Beiträge vom: Oktober, 2009


Autor: Richert

Erde 3.0 ist ein Projekt, das in Zusammenarbeit zwischen der Zeit, Spektrum der Wissenschaft und spektrumdirekt.de entstand. Hier können Wissenshungrige sich einen Überblick über die die aktuellen Entwicklungen auf dem Planeten machen.

Erde 3.0 –  aktuelle Entwicklungen auf dem Planeten ©Flickr.com/woodleywonderworks

Erde 3.0

Auf der Erde 3.0 Webseite kann man sich regelmäßig mit den neuesten News und Forschungsentwicklung auf der Welt informieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Themenbereich der nachhaltigen Entwicklung auf der Erde. Es wird über die neusten Ereignisse und Auswirkungen des Klimawandels diskutiert, sowie positiv aufgezeigt, wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt, zum Beispiel bei den Energiequellen und in der internationalen Politik, aber auch was einzelne Menschen für ihre Umwelt  tun und sie im Alltag nachhaltig beeinflussen.
Themenschwerpunkt liegt dabei nicht ausschließlich auf der Naturwissenschaft und dem Bereich Technik, sondern auch Experten aus den Bereichen Ethik, Philosophie, Gesellschaftswissenschaften und Medizin kommen zu Wort.
Erde 3. 0 das umfasst alle Entscheidungen und Entwicklungen, die so nachhaltig wirken, dass die nächste Generation davon profitiert oder betroffen sein wird. Es wird nicht nur über aktuelle Fortschritte und Neuheiten aus der weltweiten Forschung berichtet, sondern eben auch Kritik geübt und gelobt, wenn es erforderlich ist.    [...mehr]



Autor: Richert

Kautschuk ist das Ausgangsmaterial der Gummi-Produktion. Man gewinnt ihn aus dem Pflanzensaft des Kautschukbaums. Aber schon seit dem zweiten Weltkrieg werden auch synthetische Kautschuksorten hergestellt, die heute 60% des Marktes abdecken.

Wie gewinnt man Kautschuk?   ©Flickr.com/fRandi-Shooters

Wie gewinnt man Kautschuk?

Wie man Naturkautschuk, also den ursprünglichen Kautschuk gewinnt, hat eine lange Tradition. Bereits die Mayas sollen den Pflanzensaft, auch als Latex bekannt, der Kautschukbäume aufgefangen und weiterverarbeitet haben. Dazu werden schmale schräge Schnitte in die Rinde des Baumes gemacht, aus denen der Saft fließt und in einem Gefäß aufgefangen wird. Diesem Verfahren hat der Kautschuk auch seinen Namen zu verdenken. Da das Latex in dicken, perlenförmigen Tropfen aus der Rinde hervor quillt, gab man ihm den Namen „Baumträne“ (indian. Cao= Baum, Ochu = Träne). Mit dem ersten Schnitt fängt man weit oben am Baumstamm an. Dem folgen weitere Schnitte Richtung Wurzel in Abständen von ca. 1/2mm.    [...mehr]



Autor: Richert

„Vom Weihnachtsmarkt?“ – Wer so antworten würde, sollte unbedingt den folgenden Artikel lesen! -  Die Geschichte von Weihnachten ist in erste Linie eine christliche, obwohl heute auch andere Kulturen und Anhänger anderer Glaubensrichtungen Weihnachten feiern.
Die Geschichte von Weihnachten  ©Flickr.com/MoonSoleil

Die Geschichte von Weihnachten

Warum wir Weihnachten in Deutschland so feiern, wie wir es tun, setzt sich aus einer kulturgeschichtlichen Entwicklung vieler Bräuche, aber auch dem Einfluss anderer Kulturen und Länder, zusammen. Weihnachten ist neben Ostern und Pfingsten eines der Hauptfeste im Kirchenjahr und der 1. und 2. Weihnachtstag in Deutschland als gesetzliche Feiertage festgelegt. An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus Christus, den Maria, Frau des Zimmermann Josefs, als Sohn Gottes am 24. Dezember in einem Stall in Bethlehem zur Welt brachte. Da nach dem römischen Kalender der neue Tag nach Einbruch des Sonnenuntergangs begann, wird in einigen Ländern erst am 25. Dezember mit der traditionellen Bescherung gefeiert, nicht wie bei uns am Abend des 24. Dezembers, dem heiligen Abend.

Aber auch viele Familien feiern heute nach den gängigen Bräuchen Weihnachten, ohne der christlichen Religion anzugehören oder überhaupt gläubig zu sein. Traditionen wie das Aufstellen des Weihnachtsbaums, Krippenspiel, Bescherung und der Glaube an den Weihnachtsmann haben sich mehr oder weniger aus verschiedenen, teilweise sogar von der katholischen Kirche in der Vergangenheit missbilligten Bräuchen zusammengesetzt. Viele Menschen in Deutschland nutzen die freie Zeit an den Weihnachtsfeiertagen einfach, um eine besinnliche Zeit mit der Familie zu verbringen, die im Alltag oft zu kurz kommt.    [...mehr]



Autor: Richert

Im bayerischen Fürth entstehen High-Tech Fahrräder der nächsten Generation. E-Bikes oder Pedelecs sind ein neuer Trend für Freizeitsportler. Die Kombination von Technik und Muskelkraft wird bei Daum allerdings noch eine Spur weitergedacht.

