Beiträge vom: März, 2009
Der zweite Weltkrieg, der Fall der Berliner Mauer und die Wahl Barack Obamas zum Präsidenten der USA haben eines gemeinsam – sie gelten als Ereignisse der Zeitgeschichte.
Der Begriff “Zeitgeschichte” ist noch gar nicht so alt. Er wurde geprägt durch das 1949 gegründete “Deutsche Institut für Geschichte der nationalsozialistischen Zeit”, welches 1952 schließlich zu seinem heutigen Namen kam.
Definition von “Zeitgeschichte”
Im Internet kursiert erstaunlicherweise nur eine Definition von “Zeitgeschichte”, passenderweise in der Wikipedia, worauf sich dann auch weitere Autoren beziehen.
Um die klassische Definition des Begründers der Zeitgeschichte als wissenschaftlicher Disziplin, Hans Rothfels, zu finden, muss man schon lange suchen.
Rothfels charakterisierte die Zeitgeschichte als “Epoche der Mitlebenden und ihre wissenschaftliche Behandlung”. Da Zeitgeschichte somit niemals eine feste Epoche bezeichnen kann, wie etwa das Mittelalter oder die Frühe Neuzeit, ist sie etwas sehr dynamisches und stellt in der Forschung dadurch einen Sonderfall dar.
Die Berliner Zeitung fand einmal den schönen Vergleich der Zeitgeschichte mit einer Wanderdüne.
Zeitgeschichte und Politik
Zeitgeschichte betrifft aufgrund ihrer notorischen Aktualität immer eine Gesellschaft als ganze. Zeitgeschichte und Politik bilden eine unauflösliche Einheit. Daher ist sie stets auch ein Politikum. Für uns heute ist die Zeit inbesondere nach 1945, der Kalte Krieg und der Zusammenbruch der zwei Systemblöcke in Ost und West von unmittelbarer Bedeutung.
Zeitgeschichte wirkt also auch immer direkt in den Alltag der Menschen. Und wie sehr wir von der Zeitgeschichte bewegt werden, zeigen die zwanzig Jahre, die seit dem Fall der Mauer vergangen sind und in denen es immer wieder diesbezüglich hoch her geht in der Politik.
Wenn man auf den Seiten des Zentrums für Zeithistorische Forschung stöbert, dann bekommt man auch einen Eindruck davon, dass Zeitgeschichte vor allem einen europäischen Fokus hat. Von Europa auf Europa. Andererseits hat die Forschung damit ja auch genug Stoff für Zeiten sogar weit über die eigene Zeitgeschichte hinaus…
Bücher zur Zeitgeschichte
- Gabriele Metzler: Einführung in das Studium der Zeitgeschichte, UTB
- Matthias u. Kerstin von Hellfeld: Das Wichtigste über Geschichte & Zeitgeschichte: Einfach wissen, dtv
- Martin Sabrow (Hrsg.): Zeitgeschichte als Streitgeschichte: Große Kontroversen seit 1945, Beck’sche Reihe
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Neue Forschungsergebnisse zeigen Unerwartetes: Pflanzen sind viel höher entwickelt, als wir bisher angenommen haben. Manche Forscher sprechen sogar von einer Intelligenz bei Pflanzen.
Intelligenz – Im weitesten Sinne bezeichnet dieser fast inflationär gebrauchte Begriff die geistige Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, Probleme zu lösen, Wissen anwenden und abstrahieren zu können. Doch ist Intelligenz ein Attribut, was nur dem Menschen und vielleicht dem Tier zuzuordnen ist?
Verfügen Pflanzen über Intelligenz?
Man darf staunen: Immer mehr Forschungsergebnisse lassen Pflanzen in einem ganz neuen Licht erscheinen und stellen sogar Vergleiche zu Tieren an. Alte Auffassungen von Pflanzen als primitive Lebewesen, die verharrend einfach existent und „dumm wie Stroh“ sind, sind längst überholt.
Doch wo könnte die Intelligenz bei Pflanzen angesiedelt sein? Schließlich verfügen sie über kein Gehirn und nicht über Nerven, wie sie von Menschen oder Tieren bekannt sind. Auch von „klassischen“ Sinneswahrnehmungen wie Hören, Sehen, Riechen, Schmecken oder Tasten kann nicht die Rede sein. Doch ist bewiesen, dass Pflanzen komplexe und sensible Reaktionen auf äußere Reize zeigen. [...mehr]
Kokosnüsse kennt wohl jeder, die meisten sicher als Geschmacksrichtung in Getränken oder in materieller Art und Weise als Fußmatte und Brennmaterial.
Dabei kann diese Frucht der pazifischen Inseln auch zu mehr genutzt werden, da sie als nachwachsender Rohstoff der Umwelt nicht schadet.
Nun griffen Forscher einer texanischen Universität bei ihren Überlegungen auf die Natur zurück, einzig das Ziel verfolgend, den rund elf Millionen Kokos-Bauern dieser Welt zu helfen und für die vielen Kokosnüsse weitere Anwendungsmöglichkeiten zu finden.
Eine Idee wurde schnell gefunden; die Fasern der Kokosnüssen könne mann wunderbar zur Innenverkleidung von Autos benutzen.
