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Autor: Richert

Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor und reine Muskelkraft angetrieben werden. Pedelec steht für Pedal Electric Cycle

Fahrrad BisForBabb ©Flickr

Pedelec ist eine Erfindung aus der Schweiz. Im Jahr 1992 wurden diese Elektrofahrräder von dem Unternehmen Velocity auf dem Markt gebracht. Im Gegensatz zum E-Bike tritt der Elektromotor beim Pedelec nur unterstützend ein. Treten muss der Radfahrer weiterhin selber.

Pedelecs – Führerschein wird nicht benötigt

Da der Motor nur bis 25 km/h den Radfahrer unterstützt, benötigt man für dieses Vehikel keinen Führerschein. Jedoch bewegen sich einige Modelle auch ohne Antrieb durch den  Fahrer fort, denn im obersten Gang kann ein Hebel betätigt werden, der dem Fahrer einen Schub von 6 km/h gibt. Deshalb ist hier unklar, ob für diese Modelle ein Mofa-Führerschein benötigt wird.

Pedelecs – Die Ausstattung

Ein Pedelec besteht aus einem Elektromotor, einem Akkumulator, einer Steuerelektronik für den Motor und einem Sensor für die Kombination von Kurbelbewegung und Motor. Einige Modelle besitzen weiterhin über eine Motorkrafteinstellung und einer Batterieladeanzeige.

Die Ladezeit beträgt bei den meisten Pedelecs 3-6 Stunden und der Strom reicht dann für 25-50 Kilometer.

Mit Pedelecs hat man ein gutes Fortbewegungsmittel im Alltag, wenn man Anstiege und Gegenwind überwinden möchte. Jedoch sollte für ein gutes Modell mit voll ausgestatteter Technik etwas tiefer ins Portemonnaie gegriffen werden.    [...mehr]



Autor: Domenic Klenzmann

Viele Menschen dürften den Begriff Gerstenkorn (im medizinischen Hordeolum genannt) kennen und mit diesem ein unangenehmes und sogar schmerzendes Gefühl verbinden. Gegen ein Gerstenkorn gibt es viele Hausmittel, aber auch medizinisch belegte Möglichkeiten, die mehr oder weniger schmerzhaft sind.

Gerstenkorn © Andre Riemann / Wikimedia.org

Gerstenkorn © Andre Riemann / Wikimedia.org

Bei einem Gesternkorn handelt es sich um eine eitrige Entzündung der Drüsen, die sich in den Augenlidern befinden. Die Stelle um das Gerstenkorn ist zumeist geschwollen und rot verfärbt, weshalb man ein Gersternkorn leicht erkennen kann. Ausgelöst wird ein solches durch eine harmlose Infektion mit dem Staphylokokkus aureus, einem Bakterium hervorgerufen.    [...mehr]



Autor: Richert

Geisterfahrer, auch Falschfahrer genannt, sind leider ein in manchen Ländern weitverbreitetes Problem. Autofahrer, die auf der Autobahn in der falschen Richtung fahren, verursachen jedes Jahr zahlreiche Unfälle auf deutschen Strassen, häufig mit Todesfällen.

Frontalzusammenstösse bei auf Autobahnen üblichen Geschwindigkeiten weit über 100 Stundenkilometern bedeuten fast immer, dass die Fahrer den Unfall nicht überleben - zu heftig ist der Crash zweier Fahrzeuge, die in Folge eines Geisterfahrers zusammenstossen. Daher wird im Radio Geisterfahrer-Meldungen auch fast bei allen Sendern die höchste Dringlichkeit zuteil. Warnungen vor einem entgegenkommenden Fahrzeug retten in vielen Fällen Leben, zumal meist mehrere Fahrzeuge in von Falschfahrern verursachte Unfälle verwickelt werden.

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Immer wieder kommt es dazu, dass Falschfahrer auf der Autobahn auftauchen, weil der jeweilige Fahrer eine Autobahn-Ausfahrt mit einer Auffahrt verwechselt hat und erst stutzig wird, wenn ihm auf der Schnellstrasse zahlreiche Geisterfahrer entgegenkommen. Die Polizei rät in solchen Fällen, das Fahrzeug von der Strasse zu lenken und die Polizei anzurufen, die die Autobahn absperren kann, um das Geisterfahrer-Auto wieder in die richtige Richtung fahren zu können, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Den Autofahrern, die mit einem Geisterfahrer konfrontiert werden, rät die Polizei, möglichst weit rechts zu fahren und mit Licht und gegebenenfalls auch Lichthupe den Falschfahrer auf seinen Fehler aufmerksam zu machen.

