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Autor: Richert

Die Frage warum wir Tränen produzieren und Weinen ist von der Wissenschaft noch nicht endgültig geklärt, denn Weinen ist nicht gleich Weinen. Oft weinen wir aus Trauer, Wut, Verzweiflung, Machtlosigkeit oder weil wir uns ungerecht behandelt fühlen.

Grob lassen sich zwei Ursachen des Weines unterscheiden. Zum einen sind Tränen eine Schutzfunktion des Auges, zum anderen weinen wir aus starken Gefühlsregungen.

tear ©flickr / honikum

Tränen als Schutzreaktion des Auges

Ob Tränen beim Zwiebel schneiden fließen oder nicht, können wir nicht beeinflussen, da ein Reflex die Tränendrüsen aktiviert und Flüssigkeit produziert. Die Tränenflüssigkeit wirkt     [...mehr]



Autor: Richert

Anfang Januar entdeckten Forscher in Kolumbien Fossilien einer bis dahin unbekannten Gattung der Riesenschlangen. Die Titanoboa erreichte eine Länge von 13 Metern und wog über eine Tonne.

Der wissenschaftliches Name des Ungetüms: Titanoboa cerrejonensis. Was soviel bedeutet wie  „Riesenboa aus Cerrejón“.  Cerrejón ist der Name der Gesteinsformation, in der die Fossilien entdeckt wurden. In einer Kohlenmine legten Forscher einen riesigen, versteinerten Rückenwirbel sowie 184 weitere Wirbel und Rückenknochen von insgesamt 28 Tieren frei.

boa ©flickr / digitalART2

Sie ernährte sich von den Vorfahren der heutigen Krokodile und Riesenschildkröten. Einen Menschen reicht dieses Reptil bis zum Rumpf und hätte ihn ohne Weiteres zum Mittag verspeist. Ihr Rumpf hätte uns bis zur Hüfte gereicht. Heutige Tiere der Gattung Riesenschlangen können bis zu 10 Metern lang werden und erreichen ein Gewicht von bis zu 150 Kilogramm. Recht niedliche Tierchen angesichts der Titanoboa.

Rückschlüsse auf das Klima

Forscher nutzten die neue Entdeckung, um Aussagen über das Klima des Paläozän, vor ca. 65,5 Millionen Jahren zu treffen. Da wechselwarme Tiere solchen Ausmaßes hohe Umgebungstemperaturen benötigten, ermittelten die Forscher anhand der geschätzten Länge eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 30 bis 35 °C für deren Lebensraum.

Neue Erkenntnisse über das Klima im Paläozän dank der Titanoboa

Damit lieferte der Fund Hinweise auf deutlich höhere Temperaturen der Region zu dieser Zeit als bisher angenommen wurde. Die Äquatorgegend konnte demnach sogar Durchschnittswerte von 38 – 40 °C erreichen, was vermutlich zu weitflächigem Hitzetod vieler Lebewesen geführt hat. Die sogenannte Thermostat-Hypothese, nach der in Wärmeperioden wie dem Paleozän der Äquator relativ kühl bleibt, steht demnach im Widerspruch zu diesen neuen Erkenntnissn.    [...mehr]



Autor: Richert

Die Symptome und Anzeichen von Lungenkrebs sind kaum von denen anderer Erkrankungen des Bronchialraums zu unterscheiden, vor allem weil kleinere Karzinome zumeist keine oder kaum Beschwerden verursachen. Häufig wird zunächst von einer Bronchitis oder einer Lungenentzündung ausgegangen, bevor an Krebs gedacht wird.

Lungenkrebs im engeren Sinne bezeichnet Tumorerkrankungen der Bronchien, die nicht als Metastasen anderer Tumoren auftreten, sondern eben dort als Bronchialkarzinom zuerst aufgetreten sind. Diese Krebserkrankung unterscheidet sich sowohl bezüglich des Gewebetyps als auch der Behandlung.

Lungenkrebs, Symptome, Anzeichnen, Erkennung, Brustschmerzen, Husten

Obwohl an der Diagnostik auch kleinerer Tumoren gearbeitet wird, werden noch heute kleinere Lungentumoren meist bei anderen Untersuchungen, beispielsweise Röntgenaufnahmen, en passant entdeckt, was aber sehr selten passiert.

Mögliche Anzeichen und Symptome

Erste Anzeichen von Lungenkrebs können ein einsetzender, nicht mehr verschwindender Husten oder die Verschlechterung eines bereits entwickelten, chronischen Hustens sein, häufig begleitet von schleimigem und/ oder blutigem Auswurf und Atemnot. Auch (starke) Brustschmerzen können als Symptom auf Lungen-Krebs zurück gehen.

