Beiträge vom: Februar, 2009


Autor: Richert

Mohammed Al Khwarizmi, der Vater des „Buchstaben Rechnens“.

Man weiß nicht viel von ihm, weder seinen Geburtsort, noch wann er geboren oder gestorben ist.
Dennoch gibt es einige Fakten und Thesen, warum ihm der der Name „Vater des Algebras“ zugesprochen wird. In der Schule und der Gesellschaft ist diese Form der Mathematik nicht mehr wegzudenken und sie wird auch heute noch unverändert gelehrt.

Mohammed © Flickr by MissFikrah

Als sich Bagdad noch von Spanien bis zu den Ausläufern des Himalajas erstreckte und dem Kalif Harun-Alrashid regiert wird ( von 786 bis 809) regiert wurde,
entwickelte sich an seinem Hof ein vielfältiges Kulturelles Leben.

Nach einem blutigen Machtkampf wurde  sein jüngerer Sohn Al-Mamun sein Nachfolger.

So entstand dort eine umfassende Bibliothek – in etwa vergleichbar mit der Bibliothek in Alexandria, in welcher bedeutende Werke aus anderen Kulturkreisen ins Arabische übersetzt wurden - darunter auch die der griechischen Philosophen und Mathematiker.

Schnell kam der Name “Hauses der Weisheit” zustande und in ihm lehrten und forschten die Wissenschaftler:
die Brüder Abu Jafar Muhammed (800 – 873),
Ahmed (803 – 873) und
Al-Hasan Ibn Musa Ibn Shakir (810 – 873) sowie
Abu Yusuf Yaqub Ibn Ishaq Al-Sabbah Al-Kindi (801 –873) und der wohl bedeutendste Wissenschaftler bis zur heutigen Zeit:
Mohammed Al-Khwarizmi,

Ihm verdanken wir die Übernahme der indischen Ziffern, die seitdem als arabischindische Ziffern bezeichnet werden.

Er erkannte die Vorteile der Dezimalschreibweise - insbesondere auch die Rolle der Null als Platzhalter für nicht besetzte Stellen im Stellenwertsystem erfasste er in der höheren Mathematik.

Zusammenfassend ist er ein Mensch, von dem man nichts genaues weiß - man aber vermutet das er und seine Familie aus dem persischen kamen - er aber uns bis heute im Gedächtnis geblieben ist in Form der Algebra, auch Buchstaben-Rechnen genannt.    [...mehr]



Autor: Martin

Der herkömmliche Schnupfen ist wohl eine der hartnäckigsten Krankheiten. Nun sind die Grundlagen dafür gelegt, dass vielleicht bald eine Impfung und effektivere Bekämpfung möglich sein wird.

Rhinovirus Quelle: Wikipedia  GNU-Lizenz für freie Dokumentation (c) Robin S

Kaum einer dürfte dem Schnupfen entkommen. Im Gegensatz zu anderen Krankheiten scheint es keine Immunität zu geben. Fast jedes Jahr wird man wieder von einem Schnupfen geplagt. Dem ein Ende zu bereiten haben sich einige Forscher auf den Weg gemacht, die Krankheitserreger des Schnupfens zu identifizieren und zu analysieren, um ihnen den gar auszumachen.    [...mehr]



Autor: Richert

Stellen sie sich mal vor, ein Mann steht mit einem anderem Mann zusammen auf der Bühne, soweit nichts spektakuläres, aber … einer der Männer steht in in Indien auf einer Bühne, der andere in Kalifornien. Wie das?

Holographischer Mensch © Flickr by Wonderlane

Eine perfekte Täuschung, die für offene Münder sorgt. Die Männer können sich sehen und auch ausgesprochen gut miteinander kommunizieren. Für die Zuschauer erscheint der aus den USA eingespielte Gesprächspartner täuschend echt. Diese grandiose Täuschung, die so sehr real wirkt, ermöglicht eine neuartige Technik aus den USA.

Das „Telepresence Magic“ wurde von einer US Firma (Cisco) entwickelt und ermöglicht es, etwas bisher unmögliches zu realisieren. Eine Videokonferenz, in der sich beide Teilnehmer in Form von dreidimensionalen Hologrammen gegenüberstehen. Dabei werden die  Bewegungen und Worte der Gesprächspartner täuschend echt übertragen. Synchron und in hoher Qualität.

Damit diese unglaubliche Art der Kommunikation funktioniert,  ist ein schon ein wenig Hightech nötig. Damit das Hologramm erzeugt wird, benötigt man einen Glasquader, in selbigen wird der Gesprächspartner aus der Ferne hineinprojiziert. Ein speziell dafür entwickelter Video-Chip ist imstande, einen Datenfluss von 3,6 Gigabit pro Sekunde auf ein Hundertstel zu komprimieren und so das Hologramm übertragbar zu machen.

