Home Allgemeinwissen Augen auf im Straßenverkehr – Die größten Klischees rund um’s Autofahren

Augen auf im Straßenverkehr – Die größten Klischees rund um’s Autofahren

Im Straßenverkehr gibt es viele Klischees und die betreffen nicht nur Frauen. Wenn es ums Autofahren geht müssen beide Geschlechter dran glauben, egal ob jung oder alt.

Männer sind den Klischees nach zu urteilen die notorischen Raser, wohingegen Frauen nicht einparken können. Rentner beißen ins Lenkrad und behindern den Verkehrsfluss, während junge Fahrer besonders unvorsichtig sind. Doch was ist wirklich dran an all diesen Vorurteilen? Spiegeln sie etwa die Wahrheit wieder oder handelt es sich nur um böswillige Unterstellungen?

Männer und Frauen im Straßenverkehr

„Frau am Steuer: Ungeheuer!“ so ein allseits bekannter Spruch. Doch sind Frauen wirklich die schlechteren Autofahrer? Nein, weibliche Fahrer sind einzig ein wenig vorsichtiger. Die Unfallstatistiken offenbaren, dass Männer Außerorts häufiger in Unfälle verwickelt sind als Frauen, da sie unvorsichtiger handeln und sich daher öfters überschätzen. Aus diesem Grund könnte das Klischee, dass Männer notorische Raser sind auch durchaus als bestätigt angesehen werden. Immerhin wurden im Jahre 2010 24,7 Prozent der Unfälle durch Geschwindigkeitsüberschreitungen männlicher Fahrer verursacht.

Ein weiteres verbreitetes Vorurteil Männern gegenüber ist, dass sie anderen Autos hinterherschauen. Das stimmt auch, vor allem wenn es sich beim Fahrer um eine attraktive Frau handelt. Eine Umfrage ergab, dass 52 Prozent aller Männer in diesem Fall gerne mit ihrem Blick auf dem anderen Gefährt, bzw. der Fahrerin haften bleiben.

Ganz und gar nicht gerne beobachten sie die Frauen nach Beendigung ihrer Fahrt, denn: Frauen können nicht einparken. Doch das lässt sich so pauschal nicht sagen, denn Parkschrammen verursachen beide Geschlechter gleichermaßen. Der Grund dafür ist aber weniger das Unvermögen, sondern mehr die Unübersichtlichkeit der heutigen Autos.

Ist angemessen Autofahren eine Frage des Alters?

Was Rentner an Geschwindigkeit zu wenig drauf haben, das fahren Führerschein-Neulinge zu schnell.

Junge Erwachsene fahren tatsächlich häufig unvorsichtiger, was vor allem daran liegt, dass sie sich Freunden beweisen müssen. Gepaart mit ihrer Unerfahrenheit führt diese Risikobereitschaft oft zu Unfällen wie die Statistiken belegen.

Rentner am Steuer sind den meisten Autofahrern ein weiterer Dorn im Auge, besonders dann, wenn mit Hut und Handschuhen gefahren wird. Oftmals werden sie wüst als „Sonntagsfahrer“ beschimpft und ausgehupt. Doch ist an der These, dass ältere Menschen den Verkehr behindern und damit ein Sicherheitsrisiko darstellen etwas dran? In Teilen ist trifft dieses Vorurteil sicherlich zu, denn obwohl ältere Fahrer bereits eine Menge Erfahrung besitzen sind sie zurückhaltender und vorsichtiger was den Straßenverkehr betrifft.

Wer also das nächste mal über die anderen Verkehrsteilnehmer schimpft, der sollte sich auch mal an die eigene Nase fassen, denn niemand fährt wohl so wirklich perfekt Auto.

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