Wer kennt nicht das frustrierende Gefühl, wenn man sich auf der sonntäglichen Fahrradtour im Schneckentempo einen nicht endend wollenden Berg hinaufquält. Vielen vergeht da gleich ganz die Lust aufs Fahrradfahren.

Pedelec von Daum – das erste intelligente Fahrrad

Das Ergo Bike von Daum bietet da Abhilfe. Ein 250 Watt Elektromotor schaltet sich je nach Bedarf hinzu und hilft, auch die härteste Steigung zu überwinden. Aber die technologischen Innovationen machen nicht beim Antrieb halt. Nebenbei überwacht das E-Bike den Puls seines Fahrers und zeigt Koordinaten, Temperatur und Höhenlage an.

Über GPS entdeckt der Bordcomputer reizvolle Tourenvorschläge in der Umgebung und zeigt diese im Display an, dessen Helligkeit über einen Sensor gesteuert wird. Alle Daten der gefahrenen Strecke können auf einer SD-Karte aufgezeichnet und später zu Hause am Computer ausgewertet werden. So viel High-Tech hat natürlich seinen Preis. Wird das Luxusfahrrad allerdings von Langfingern entwendet besteht kein Grund zur Panik. Das E-Bike bestimmt per GPS seinen aktuellen Standort und sendet diesen als SMS an seinen rechtmäßigen Besitzer, der es dann nur noch abzuholen braucht.    [...mehr]



Autor: Richert

Der Herbst steht vor der Tür! Es wird immer kälter, die Tage werden kürzer und die Zugvögel machen sich auf ihre Reise in den Süden. Doch woher wissen Vögel überhaupt wann und wohin sie ziehen müssen?

Zugvögel        ©Flickr.com/SMercury98

Warum Zugvögel im Süden überwintern

Warum Zugvögel die lange Reise in südliche Gefilde auf sich nehmen, ist eine evolutionär bedingte Anpassung. Da der Winter im Norden sehr kalt ist, finden die Vögel hier nicht mehr genug Futter, also ziehen sie in in die wärmeren Länder Asiens und Afrikas. Im Frühling kommen sie dann zum Nisten in den Norden zurück, da die Tage hier länger sind, während sie in den südlichen Gebieten meist das ganze Jahr über gleich lang sind. Längere Tage bedeuten mehr Zeit und Helligkeit für die Futtersuche, um den Nachwuchs optimal versorgen zu können.
Wann und wohin die Tiere ziehen, ist genetisch veranlagt. Selbst Vögel, die in wissenschaftlichen Experimenten isoliert von der Natur aufgewachsen sind, zeigen im Frühjahr und Herbst Unruhe und den Drang zu fliegen.    [...mehr]



Autor: Richert

Das Orakel von Delphi ist weltweit wohl das bekannteste Orakel. Heute sind bei uns meist noch witzige Party-Spiele wie das Gummibären-Orakel beliebt. Aber wie kam der Kult um die übersinnliche Hilfe bei Entscheidungsfragen eigentlich zustande?

Das Orakel in Delphi gehört noch heute zu einer der meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten in Griechenland. Der antike Tempel am Berghang des Parnass nahe der Stadt Delphi wurde von den Menschen in der Antike besucht, um Hilfe in Form eines göttlichen Rats oder einer Voraussehung zu erhalten, die ihnen bei der Entscheidung sowie wichtigen Fragen helfen sollten. Die eingetroffenen Weissagungen stellen Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete noch heute vor ein Rätsel.

Das Orakel von Delphi   ©Flickr.com/DHausBT

Das Orakel von Delphi und seine Weissagungen

Die Antworten wurden über die Pythia, einer Priesterin und Medium, durch das die Götter sprachen, mitgeteilt. Um sich für die Voraussagungen empfänglich zu machen, setzte sie sich vorher durch das Inhalieren von Gasen, die aus einer Erdspalte hinauf stiegen, in einen Trancezustand.
Die Weissagungen wurden von der Pythia in Form von Orakelsprüchen mitgeteilt, die allerdings nicht direkt eine Antwort ergaben, sondern gedeutet und interpretiert werden mussten. Zum Dank machte man dem Orakel ein Opfergeschenk. Individuelle Entscheidungshilfe soll jedoch nur den wohlhabenden Fragestellenden vorbehalten worden sein. Die ärmeren Menschen mussten mit dem Binärorakel, was uns heute noch von Partyspielen bekannt ist, vorlieb nehmen. Das heißt, dass die Fragen nur mit “ja”und “nein” beantwortet wurden. Dafür griff die Pythia in einen Eimer mit verschiedenfarbigen Bohnen, wobei die weißen „ja“ bedeuteten, die schwarzen „nein“.

Das Orakel – ein wissenschaftliches Rätsel?

Heute ist das sagenumwobene Orakel umstritten und stellt die Wissenschaftler vor ein Rätsel. So streitet man z.B., ob aufsteigendes Ethylen den Trance-Zustand der Pythia verursachte oder aber ein Sauerstoffmangel, der durch eine hohe Methan- und Kohlendioxid-Konzentration an der Felsspalte zustande kam, die Halluzinationen auslöste.     [...mehr]