Um die Verzögerung allerdings möglichst gering zu halten, ist einiges an technischem “Höchstleistungs Know-how “nötig.  Die größte Herausforderung dürfte wohl die Übertragungsrate gewesen sein, damit die Illusion eines Live-Gesprächs vor Ort entsteht. Die Übertragungszeit beträgt nicht mehr als 80 Millisekunden.    [...mehr]



Autor: Martin

Immer wieder sind verschiedenen Tierarten bedroht. Nun zählen auch die Magellan Pinguine dazu. Sie sind gefährdet durch eine Überfischung der Meere.

Magellan-Pinguin Quelle: Wikipedia gemeinfrei

Nicht nur der Magellanpinguin ist ein bedrohtes Tier. Auch die Kaiserpinguine sind bedroht. Doch das ist eine andere Geschichte. Punta Tombo ist ein Natur-Schutzgebiet 1600 Kilometer entfernt von Buenos Aires. Dort ist die Magellan-Pinguin Population in den letzten 20 Jahren um über 20 Prozent zurückgegangen.

Bei der Aufzucht der Jungtiere macht sich ein Pinguin Elternteil auf den Weg Nahrung zu suchen, der andere Elterteil bleibt zurück. Zur Nahrungssuche muss sich der Pinguin sehr weit entfernen und im Meer nach fischen suchen. Wenn es sehr lange dauert, bis der Pinguin erfolgreich Nahrung gefunden hat, kann das Jungtier schon verhungert sein. Außerdem kann es passieren, dass der andere Elternteil aus Hunger sich selbst auf die Suche nach Nahrung macht und das Jungtier zurücklässt. Dann erfriert es. Ist die Nahrung insgesamt zu knapp, wird oft auch gar nicht erst gebrütet und so die Vermehrung bedroht.

Magellan Pinguine ernähren sich im wesentlichen von kleinen Fischen wie Anchovis. Die Küsten vor Südamerika sind allerdings mittlerweile überfischt. Dies führt dazu, dass die Pinguine immer weiter schwimmen müssen um Nahrung zu finden. Dies wird zur Bedrohung für den anderen Elternteil und das Jungtier.    [...mehr]



Autor: Martin

Krebs ist sicherlich noch nicht hinreichend untersucht. Insbesondere spätere Krebsstadien sind oft nicht heilbar. Das liegt insbesondere daran, dass sich Metastasen bilden. Über diese scheint es nun neue Erkenntnisse zu geben.

Zellteilung bei Krebs Quelle: Wikipedia (c) Allgemeingut

Dieter Hölzel vom Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der Universität München hat auf der Grundlage von Datenbanken über den Krankheitsverlauf von Krebspatienten neue Erkenntnisse im Zentralblatt für Chirurgie veröffentlicht. Dort behauptet er, dass in Bezug auf die Krankheit Krebs ein Umdenken stattfinden müsste.

Bisher wurde immer angenommen, dass Metastasen selber metastasieren. Dies gelte insbesondere für befallene Lymphknoten. Deshalb wird oft nicht nur der Primärtumor sondern auch viele der Lymphknoten mit ausgeräumt. Dies ist nach Hölzel jedoch medizinisch nicht unbedingt notwendig. Er glaubt, dass nur der Primärtumor Metastasen bildet. Dies hätte natürlich auch Konsequenzen für die praktische Medizin.    [...mehr]



Autor: Richert

Was machen Wolken eigentlich sonst noch so, außer vorbeizuziehen, gelegentlich ein wenig Regen abzuwerfen und nett da zu sein?

Kann man aus der Luft Wasser gewinnen? Geht das? Wenn ja, wie?

Nunja, theoretisch würde es gehen. Ich habe vor Tagen von einer Apparatur gelesen, welche es ermöglichen soll, aus reiner, blanker Luft Wasser gewinnen zu können. Dieses bewanderte Gerät nennt sich Watermill und soll - ganz ohne Chemie oder chemische Zusätze - Wasser aus Luft herstellen können. Ein Zauber der Natur sozusagen.

Stadt © Flickr by pfala

Das klingt zunächst doch schon sehr abstrus, wissen wir doch alle, dass die eh vorhandene Luftfeuchtigkeit ausreichen würde, um alle großen Seen der Erde locker wieder aufzufüllen. Doch diese neue Erfindung soll es auch ohne großen technischen Aufwand ermöglichen, bis zu 12 Liter reines Trinkwasser pro Tag aus der Luft zu gewinnen. Und das nicht in Laboratorien, sondern ganz bequem und flexibel in der heimischen Stube.

Erst wird die Luft gefiltert und von Staub & sonstigen Partikel gereinigt um es dann soweit herunter zu kühlen, bis sich Kondenswasser bildet. Dieses Wasser wird anschließend durch eine Kammer geschleust, in der es sterilisiert wird und nochmal gefiltert wird. Mikrobentötendes UV-Licht erledigt dann den Rest und tötet damit auch krankheitserregende Stoffe und Bakterien ab.    [...mehr]