Andere Symptome können die auch von anderen Lungenerkrankungen bekannten Beschwerden wie Gewichtsverlust, Fieberschübe, Appetitlosigkeit, Schmerzen oder Abgeschlagenheit umfassen, die man als erste Warnzeichen ernst nehmen sollte. Der Arzt kann dann in den meisten Fällen von Lungenkrebs Veränderungen des Blutbildes erkennen, die auf hormonartige, vom Karzinom abgegebene Substanzen zurück zu führen sind.

Vorbeugung von Lungenkrebs

Statt einer breit angelegten Diagnostik bleibt als Vorsichtsmaßnahme und Vorbeugung von Lungenkrebs also das Vermeiden von Risikofaktoren. Da mehr als 80 Prozent der Lungenkrebserkrankungen auf das Rauchen zurück gehen (bei Männern sogar mehr als 90 Prozent), kann durch das Aufhören das Risiko, an einem Bronchialkarzinom zu erkranken, erheblich reduziert werden.    [...mehr]



Autor: Richert

Für Allergiker beginnt jetzt wieder eine Leidenszeit. Mit dem wärmeren Wetter wirbeln die Blütenpollen in der Luft. Für etwa 25 Millionen Menschen in ganz Deutschland sind daher die Pollenflugkalender von enormer Bedeutung. Doch wie zuverlässig sind die Vorhersagen?

Der englische Arzt Charles Blackley gilt als Vater der Luftpollenanalyse. Im Jahre 1883 erfand er eine Methode, die Menge der in der Luft befindlichen Pollen zu messen. Dazu stellte er senkrecht und waagerecht angebrachte klebrige Objektträger auf. Diese an Fliegerfänger erinnernden Objekte konnten die Flugphasen der Gräserpollen aber nur sehr ungenau bestimmen, weil sie der Witterung ungeschützt ausgeliefert waren.

Pollen © flickr/moria

Geschichte der Pollenfalle

Im Jahre 1952 wurde der Prototyp der heute gebräuchlichen volumetrischen Pollenfalle durch Hirst entwickelt. Sie gilt als Vorläufer der Burkard-Pollenfalle, die heute in fast allen europäischen Ländern in der Pollenanalyse eingesetzt wird.

Diese Pollenfalle saugt mit Hilfe einer Vakuumpumpe durch eine schmale Öffnung 10 Liter Luft pro Minute an. Auf einer rotierenden Trommel direkt hinter diesem Ansaugschlitz befindet sich ein mit Vaseline beschichteter Plastikstreifen. Die Menge und Art der dort angesammelten Pollen werden täglich in den Pollenmeßstationen unter dem Mikroskop analysiert und ausgewertet.

Pollenflugkalender im Internet

Die häufigsten Pollenarten sind Hasel, Erle, Birke, Gräser, Roggen und Beifuß. Alle so gewonnenen Daten werden an den Deutschen Wetterdienst übermittelt, der dann eine Pollenflugvorhersage herausgibt. Diese Vorhersagen gelten mittlerweile als sehr zuverlässig. Die wichtigsten Informations-Medien sind natürlich Radio, Printzeitungen und das Internet. Auf Grundlage dieser Messungen entsteht auch ein jährlicher Pollenkalender, der die größeren Zeiträume abdeckt.

So können auch jüngste Entwicklungen abgelesen werden. Man konnte z.B. feststellen, dass die Pollenflug-Saison inzwischen nicht nur früher einsetzt, sondern auch länger anhält. Sehr zum Leidwesen der Allergiker.

Dank der Pollenflugvorhersage können sich Betroffene aber rechtzeitig wappnen, ihre Aktivitäten ins Haus verlegen und sich mit Medikamente versorgen. Und zum Glück gibt es immer mehr Therapien - ob schulmedizinisch oder alternativ – die vielen Menschen nachweislich helfen.    [...mehr]



Autor: Richert

Wenn der Körper Hunger leidet und wenig von den Nährstoffen bekommt,
welche er zur Erhaltung relevanter Körperfunktionen braucht, dann beginnen seine eigenen Proteine und Zellorganellen zu verdauen.

