» Biologie


Autor: Richert

Paedophryne amauensis, so der Name der Neuentdeckung, ein Frosch, der eine Party auf einem Penny feiern könnte, so klein ist er. Entdeckt wurde er in Papua Neuguinea.

Wie ein Insekt klang er, so die Wissenschaftler Eric Rittmeyer und Christopher Austin, die tagelang versuchten, heraus zu finden, woher das Geräusch kam. Am Ende machten sie es sich leicht, orteten das Geräusch in einem Blätterhaufen und steckten diesen in einen Sack.

Und dann pflückten sie diesen Blatt für Blatt sorgsam auseinander, bis sie den kleinen Frosch fanden.    [...mehr]



Autor: Richert

Nachdem gut erhaltenes Knochenmark in Sibirien gefunden wurde, sollen sich Russland und Japan angeblich daran machen, ein echtes Mammut zu klonen. Wie lange es danach wohl dauert, bis endlich unser Traum vom geklonten Dinosaurier erfüllt wird?

Aus Erde in Sibirien, die seit Ewigkeiten eingefroren war, konnte man Mammut-Knochen und daher auch das Knochenmark extrahieren, aus dem russische und japanische Forscher nun einen lebenden Mammut klonen wollen.

Japan und Russland klonen vereint

Wissenschaftler des Mammut Museums der Sakha Republik und der japanischen Kinki Universität wollen im nächsten Jahr die Eizellen von Elefanten im Kern durch die Knochenzellen des Mammuts ersetzen, um so Embrionen mit Mammut DNA zu züchten. Dann sollen diese Embrionen in Elefantenmütter implantiert werden, da die Spezies laut Wissenschaftler genügend DNA teilen.     [...mehr]



Autor: Richert

Ein Burger, der aus Fleisch entsteht, das aus einem Reagenzglas kam? Es klingt abschreckend und ist derzeit auch noch so teuer, dass es höchstens als Luxusgut von Millionären gereicht werden kann, aber das Potenzial für die zukünftige Fleischversorgung ist damit gelegt.

Die Welt dürstet nach Fleisch, aber die Versorgung wird immer schwerer, nicht zuletzt, weil es rein moralisch auch weiterhin ein Problem ist, dafür zu sorgen, dass die Tiere unter ertragbaren Umständen gezüchtet werden. Doch wie immer würde es eine potentiell vielversprechende Alternative in der Wissenschaft geben, die derzeit jedoch noch reichlich teuer und unappetitlich klingt.    [...mehr]



Autor: Richert

Sind Quallen nur unnütze Meeresbewohner, die Touristen an vielen Badeorten der Welt ärgern, oder erfüllen sie tatsächlich einen sinnvollen Zweck innerhalb ihres Lebensraumes? Und wo genau offenbart sich das Besondere dieser glibberigen Tierchen?

Zunächst einmal sind Quallen, auch Medusen genannt, vor allem Eines: in höchstem Maße ungewöhnlich. Sie bestehen zum allergrößten Teil aus Wasser, leben ohne Gehirn oder Rückgrat, kommunizieren wahrscheinlich auf keinste Weise mit ihren Artgenossen und einige von ihnen gehören zu den giftigsten Tieren überhaupt. Dass gerade angesichts dieser Tatsache der Anblick von Quallen den meisten Menschen Unbehagen oder sogar Angst einflößt, ist nicht verwunderlich. Selbst der Wissenschaft geben die Nesseltiere noch immer Rätsel auf, denn wieso haben einige Arten Augen, wenn sie die Bilder ohne Gehirn doch nicht wirklich verarbeiten können?!

Quallen: Erstaunliche Fakten über das glibberige Meeresgetier

Seit unglaublichen 500 Millionen Jahren bevölkern Quallen nun schon die Ozeane dieses Planeten. Die meisten Arten selber werden nicht wirklich groß, doch die Nesseln, die sie hinter sich herziehen, können erstaunliche Ausmaße annehmen: So werden die „Tentakeln“ der Portugiesischen Galeere oder der Nomura-Qualle bis zu 5 Meter lang, die der Leuchtqualle sogar bis zu 10 Meter. Einen höchst gefährlichen Rekord hält die Seewespe: Ihr Gift könnte bis zu 250 Menschen töten, was sie zum giftigsten aller Meeresbewohner macht.    [...mehr]



Autor: Richert

Dass Radioaktive Strahlung die DNS stark beeinflusst und verändert ist länger bekannt. Bisher konnte dies zwar bei Tiertests nachgewiesen werden, nicht aber beim Menschen. Wenn auch die Vermutung sehr nahe legt, fehlte es an wissenschaftlichen Forschungsergebnissen, die dies bestätigen.

