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Autor: Martin

Roboter werden mitlerweile an vielen Orten eingesetzt. Die Anforderungen steigen. Oft wird bei der Entwicklung von bestimmten Techniken bei der Natur abgeguckt.

Roboterratte © Universität SheffieldSo gibt es heutzutage Roboter die sehen können und Gesichter erkennen, Roboter die hören können, ja auch welche die riechen können. Doch nun sollen sie endlich auch ganz besonders gut tasten können. Dafür hat man mal wieder die Natur als Vorlage verwendet. Ratten, Mäuse als auch Katzen und viele weitere Tiere besitzen sie: Schnurrhaare. Ein Forscherteam der University of Sheffield hat nun einem Roboter ein paar Schnurrhaare verpasst. Damit kann der Roboter, so wie die Tiere auch, Hindernisse als auch Luftbewegungen erfühlen – selbst bei vollständiger Dunkelheit. Dies lässt sich anhand der Verbiegung der Haare berechnen. Das Projekt scheint interessant genug zu sein, dass sich ein Forscherteam aus sieben Ländern in der Gruppe “Biotact” zusammengetan hat, um die Forschung voranzutreiben. Das Tierreich bietet sicherlich auch in Zukunft noch einige Interssante Phänomen, die darauf warten verstanden und umgesetzt zu werden. So wird schließlich gerade in vielen Bereichen geforscht. Sei es die künstliche Herstellung von Spinnenweben, die Bewegung von Sechsbeinern oder die wasserabweisende Oberfläche von Blättern. Wir dürfen zumindest gespannt sein, wann diese Techniken uns erreichen werden.    [...mehr]



Autor: Martin

Indem ein Dynamo am Knie angebracht wird, kann beim Laufen günstiger Strom erzeugt werden, der dann für Handy, GPS, Gelenkprothesen, MP3-Player und ähnliche Geräte genutz werden kann.

Eine Technik dieser Art werden schon länger versucht zu entwickeln. Doch nun ist es einem kanadischen Forschungsteam des Locomotion Laboratory um Max Donelan gelungen, etwas zu entwickeln, das bald auch marktreif sein dürfte. Es handelt sich um einen Generator der an dem Knie angebracht wird. Wenn die Person mit ihm läuft, wird Energie erzeugt. Dies funktioniert physikalisch ähnlich wie bei Hybrid-Autos oder Zügen. Die Abbremsbewegung wird dazu genutz um Energie zurück zu gewinnen. Dies ist beim Laufen nicht viel, aber es werden immerhin ungefähr 2,5 Watt pro Knie erzeugt. Da das Gerät noch relativ schwer ist, es wiegt etwa 1,6 Kilo, erhöht sich natürlich auch der Energieaufwand fürs Laufen. Es wird um ungefähr 20 Prozent mehr Energie verbraucht. Für Personen die eh ein wenig Sport treiben wollen, ist das kein Problem. Wer das aber nicht möchte, kann darauf hoffen, das das Endgerät leichter sein wird und damit auch nicht mehr lästig herumzuschleppen sein wird. Meine Hoffnung wäre ja eher, dass es andere Möglichkeiten der Energieeinsparung oder Erzeugung geben wird. Die Tendenz, dass Geräte immer weniger Energieintensiv sind, lässt sich ja schon beobachten. So lässt sich bei den neuen Prozessoren bald schon ein Laptopprozessor mit nur einem Knie betreiben (also ungefähr 2 Watt). Und wer sich längere Zeit im Niemandsland aufhält, wo sich wirklich keine Steckdose finden lässt, dem würde ich wohl eher noch ein Solarsystem empfehlen, mit dem sich recht bequem Akkus aufladen lassen. Solarzellen haben dabei den Vorteil, dass sie nicht am Knie getragen werden müssen, sondern im Rucksack verstaut werden können und bequem herausgeholt werden können, wenn es nötig ist. Mal sehen, was sich die Wissenschaftler noch alles einfallen lassen, schließlich steigen auch die Gaspreise in nächsten Jahren.    [...mehr]



Autor: Martin

In zwei Jahren müssen Autoscheiben vielleicht nicht mehr vom Frost befreit werden und Scheiben und Spiegel beschlagen nicht mehr.

Wer kennt das Problem nicht: bevor im Winter losgefahren werden kann, muss erst das Eis von der Scheibe abgekratzt werden und im Innenraum darauf gewartet werden, dass die Scheibe nicht mehr beschlägt. Ein recht ähnliches Problem stellt sich auch in Badezimmern. Der Spiegel beschlägt und es ist nicht mehr möglich etwas durch den Beschlag zu sehen. Grund für diesen Beschlag ist, dass die Scheiben deutlich kühler sind als die Luft im Badezimmer oder im Inneren des Autos. Treffen die in der Luft enthaltenen kleinsten Wasserteilchen auf das kühle Glas, kondensieren sie. Es bilden sich kleine Tropfen am Glas, die die Durchsicht verhindern. Mittel dagegen ist es, die Scheiben zu erhitzen. In Autos wird dies schon lange durch die Heckscheibenheizungen gewährleistet. Doch es benötigt einige Zeit, bis die am Glas befestigten Drähte heiß genug geworden sind. Für die vordere Scheibe im Auto sind sie ungeeignet, da sie die Sicht behindern. Wissenschaftlern von der Fraunhofer-Technologie-Entwicklungsgruppe TEG gelang es nun eine Technologie zu entwickeln, die zügig und auf großer Flächig für ungehinderte Sicht sorgt: eine Beschichtung der Scheiben aus Nanomaterial, sehr dünn und für das menschliche Auge nicht sichtbar. Sie besteht aus Carbon Nano Tubes (CNT) – kleinsten Kohlenstoffröhrchen, die gerade mal einen milliardstel Meter lang sind. Diese CNTs haben besondere physikalische Eigenschaften. Sie haben eine sehr gute elektrische Leitfähigkeit. Wird eine Stromquelle an die Scheibe mit der Nanoschicht angeschlossen, so breitet sich der Strom in Form von Wärme in sekundenschnelle über die Fläche, die beschichtet wurde, aus – und das Sichthindernis wird beseitigt. Sogar bei Glasscheiben, die vereist sind, gelang es den Forschern auf diese Art wieder für Durchblick zu sorgen. Wann diese Technik für den Markt einsatzbereit ist, ist noch unklar. Es wird jedoch erwartet, dass in circa zwei Jahren markttaugliche Produkte entwickelt sein werden. Auch in vielen anderen Bereichen sollen die CNT zum Einsatz kommen. So z.B. bei Displays, Transistoren und Speichermedien.