Bei so einem Alarmsignal schüttet der Hypothalamus einen Stoff namens “Corticoliberin” aus, der in die Hypophyse wandert und seinerseits die Freisetzung des eines Hormons auslöst. Dieses Hormon wandert daraufhin zu den Nebennieren, wo verschiedene Hormone, darunter Adrenalin und Cortisol, ausgeschüttet werden, die dann mit den Geweben im Körper interagieren.

Zellen © Flickr by euthman

Cortisol sein übrigens, indem es die Aufschlüsselung von Körpereiweißen zur Glukose – was den Selbstverdauungsprozess – auslöst, welches als Treibstoff genutzt wird, während das Adrenalin dafür sorgt, dass der Ruhenerv ( lat. der Parasympathikus) blockiert wird.

Genau das hat zur Folge, dass die Adern in den Muskeln erweitert werden und eine optimale Energiezufuhr möglich ist – was aber andererseits auch bedeutet,das die Verdauung gestoppt ist und der Körper nun auf  körpereigenes Gewebe zur Energiegewinnung zurückgreift.

In der trockenen Biologie ist das ganz einfach zu erklären, denn dem Körper bleibt nur, auf das Eiweiß in den Muskelzellen zurückzugreifen.
Ebenso wird er vom Fettgewebe und anderen verfügbaren Nährstoffe zehren.

Normalerweise hat die Natur das anders vorgesehen, denn eigentlich dient diese Reaktion nur für eine kurzfristige, akute Notfallsituation.

Ist diese vorbei, wird der Körper versuchen sich auszuruhen, damit sich die Stresshormone wieder abbauen können, Verletzungen bspw. repariert werden können und auch die Verdauung wird sich wieder fortsetzen.

Um solche Vergiftungen zu vermeiden, ist es günstig, sich körperlich zu betätigen und damit der Muskulatur das geben, was sie will – Anstrengung und Bewegung – aber auch Techniken wie Meditation und autogenes Training, also das bewusste Suchen von Ruhe und Erholung.

Gar kein Stress ist aber auch keine gute Idee, da geht die Vitalität verloren – hin und wieder eine kurze, heftige Portion Stress mit der dazu gehörigen körperlichen Reaktion ist eine gute Sache.

Nur langfristig und dauerhaft ist es schädlich.

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Autor: Martin

Der herkömmliche Schnupfen ist wohl eine der hartnäckigsten Krankheiten. Nun sind die Grundlagen dafür gelegt, dass vielleicht bald eine Impfung und effektivere Bekämpfung möglich sein wird.

Rhinovirus Quelle: Wikipedia  GNU-Lizenz für freie Dokumentation (c) Robin S

Kaum einer dürfte dem Schnupfen entkommen. Im Gegensatz zu anderen Krankheiten scheint es keine Immunität zu geben. Fast jedes Jahr wird man wieder von einem Schnupfen geplagt. Dem ein Ende zu bereiten haben sich einige Forscher auf den Weg gemacht, die Krankheitserreger des Schnupfens zu identifizieren und zu analysieren, um ihnen den gar auszumachen.    [...mehr]



Autor: Martin

Krebs ist sicherlich noch nicht hinreichend untersucht. Insbesondere spätere Krebsstadien sind oft nicht heilbar. Das liegt insbesondere daran, dass sich Metastasen bilden. Über diese scheint es nun neue Erkenntnisse zu geben.

Zellteilung bei Krebs Quelle: Wikipedia (c) Allgemeingut

Dieter Hölzel vom Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der Universität München hat auf der Grundlage von Datenbanken über den Krankheitsverlauf von Krebspatienten neue Erkenntnisse im Zentralblatt für Chirurgie veröffentlicht. Dort behauptet er, dass in Bezug auf die Krankheit Krebs ein Umdenken stattfinden müsste.

Bisher wurde immer angenommen, dass Metastasen selber metastasieren. Dies gelte insbesondere für befallene Lymphknoten. Deshalb wird oft nicht nur der Primärtumor sondern auch viele der Lymphknoten mit ausgeräumt. Dies ist nach Hölzel jedoch medizinisch nicht unbedingt notwendig. Er glaubt, dass nur der Primärtumor Metastasen bildet. Dies hätte natürlich auch Konsequenzen für die praktische Medizin.    [...mehr]



Autor: Martin

Lange Zeit war unbekannt, wie es dazu kommen kann, dass Heuschrecken, die eigentlich Einzelgänger sind, sich zu Schwärmen zusammentun und ganze Landstriche verwüsten. Nun scheint die Forschung das Rätsel entschlüsselt zu haben.