Weitere Ursachen für die Gefahr Geisterfahrer

Aber das Phänomen und Problem Geisterfahrer kann auch andere Ursachen haben: so soll in einem Fall sogar das Navigationsgerät daran Schuld sein, dass ein Fahrer zum Falschfahrer wurde. Und immer wieder kommt es vor, dass betrunkene oder verwirrte Personen zu Falschfahrern werden, beispielsweise wenn    [...mehr]



Autor: Richert

Das Wort Ratzefummel kennt wohl noch jeder von uns aus seiner Schulzeit. Auch wenn Bleistift, Radiergummi und Co mit der Technik heute allmählich ausgedient haben, fragen wir uns doch, woher das Wort Ratzefummel überhaupt kommt.

Ratzefummel © flickr.com / zoha_n

Ratzefummel © flickr.com / zoha_n

Klassisch weiß und rechteckig oder doch bunt und formenvielfältig – der Ratzefummel ist im Alltag nicht mehr wegzudenken und gehört zur Grundausstattung im Büro und auf dem Schreibtisch. Aus Kautschuk oder Kunststoff hergestellt, kann er Bleistiftstriche vom Papier lösen. Das Prinzip funktioniert über die Adhäsionskraft, die beim Kautschuk größer ist als beim Papier und so die Graphitteilchen des Bleistiftes geradezu an sich zieht. Bereist im 18. Jahrhundert entdeckte Edward Nairne diese Funktion des Kautschuks.

Wie kommt der Radiergummi nun aber zu seinem ungewöhnlichen Beinamen?

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Autor: Richert

„Vom Weihnachtsmarkt?“ - Wer so antworten würde, sollte unbedingt den folgenden Artikel lesen! -  Die Geschichte von Weihnachten ist in erste Linie eine christliche, obwohl heute auch andere Kulturen und Anhänger anderer Glaubensrichtungen Weihnachten feiern.
Die Geschichte von Weihnachten  ©Flickr.com/MoonSoleil

Die Geschichte von Weihnachten

Warum wir Weihnachten in Deutschland so feiern, wie wir es tun, setzt sich aus einer kulturgeschichtlichen Entwicklung vieler Bräuche, aber auch dem Einfluss anderer Kulturen und Länder, zusammen. Weihnachten ist neben Ostern und Pfingsten eines der Hauptfeste im Kirchenjahr und der 1. und 2. Weihnachtstag in Deutschland als gesetzliche Feiertage festgelegt. An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus Christus, den Maria, Frau des Zimmermann Josefs, als Sohn Gottes am 24. Dezember in einem Stall in Bethlehem zur Welt brachte. Da nach dem römischen Kalender der neue Tag nach Einbruch des Sonnenuntergangs begann, wird in einigen Ländern erst am 25. Dezember mit der traditionellen Bescherung gefeiert, nicht wie bei uns am Abend des 24. Dezembers, dem heiligen Abend.

Aber auch viele Familien feiern heute nach den gängigen Bräuchen Weihnachten, ohne der christlichen Religion anzugehören oder überhaupt gläubig zu sein. Traditionen wie das Aufstellen des Weihnachtsbaums, Krippenspiel, Bescherung und der Glaube an den Weihnachtsmann haben sich mehr oder weniger aus verschiedenen, teilweise sogar von der katholischen Kirche in der Vergangenheit missbilligten Bräuchen zusammengesetzt. Viele Menschen in Deutschland nutzen die freie Zeit an den Weihnachtsfeiertagen einfach, um eine besinnliche Zeit mit der Familie zu verbringen, die im Alltag oft zu kurz kommt.    [...mehr]



Autor: Richert

Das Orakel von Delphi ist weltweit wohl das bekannteste Orakel. Heute sind bei uns meist noch witzige Party-Spiele wie das Gummibären-Orakel beliebt. Aber wie kam der Kult um die übersinnliche Hilfe bei Entscheidungsfragen eigentlich zustande?

Das Orakel in Delphi gehört noch heute zu einer der meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten in Griechenland. Der antike Tempel am Berghang des Parnass nahe der Stadt Delphi wurde von den Menschen in der Antike besucht, um Hilfe in Form eines göttlichen Rats oder einer Voraussehung zu erhalten, die ihnen bei der Entscheidung sowie wichtigen Fragen helfen sollten. Die eingetroffenen Weissagungen stellen Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete noch heute vor ein Rätsel.

Das Orakel von Delphi   ©Flickr.com/DHausBT

Das Orakel von Delphi und seine Weissagungen

Die Antworten wurden über die Pythia, einer Priesterin und Medium, durch das die Götter sprachen, mitgeteilt. Um sich für die Voraussagungen empfänglich zu machen, setzte sie sich vorher durch das Inhalieren von Gasen, die aus einer Erdspalte hinauf stiegen, in einen Trancezustand.
Die Weissagungen wurden von der Pythia in Form von Orakelsprüchen mitgeteilt, die allerdings nicht direkt eine Antwort ergaben, sondern gedeutet und interpretiert werden mussten. Zum Dank machte man dem Orakel ein Opfergeschenk. Individuelle Entscheidungshilfe soll jedoch nur den wohlhabenden Fragestellenden vorbehalten worden sein. Die ärmeren Menschen mussten mit dem Binärorakel, was uns heute noch von Partyspielen bekannt ist, vorlieb nehmen. Das heißt, dass die Fragen nur mit “ja”und “nein” beantwortet wurden. Dafür griff die Pythia in einen Eimer mit verschiedenfarbigen Bohnen, wobei die weißen „ja“ bedeuteten, die schwarzen „nein“.