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Autor: Richert

Bill Gates hat kürzlich in einem Interview prophezeit, dass bis spätestens 2013 in jedem Haushalt – zumindest in Industrieländern – mindestens ein Haushaltsroboter vorhanden sein wird.
Doch was sind diese Haushaltsroboter überhaupt und was können sie bisher leisten?

Zuerst muss einmal gesagt werden, dass ein Haushaltsroboter nicht unbedingt so aussehen muss, wie man sich einen Roboter © by luisvillaRoboter gemeinhin vorstellt – nämlich als menschenähnliche, kleine Maschine mit Gliedmaßen aus Metall und Kabeln.
Einigermaßen gängig sind bereits heute Geräte, die selbstständig staubsaugen oder Rasen mähen. Meist sind diese relativ klein und tasten sich mit Hilfe von Sensoren durch die Zimmer bzw. den Garten des Besitzers, der künftig auf der Couch entspannen kann, während eine Maschine seine Arbeit erledigt. Fraglich ist nur, ob der hohe Preis in einem Verhältnis zur ebenfalls “hohen” Zeit, die der kleine Feger für kleinste Räume benötigt, steht.
Auf dem japanischen Markt gibt es bereits die ersten humanoiden Roboter, die tatsächlich menschenähnlich sind, dem Besitzer im Haushalt helfen sollen und sich sogar mit einem kleinen Wortschatz mit ihm verständigen sollen und im Notfall Hilfe rufen können. Diese Technologie ist jedoch noch nicht sehr weit fortgeschritten und es wird noch einiges an Entwicklungszeit brauchen, bis solche Haushalts- und Pflegeroboter ausgereift sind.
Studien und Testphasen gibt es aktuell genug. Man darf gespannt sein, ob Bill Gates Recht behält oder ob ausgepfeilte Haushaltsroboter für jedermann nur ein futuristischer (Alb-)Traum bleiben werden.    [...mehr]



Autor: Richert

Flugzeug © caribbKybernetik, klar, das ist im internationalen Flugverkehr nicht mehr wegzudenken. Es ist alles viel zu komplex geworden, da müssen hochkomplizierte Systeme funktionieren, da gibt es immer ausgefeiltere Steuerungs- und Selbststeuerungstechniken oder denkt man einmal an die ganze Regelungs- und Automatisierungstechnik. Schnell muss Information aufgenommen, verarbeitet und durchgeführt werden. Schließlich kann beim kleinsten Versagen das Resultat sein, dass auf einen Schlag sehr viele Menschen dabei umkommen.

Durch den Auto-Piloten, den heutzutage ja alle Flugzeuge schon standardmäßig besitzen, kann ein Flugzeug schon praktisch alleine fliegen. Doch die Lufträume werden immer überfüllter, immer mehr Kreuzungen, immer häufiger aufeinanderfolgende Starts und Landungen – man muss nicht nur fliegen, steuern, Kontakt halten mit einer Bodenstation, sondern auch die Kommunikation von Flugzeug zu Flugzeug in der Luft häuft sich. Das Fliegen wird zu einer immer diffizilieren, den Menschen überfordernden Sache. Der Pilot muss sich nicht nur als Ingenieur auch auf dem Gebiet der Blick in ein Cockpit © DitBNaturwissenschaft auskennen, er muss nicht nur wissen, wie man ein Flugzeug im Normalfall steuert, welche Hebel er in Bewegung zu setzen hat, sondern er muss eben auch auf Wetter, Turbulenzen, thermische Gegebenheiten, schwierige Situationen bei Landeanflügen reagieren können und ständig auf Unwägbarkeiten achten. Er muss als Kybernet technische Zusammenhänge schnell verstehen, Probleme analysieren können, mit der richtigen Methode das Flugverhalten beeinflussen.

Doch die menschlichen Fähigkeiten sind begrenzt. Da, wo die menschliche Reaktionsfähigkeit an ihr Limit stößt, setzt eben die Technik Möglichkeiten, schneller agieren zu können. Doch hat ein System, das immer komplexer wird, denke ich, auch eine höhere Störungsanfälligkeit. Daher sollte trotz aller auch unbedingt notwendigen Fortschritte auf dem kybernetischen Sektor der Mensch immer noch in der Lage sein, im Ernstfall ein Flugzeug heil zu landen, wenn das technische System aussetzt.




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