenmengen, auf.
So ist es bei anderen Dateisystemen möglich mehrere physikalische Partitionen zu logischen zusammenzufassen. Dann ist es auch möglich mi sogenannten RAID Systemen Datensicherung zu betreiben. Die Daten werden redundant auf anderen Festplatten gespeichert und so kann eine kaputt gehen ohne dass die Daten verloren gehen. [...mehr]
Schon in den 60er Jahren wurden sie hervorgesagt doch bis heute nicht beobachtet: die Higgs-Teilchen.
Peter Higgs hat 1964 eine Arbeit veröffentlicht, in der er theoretisch die nach ihm benannten Higgs-Teilchen hervorsagt. Am 10 September wird in Genf der LHC Beschleuniger in Betrieb genommen. Man erhofft sich in diesem Beschleuniger Energien zu erreichen mit denen die Higgs-Teilchen nachgewiesen werden können. Sollten die theoretischen Vorhersagen von Higgs nun empirisch verifiziert werden, dürfte ihm ein Nobelpreis recht sicher sein. Die Higgs Teilchen gehören trotz des bisher fehlenden empirischen Nachweis zum Standardmodell in der Physik. [...mehr]





