Beiträge vom: August, 2009


Autor: Richert

Die Birkin Bag gehört für viele Stars und Sternchen wie Victoria Beckham oder Katie Holmes zum perfekten Outfit. Die Kulttasche wurde in den 80er Jahren vom Pariser Modehaus Hermès extra für die britische Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin entworfen und ist heute ein absolutes Statussymbol.

Hermes Kulttasche © wikipedia

Was ist das Geheimnis der Birkin Bag? Was verleitet viele Frauen dazu, für eine Handtasche so viel Geld auszugeben, wie es viele noch nicht einmal für ein Auto tun? Diese Frage lässt sich vermutlich nicht abschließend klären, doch wollen wir einen Versuch starten.

Birkin Bag: Handbag vom Pariser Modehaus Hermès

Jane Birkin ist eine Sängerin und Schauspielerin aus Großbritannien, die in Michelangelo Antonionis Kultfilm „Blow Up“ ihren internationalen Durchbruch schaffte und heute Platten mit so berühmten Künstlern wie Neil Young oder Kate Bush aufnimmt.

Es war Mitte der 80er Jahre, als Jane Birkin im Flugzeug zufällig neben dem Vorstandsvorsitzenden des Pariser Modehauses Hermès, Jean Louis Dumas, saß und sich über die damals modische Kelly Bag beschwerte. Diese Kulttasche, die extra für Grace Kelly entworfen wurde, sei zwar schön, für den Alltag aber kaum zu gebrauchen. Das war die Inspiration für die neue Erfindung: Noch im Flugzeug entwarfen die beiden Mode-Fans das Design der Birkin Bag und zwei Jahre später erschien die Birkin Handtaschen Kollektion bei Hermès.    [...mehr]



Autor: Richert

Wer eine Sternschnuppe erspäht dem wird, so sagt es der Volksmund, ein Wunsch erfüllt. Man müsse nur, sobald man die Sternschnuppe gesehen hat, die Augen schließen, den Wunsch in Gedanken aussprechen und ihn niemand anderem verraten.

Vor allem der Zeitraum zwischen dem 8. Und 14. August sind sternschnuppenreich, wenn aus dem Sternenbild Perseus die Meteorströme auf die Erde regnen.

meteorstrom ©flickr / dospaz

Sternschnuppen, Meteoriten, Meteoren und Meteoroiden

Man unterscheidet zwischen Meteoriten, Meteoren und Meteoroiden. Meteriode sind Objekte im interplanetarischen Raum. Erreicht ein Meteoroid die Erdoberfläche bezeichnet man ihn als Meteorit. Die entstehende Leuchterscheinung nennt man Meteor oder Sternschnuppe.
Der Begriff „Sternschnuppe“ hat die etymologischen Ursprung in den Worten „Schnupfen“ und „schnauben“ und bedeutet so viel wie „putzen“. Früher schnitt man verkohlte Kerzendochte ab, man putze also das Licht. Diese Kerzendochte nannte man „Schnuppe“. Früher dachte man leuchtende Meteore seien Putzabfälle der Sterne und nannte sie deshalb „Sternschnuppen“.

Leuchtentwicklung wenn der Meteoroid auf die Erde trifft

Kleine Meteore mit einem Durchmesser um 1mm werden Sternschnuppen genannt. Größere Objekte mit einem Durchmesser von mehr als 20 mm heißen Boliden, Feuerkugeln oder auch Feuerbälle.
Das typische Leuchten der Sternschnuppen entsteht, wenn Meteoroide in die Erdatmosphäre eindringen. Sobald diese bis zur Erdoberfläche durchgedrungen sind, werden sie Meteorite bezeichnet.

Meteoroide sind meist Staubkörner aus Eisen oder Gestein von denen etwa täglich 10 Milliarden mit einer Gesamtmasse von 1.000 bis 10.000 Tonnen auf die Erdatmosphäre treffen. Aufgrund ihrer enormen Geschwindigkeit von 11,2 bis 72 Kilometer pro Sekunde verdampfen die meisten in etwa 80 Kilometer Höhe durch Luftreibung.

Luftreibung und Ionisation

Das Leuchten entsteht weniger durch das Verglühen des Materials, als vielmehr durch die Luftreibung. Durch die enormen Kräfte werden Elektronen aus den Luftmolekülen herausgeschleudert. Dieser Vorgang wird als Ionisation bezeichnet und hinter dem Körper bildet sich eine Plasmaspur, die wir als helle Lichtspuren am Nachthimmel wahrnehmen können. Sie können auch noch bestehen, nachdem der Meteoroid bereits verglüht ist.

Die Helligkeit sagt dabei nichts über die Größe des Objektes aus. Lediglich die Menge des abgetragenen Materials pro Zeiteinheit bestimmt die Helligkeit. Je größer die Abtragung umso heller erscheint der Meteor.

Meteorenströme, Erdsatelliten und Raketenteile

Eine Ansammlung von Meteoren wird als Meteorstrom bezeichnet. Sie entstehen, wenn die Erde die Flugbahn eines Kometen kreuzt. Ein bekannter Meteorstrom ist der Perseiden im Juli und August. Wenn künstliche Erdsatelliten oder Raketenteile in die Erdatmosphäre eintreten, erzeugen sie ähnliche Lichterscheinungen. Sie sind jedoch wesentlich langsamer, woran man sie von Meteoren unterscheiden kann.    [...mehr]



Autor: Richert

Anfang Januar entdeckten Forscher in Kolumbien Fossilien einer bis dahin unbekannten Gattung der Riesenschlangen. Die Titanoboa erreichte eine Länge von 13 Metern und wog über eine Tonne.

Der wissenschaftliches Name des Ungetüms: Titanoboa cerrejonensis. Was soviel bedeutet wie  „Riesenboa aus Cerrejón“.  Cerrejón ist der Name der Gesteinsformation, in der die Fossilien entdeckt wurden. In einer Kohlenmine legten Forscher einen riesigen, versteinerten Rückenwirbel sowie 184 weitere Wirbel und Rückenknochen von insgesamt 28 Tieren frei.

boa ©flickr / digitalART2

Sie ernährte sich von den Vorfahren der heutigen Krokodile und Riesenschildkröten. Einen Menschen reicht dieses Reptil bis zum Rumpf und hätte ihn ohne Weiteres zum Mittag verspeist. Ihr Rumpf hätte uns bis zur Hüfte gereicht. Heutige Tiere der Gattung Riesenschlangen können bis zu 10 Metern lang werden und erreichen ein Gewicht von bis zu 150 Kilogramm. Recht niedliche Tierchen angesichts der Titanoboa.

Rückschlüsse auf das Klima

Forscher nutzten die neue Entdeckung, um Aussagen über das Klima des Paläozän, vor ca. 65,5 Millionen Jahren zu treffen. Da wechselwarme Tiere solchen Ausmaßes hohe Umgebungstemperaturen benötigten, ermittelten die Forscher anhand der geschätzten Länge eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 30 bis 35 °C für deren Lebensraum.

Neue Erkenntnisse über das Klima im Paläozän dank der Titanoboa

Damit lieferte der Fund Hinweise auf deutlich höhere Temperaturen der Region zu dieser Zeit als bisher angenommen wurde. Die Äquatorgegend konnte demnach sogar Durchschnittswerte von 38 – 40 °C erreichen, was vermutlich zu weitflächigem Hitzetod vieler Lebewesen geführt hat. Die sogenannte Thermostat-Hypothese, nach der in Wärmeperioden wie dem Paleozän der Äquator relativ kühl bleibt, steht demnach im Widerspruch zu diesen neuen Erkenntnissn.    [...mehr]