Heuschrecke (c) Manfred Werner quelle: wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Heuschrecken sind Einzelgänger. Sie meiden andere Heuschrecken, wenn sie ihnen begegnen. Dies ändert sich, wenn das Fressen kann wird. Dann verändern sie ihre Gestalt und schließen sich mit anderen Heuschrecken zu Schwärmen zusammen. Gemeinsam begeben sie sich dann auf die Suche nach Nahrung. Dies hat verheerende Folgen. Die riesigen Heuschreckenschwärme wandern von einer Futterquelle zur nächsten. Eine Heuschrecke kann dabei an einem Tag ihr eigenes Gewicht an Nahrung aufnehmen. Zurück lassen die Heuschrecken eine verwüstete Landschaft. Dies ist den Mensch besonders bedrohlich an Orten, an denen sie ihre Nahrung anbauen und von der sie abhängig sind.    [...mehr]



Autor: Martin

In den USA wurde nun die erste offizielle Stammzellentherapie genehmigt. Damit beginnt für die Medizin in diesem Bereich eine neue Ära.

Stammzelle Quelle: Wikipedia Creative Commons Attribution 2.5 autor:Nissim Benvenisty

Die Anwendung von Stammzellen bei Menschen zur Therapie ist heftig umstritten. Es gibt von verschiedener Seite aus starke moralische Bedenken, Stammzellen, die aus Embryonen gewonnen worden sind in der Medizin einzusetzen. Gerade unter denen, die irgendeine Art von religiösem Weltbezug haben ist die Ablehnung groß. Religiöse Motive sind jedoch eine private Angelgenheit und können keine Rolle für die staatliche Genehmigung der Forschung mit Stammzellen spielen.

So ist es vielleicht auch nicht verwunderlich, dass die Genehmigung in den USA ausgerechnet zu dem Zeitpunkt kommt, da es einen Präsdentschftswechesl gab. Nachdem Obama nun in Amt und Würden ist, dürfte auch die harte Linie der Bush-Regierung vergessen sein. Bush hatte eine recht restriktive Politik im Bezug auf Stammzellen vertreten. Zwar war es privaten Unternehmen erlaubt mit Stammzellen zu hantieren, doch öffentliche Förderung gab es nicht. Damit war es finanziell zumindest schwierig in dem Bereich zu arbeiten.

Dieser offizielle Therapieversuch mit Stammzellen dürfte jedoch nicht der erste sein. In anderen Ländern wird schließlich auch fleißig geforscht und die Richtlinien sind nicht so hart wie in Europa oder den USA. Dennoch gab es bisher zumindest keine offiziellen Versuche mit Stammzellen Menschen zu therapieren. Die Erfolge bei der Behandlung von Tieren haben nun aber eine Genehmigung ermöglicht. Zunächst sollen etwa 8-10 Patienten, die sich freiwillig für die Versuche gemeldet haben, behandelt werden. Dabei handelt es sich um Unfallopfer, die nicht vom Halswirbel abwärts gelähmt sind, sondern von einer tieferen Stelle aus.    [...mehr]



Autor: Martin

Glaubt man einigen Meldungen zu diesem Thema, gewinnt man den Eindruck, dass der Konsum von Limonade die Knochen tatsächlich weich machen würde. Dass es sich jedoch nur um eine Scheinkorrelation handelt wird nur selten betont.

Limonadenflasche Quelle: Wikipedia GNU-Lizenz für freie DokumentationBonner Forscher haben heraussgefunden, dass Menschen die häufig Limonaden konsumieren eine schlechtere Knochenstruktur haben. Sie weisen weichere Knochen auf. Dies kann die Gefahr einer Osteoporose im Alter deutlich erhöhen. Dabei stützen sich die Forscher auf die DONALD-Studie, in der schon seit 1985 die Ernährungsgewohnheiten von Jugendlichen und Kindern in Dortmund untersucht werden.

Populärwissenschaftlich ist es, wenn aus dem Umstand einer signifikanten Korrelation zwischen zwei Merkmalen, also dem Limonadenkonsum und den weichen Knochen, eine Erklärung abgeleitet wird. Schon im Grundstudium jeder Wissenschaft, die mit statistischen Mitteln arbeitet, wird einer der grundlegendsten Fehler erklärt, die man machen kann: Die Korrelation wird als erklärend behandelt ohne eine Scheinkorrelation auszuschließen. Eine Scheinkorrelation liegt dann vor, wenn es eine dritte Variable gibt, die erklärend ist und die Einfluss auf die scheinbar erklärende Variable hat.    [...mehr]


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