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Autor: Martin

Eine wichtige Aufgabe der Biologie ist es, alles was lebt zu sortieren. Hier stellt sich nur die Frage: in was für Kategorien sollen all diese Lebewesen aufgeteilt werden.

Taxonomie Beispiel Quelle: Wikipedia GNU-Lizenz für freie DokumentationSchon in einem früheren Artikel habe ich darauf hingewiesen, dass die Biologie als Wissenschaft ein durcheinander ist. Dies gilt nur eingeschränkt für die Taxonomie. Hier soll schließlich alles schön geordnet sein. Kein Lebewesen darf in der Biologie in zwei Unterschiedliche Kategorien einer Ebene Fallen. Alle Lebewesen müssen in eine Kategorie auf jeder der Hauptebenen fallen. Dennoch gibt es Streit:

So gab zum Beispiel lange Zeit einen Streit darum was für Kategorien als höchste Kategorien existieren. Diese höchste Kategorie hieß Reich. Später hat man durch genetische Untersuchungen jedoch eine neue Kategorisierung gefunden. So ist mittlerweile die Domäne die höchste Kategorie. Doch auch hier gibt es Streit darüber, welche Domänen mit welchen Reichen es gibt. Eine plausible Einteilung ist die folgenden:    [...mehr]



Autor: Martin

Ein japanischer Forscher bemüht sich darum eine Technik zu entwickeln mit der man in gewisser Weise Organe ausdrucken könnte.

Herz, Quelle: Wikipedia GNU-Lizenz für freie DokumentationViele Menschen benötigen eine Organspende. Auf diese Spende muss oft lange gewartet werden oder sie kommt gar nicht. Deshalb sind viele Biologen auf der Suche nach einer Methode Organe künstlich herzustellen. Der japanische Forscher Makoto Nakamura hat an der Toyama University nun einen ganz neuen Weg eingeschlagen.

Die Grundidee ist es dreidimensionale biologische Objekte mit einer Art Drucker herzustellen. Tintenstrahldrucker können seht exakt Tintentropfen an einer Stelle positionieren. Zellen sind sehr klein und können ebenso durch eine Düse über einen speziellen Drucker an einer Stelle angebracht werden.    [...mehr]



Autor: Martin

Entweder schreiben Menschen für Web.de die eine gespaltene Persönlichkeit aufweisen oder aber es wird sehr unseriös mit Pressemitteilungen umgegangen.

Web.de zitiert eine Studie des Berliner Universitätsklinikums Charité, in der Untersuchungen gemacht worden sind, die den Zusammenhang zwischen Dopaminkonzentration und Angstzuständen belegen sollten. In der Ankündigung des populärwissenschaftlichen Artikels heißt es reißerisch: “Angsthase oder Ruhe in Person? Temperament von einem einzigen Botenstoff abhängig. Eine Studie der Berliner Charité ergibt, dass die Menge an Dopamin wohl darüber entscheidet, ob ein Mensch gelassen oder ängstlich ist.” Dies ist als Aussage ersteinmal verwunderlich. Man könnte ja schließlich meinen, dass die gesamte Psyche eines Menschen dafür verantwortlich wäre, ob er ängstlich ist oder nicht. Die Beeinflussung der Botenstoffausschüttung durch die Psyche wird jedoch nichteinmal erwähnt. Dies suggeriert, dass allein eine biologische Veranlagung zr Dopaminproduktion über Ängstlichkeit entscheiden würde. Dies ist klarer Unsinn.    [...mehr]



Autor: Martin

Es gibt Lebewesen, die an extreme Bedingungen angepasst sind.  Solche Lebewesen werden Extremophile genannt. Diejenigen, die an extreme Hitze angepasst sind nennt man thermophil.

Thermus Aquaticus public domain Menschen bekommen schon relativ leicht bei Hitze Probleme. Umgebungstemperaturen von über 40°C sind nur schwer auszuhalten. Spätestens ab 60°C ist der Mensch nicht lange überlebensfähig. In der Sauna lässt es sich zwar kurz aushalten aber auf Dauer nicht. Die Haut verbrennt bei zu intensiver Sonneneinstrahlung und ein Hitzeschock lässt sich auch nicht mit Sonnemilch bekämpfen. Diese Probleme teilen die meisten Mehrzeller. Einige Proteine denaturieren schon ab 40°C und sind dann nicht mehr brauchbar.    [...mehr]



Autor: Martin

In populärwissenschaftlichen Artikeln wird oft über Dubioses berichtet. Die Zeit berichtet nun über ganz besondere Erkenntnisse im Zusammenhang mit Haarausfall.

Haarausfall public domainSchon vor kurzem habe ich über die Gesellschaft für Rationale Psychologie berichtet und über zweifelhafte wissenschaftliche Erkenntnisse. Neben zweifelhaften “Erkenntnissen” gibt es jedoch auch Erkenntnisse von zweifelhaften Wert. Von solchen ist auch die Zeit nicht frei.