So könnte zum Beispiel in Zukunft die Kofferraumauskleidung, die Autotüren, der Autohimmel und auch die Bodenabdeckungen mit den Fasern der südlichen Früchte ausgekleidet sein.
Für die Kokos-Bauern dürfte diese Art der Erfindung ganz neue Möglichkeiten aufwerfen und den Markt gänzlich vorantreiben. Denn momentan erwirtschaften sie nur rund 500 $ pro Kopf im Jahr.
Das Hauptaugenmerk liegt allerdings darauf, einen existenzfähigen Markt zu schaffen um den Kokos-Bauern ein besseren Lebenstandard zu ermöglichen, welcher sich in erster Linie durch eine bessere, finanzielle Ausgangssituation realisieren lässt.
Ebenso lässt sich mit der Umsetzung von Kokos-Autos der Marktwert der Kokosnüsse erheblich steigern. Experten rechen damit, dass der Preis pro Nuss um etwa 30 $ Cent steigen wird.
Ein weiterer Vorteil ist es natürlich, dass die Kokosfasern – im Vergleich mit den herkömmlichen, synthetischen Fasern – günstiger sind und umweltfreundlich sind. Zudem wurden die Schalen sonst immer unverbraucht weggeworfen und landeten im Abfall.
Da Kokosfasern so nicht gut brennen, können sie auch nur in geringem Massen giftige Dämpfe in die Luft pusten, wobei das sicher nur ein kleines Problem in der gesamten Thematik darstellen dürfe.
Im Moment arbeiten die Forscher mit Hochdruck daran, die Autos für die herkömmlichen Sicherheitstest zu verbessern, denn wenn die Sicherheitsansprüche erfüllt sind, dann steht dem Kokos-Autos nichts mehr im Wege und es wäre mit einem Schritt vielen Menschen geholfen. [...mehr]
Es könnte einem im ersten Moment eiskalt über den Rücken laufen, aber es geht hier nicht um neueste Waffentechnologie sondern um einen wahren Quantensprung in der Medizintechnik. Nano-Raketen als erster Schritt zu komplexen Nano-Maschinen.
Schon die Vorstellung, man könnte Maschinen bauen, die so „klein“ sind, dass man schon ein Mikroskop bräuchte, um sie zu entdecken, klingt zu fantastisch, um wahr zu sein.
Und doch steht der Mensch kurz davor, dies möglich zu machen. Längst gibt es Schaltrelais in Molekülgröße und Prozessoren im Reagenzglas. Und jetzt stehen Forscher des Leibnitz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden kurz davor, Transportvehikel zu entwickeln, denen es möglich ist, ähnlich wie biologische Mikroorganismen, die chemische Energie ihrer Umgebung zur Fortbewegung zu nutzen.
Dies klingt vielleicht nach komplizierter Technik ist aber dem Prinzip nach recht simpel, naja.. in gewisser Weise… [...mehr]
Wenn der Körper Hunger leidet und wenig von den Nährstoffen bekommt,
welche er zur Erhaltung relevanter Körperfunktionen braucht, dann beginnen seine eigenen Proteine und Zellorganellen zu verdauen.
Bei so einem Alarmsignal schüttet der Hypothalamus einen Stoff namens “Corticoliberin” aus, der in die Hypophyse wandert und seinerseits die Freisetzung des eines Hormons auslöst. Dieses Hormon wandert daraufhin zu den Nebennieren, wo verschiedene Hormone, darunter Adrenalin und Cortisol, ausgeschüttet werden, die dann mit den Geweben im Körper interagieren.
Cortisol sein übrigens, indem es die Aufschlüsselung von Körpereiweißen zur Glukose – was den Selbstverdauungsprozess – auslöst, welches als Treibstoff genutzt wird, während das Adrenalin dafür sorgt, dass der Ruhenerv ( lat. der Parasympathikus) blockiert wird.
Genau das hat zur Folge, dass die Adern in den Muskeln erweitert werden und eine optimale Energiezufuhr möglich ist – was aber andererseits auch bedeutet,das die Verdauung gestoppt ist und der Körper nun auf körpereigenes Gewebe zur Energiegewinnung zurückgreift.
In der trockenen Biologie ist das ganz einfach zu erklären, denn dem Körper bleibt nur, auf das Eiweiß in den Muskelzellen zurückzugreifen.
Ebenso wird er vom Fettgewebe und anderen verfügbaren Nährstoffe zehren.
Normalerweise hat die Natur das anders vorgesehen, denn eigentlich dient diese Reaktion nur für eine kurzfristige, akute Notfallsituation.
Ist diese vorbei, wird der Körper versuchen sich auszuruhen, damit sich die Stresshormone wieder abbauen können, Verletzungen bspw. repariert werden können und auch die Verdauung wird sich wieder fortsetzen.
Um solche Vergiftungen zu vermeiden, ist es günstig, sich körperlich zu betätigen und damit der Muskulatur das geben, was sie will – Anstrengung und Bewegung – aber auch Techniken wie Meditation und autogenes Training, also das bewusste Suchen von Ruhe und Erholung.
Gar kein Stress ist aber auch keine gute Idee, da geht die Vitalität verloren – hin und wieder eine kurze, heftige Portion Stress mit der dazu gehörigen körperlichen Reaktion ist eine gute Sache.
Nur langfristig und dauerhaft ist es schädlich.
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