Das Orakel - ein wissenschaftliches Rätsel?

Heute ist das sagenumwobene Orakel umstritten und stellt die Wissenschaftler vor ein Rätsel. So streitet man z.B., ob aufsteigendes Ethylen den Trance-Zustand der Pythia verursachte oder aber ein Sauerstoffmangel, der durch eine hohe Methan- und Kohlendioxid-Konzentration an der Felsspalte zustande kam, die Halluzinationen auslöste.    [...mehr]



Autor: Richert

Der Body Mass Index (BMI) ist der Quotient aus Körpergewicht in Kilogramm und der Körpergröße in Metern zum Quadrat. Die Formel BMI = Gewicht in kg / Größe in m² soll einen Richtwert zur Beurteilung des Körpergewichts liefern. Die möglichen BMI-Werte sind in 8 Kategorien unterteilt, die eine grobe Vergleichbarkeit zum angenommenen Idealkörpergewicht ermöglichen sollen. Entwickelt wurde der BMI bereits im 19. Jahrhundert.

Wie andere Quotienten –  z.B. der Intelligenzquotient (IQ) –  ist auch der BMI ein zunächst einmal willkürlich festgelegter Wert. Während sich beispielsweise der Normalwert von 100 beim IQ am Durchschnitt orientiert, liegt beim BMI das geschätzte Normal- bzw. Idealgewicht der Tabelle zugrunde. Heutzutage scheint der BMI und das Körpergewicht durchaus eines der zentralen Themen für die Gesellschaft zu sein.

Aber auch Geschlecht und Alter werden bei der Berechnung des Idealgewichts berücksichtigt, da bei Männern und Frauen von verschiedenen    [...mehr]



Autor: Richert

Das Wort Kinematik hat seinen Ursprung im Griechischen und bedeutet „Bewegung“. Die Kinematik ist die Lehre von der Bewegung und bildet einen Teilbereich der Mechanik.

Um zu verstehen, was Kinematik genau bewirkt sollte man sich einfach ein Billardspiel vorstellen. In der Kinematik geht es um die Bewegung von Dingen oder Punkten im Raum. Hierzu mal ein ganz simples Beispiel:

Verschiedene Stöße im Billard bewirken verschiedene Reaktionen. Es kann zum einen zentral gestoßen werden. Dann bleibt die gestoßene Kugel an der Stelle liegen an der sie auf eine andere trifft. Nur die getroffene Kugel bewegt sich dann weiter.

Ein anderes Beispiel wird im Streifstoß deutlicher. Die Kugel, die gestoßen wurde rollt dieses mal weiter und verliert ihre Geschwindkeit nur langsam. Die Kugel die hingegen gestreift wurde rollt im rechten Winkel zur Seite weiter.




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Autor: Richert

Seit gut 10 Jahren kursieren in Kreisen von Verschwörungstheorie-Anhängern Gerüchte über die Existenz sogenannter Chemtrails. Diese Wortneuschöpfung aus chemistry und trail – also: Chemie bzw. Pfad/ Streifen/ Weg – die sich an auch an die englische Bezeichnung für Kondensstreifen – vapor trail – anlehnt, bezeichnet angenommene, durch chemische Stoffe künstlich und absichtlich herbeigeführte Kondensstreifen.

Während sich normale Kondensstreifen, wie sie jeder kennt, unter bestimmten meteorologischen Verhältnissen am Himmel bilden und nicht vermeiden lassen, sollen die Chemtrails wahlweise von Regierungen, Militärs, Wissenschaftlern etc. aus Gründen produziert werden, über die im Internet fleißig diskutiert wird.

Was sind Kondensstreifen?

Kondensstreifen bestehen aus Eiskristallen. Normale Kondensstreifen entstehen durch    [...mehr]



Autor: Richert

Ein Patent ist ein gewerbliches Schutzrecht auf eine Erfindung, das dem Inhaber gestattet, Anderen die Nutzung des Erfundenen zu verbieten. Die zu einer Erfindung, auf die ein Patent gewährt wurde, gehörenden Patentrechte definieren das Recht zur Nutzung des Patents.
Patent, Erfindung, Patentrechte, Schutzrecht, Nutzung, Verbot

Prozedere und Voraussetzungen bei der Erteilung von Patentrechten

Ein Patent kann nach Anmeldung und Prüfung durch die Patentbehörde erteilt werden. Dafür müssen aber bestimmte Bedingungen erfüllt sein: Die zu schützende Erfindung muss    [...mehr]


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