In dem Bericht darüber, dass Wissenschaftler wohl herausgefunden haben, dass auf Chromosom 20 Gene für den Haarausfall bei Männern verantwortlich sein könnten, werden so einige weitere großartige Erkenntnisse vermittelt.     [...mehr]



Autor: Martin

Bäume saugen Wasser aus der Erde auf und transportieren es bis in die höchsten Blätter. Nun ist es gelungen ein Modell zu bauen mit dem Thesen bestätigt werden, die dieses Phänomen erklären.

Buchenstamm GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Bäume transportieren jeden Tag bis zu mehrere hundert Liter Wasser von den Wurzeln bis zu den Blättern. In den Blättern wird das Wasser für die Photosynthese benötigt und für die Aufrechterhaltung der Blattstruktur. Schon seit einger Zeit gibt es Theorien dazu, wie es dem Baum gelingt den Wassertransport zu bewerkstelligen. Tobias Wheeler und Abraham Stroock von der Cornell University in Ithaca ist es nun gelungen eine Art künstlichen Baum herzustellen, in dem die Effekte reproduziert und beobachtet werden können.    [...mehr]



Autor: Martin

Aufgrund von ethischen Erwägungen war es bisher immer ein Problem embryonale Stammzellen für wissenschaftliche Forschung einzusetzen. Mittlerweile gibt es jedoch vielversprechende andere Verfahren.

Stammzellen Creative Commons Attribution 2.5

Um nicht auf embryonale Stammzellen zurückgreifen zu müssen, wurden Versuche unternommen, aus normalen Körperzellen Stammzellen zu gewinnen. Dies wird mittlerweile auch erfolgreich gemacht. Hierzu werden die normalen Körperzellen in gewisser Weise umprogrammiert. Damit dies gelingt, müssen vier zentrale, ruhende Entwicklungsgene in den Zellen aktiviert werden. Dies führt dann dazu, dass die Zelle in einen ähnlichen Zustand wie den der embryonalen Stammzellen versetzt wird. Diese Zellen heißen dann induzierte pluripotente Stammzellen (iPS).     [...mehr]



Autor: Martin

Trichoplax ist ein Lebewesen, dass nicht nur eine Zelle hat, sondern mehrere verschiedene. Dabei ist dieser Vielzeller jedoch sehr simpel aufgebaut. Es könnte sich um einen der ersten Vielzeller der Evolution handeln.

Trichoplax beim Essen public domain

Trichoplax hat keine Nerven und Organe. Er besteht nur aus vier unterschiedlichen Zellen. Das Genom besteht aus 98 Millionen Basenpaaren und gut 11 000 Genen. Damit handelt es sich um das kleinste bekannte Genom eines Vielzellers. Obwohl er nur so wenige Gene besitzt, geben diese dennoch einige Rätsel auf. So besitzt er Gene, die Informationen für den Sehfarbstoff Opsin beinhalten. Man fragt sich wozu ein Lebewesen ohne Auge dies benötigt. Außerdem besitzt Trichoplax Gene, die bei höheren Tieren festlegen wo der Kopf hin soll und wo die Beine. Es wird damit die Körperachse festgelegt. Bei Trichoplax lässt sich eine solche Unterscheidung nicht machen. Es lässt sich weder vorne und hinten, noch oben und unten Unterscheiden.     [...mehr]



Autor: Martin

Bärtierchen haben eine erstaunliche Überlebensfähigkeit. Dies wurde nach Tests mit ihnen im Weltraum herausgefunden.

Bärtierchen  Creative Commons Attribution ShareAlike RPGCHBärtierchen gehören zu den Häutungstieren und sind äußerst klein. Sie sind nur wenige Milimeter groß und haben acht Beine. Sie sind an recht unterschiedlichen Orten vertreten. So findet man sie im Meer als auch im Süßwasser und an Land in eher nassen Gegenden. So bevorzugen sie an Land nassen Sand oder Moospolster. Sie können sich von Pflanzenzellen als auch von kleinsten Tieren ernähren.    [...mehr]



Autor: Martin

So ziemlich alle dürften mal unter Kopfschmerzen gelitten haben. Kopfschmerz ist jedoch nicht gleich Kopfschmerz. So gibt es einige unterschiedliche Varianten, mit denen auch unterschiedlich umgegangen werde sollte.

Kopfschmerz Karikatur copyright expired

Im Grunde genommen gibt es eine riesige Menge von unterschiedlichen Kopfschmerzen mit unterschiedlichen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Es wird sich zwar noch darüber gestritten aber es ist eine Menge von 160 bis ca. 300 in der Diskussion. Dies sind jedoch Kopfschmerzen vor denen die meisten zum Glück verschont werden. Oft betroffen sind die Menschen jedoch von folgenden Schmerzen:    [...mehr]


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