Der Einfluss radioaktiver Strahlung auf die frühe Entwicklung des Embryos im Mutterleib hingegen ist ein Fakt, der bereits in der Vergangenheit zweifelsohne wissenschaftlich bestätigt werden konnte. Dass besonders das sich entwickelnde Gehirn der Embryonen zwischen der 9. und 15. Schwangerschaftswoche für radioaktive Strahlung anfällig ist und sich durch diese Strahlung eine geistige oder körperliche Behinderung entwickeln kann, gilt als belegt.    [...mehr]



Autor: Richert

Der Lichtschutzfaktor ist uns allen, insbesondere im Sommer, ein Begriff. Beim Strandurlaub mit der Familie gehört die Sonnencreme zur Grundausstattung, um sich vor den schädlichen UV-A und UV-B Strahlen zu schützen. Nur wenige hingegen wissen, was diese Zahl auf der Verpackung überhaupt bedeutet.

Der Lichtschutzfaktor auf der Sonnencreme sagt aus, wie viel länger man die Haut der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Um die genaue Zahl herauszufinden, ist es jedoch von Nöten zunächst den eigenen Hauttyp zu bestimmen.    [...mehr]



Autor: Richert

Ohrgeräusche können die Betroffenen in einem erheblichen Umfang beeinträchtigen und können sogar zu Depressionen und Arbeitsunfähigkeit führen. Der so genannte Tinnitus ist weit verbreitet, wobei seine Ursachen jedoch nicht völlig geklärt sind.

Wie entstehen Ohrgeräusche? ©Flickr/mind on fire

Fest steht allerdings, dass zum Beispiel Stress, Entzündungen, Fremdkörper und Missbildungen der Gefäße für das Symptom verantwortlich sind. Typischerweise machen sich die Geräusche in Form von Pfeifen, Knacken, Brummen, Klopfen und ähnliches bemerkbar.    [...mehr]



Autor: Richert

Dass die Haare der Fledermäuse auf den Flügeln zum Steuern dienen, fand jetzt das Forscherteam um Susanne Sterbin-d’Angelo und Cynthia Moss an der University of Maryland heraus. Bis dahin wusste man lange Zeit nicht, welchen Zweck die Haare erfüllen.

Fledermäuse üben einen seltsamen Reiz aus. Da die Tiere nachtaktiv sind und während des Tages kopfüber von der Decke hängend in dunklen Höhlen, in kleinen Nischen und auf Dachböden schlafen, waren und sind sie lange Zeit Inhalt von Mythen und Sagen und darin meist negativ besetzt. Lange Zeit galt die christliche Vorstellung, dass die Haare einer Frau das Böse anziehen und sich Fledermäuse daher in den Haaren von Frauen verfangen. In vielen christlichen Glaubensgemeinschaften mussten Frauen aus diesem Grunde sogar ihre Haare bedecken. In frühen Darstellungen von Satan, Dämonen oder teuflischen Wesen wurden die Figuren mit Fledermausflügeln dargestellt.    [...mehr]



Autor: Richert

Klonen ist weltweit umstritten. Eine exakte Kopie eines schon vorhandenen Lebewesens zu schaffen, könnte viele Krankheiten heilen, doch ist es ethisch überhaupt vertretbar?

Das Schaf Dolly war 1996 das erste geklonte Säugetier. Mittlerweile wird das Klonen in vielen Ländern für die Züchtung von Nutztieren verwendet. Südkorea kann in der Klonforschung die meisten Erfolge verzeichnen.

Dort wurde schon der verstorbene Hund einer Amerikanerin geklont. Wird das auch bald bei Menschen möglich sein? Sollte man unfruchtbaren Eltern die Möglichkeit geben, geklonte Kinder zu bekommen oder würde das zu weit führen?

Klonfleisch wird nicht gekennzeichnet

Das Fleisch von geklonten Tieren werden wir auch in den nächsten Jahren nicht essen. Dafür ist das Klonen noch viel zu teuer. Um ein Tier zu Klonen, bedarf es erst vieler Versuche. Die meisten Embryos schaffen es nicht einmal bis zur Geburt oder kommen mit Fehlbildungen auf die Welt. Das Klonen von Tieren ist deshalb in vielen Ländern verboten.    [...mehr]



Autor: Richert

Wir können auf zwei Beinen stehen und uns im Raum orientieren. Trotzdem ist diese Wahrnehmung manchmal gestört. Wieso werden wir seekrank und warum haben wir eigentlich Steine im Ohr?

Das meiste spielt sich beim Gleichgewichtssinn im Innenohr statt. Dort befindet sich der Vestibularapparat. Er besteht aus den beiden Kammern Utriculus und Sacculus und drei Bogengängen.    [...mehr]


Seite 1 von 912345»...Ende »