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Es gibt eigentlich keine Krankheit die angenehm ist, dafür aber viele Krankheiten, die Leid und Schmerz mit sich führen. Eine oft vorkommende und teils schmerzhafte Krankheit ist Herpes, das an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten kann, meist aber an der Lippe zu finden ist.
Wenn man Herpes loswerden möchte, dann kann man zum einen auf einfache Hausmittel und zum anderen auf Medikamente zurückgreifen. In vielen Fällen lässt sich ein Ausbruch aber noch abwenden, zumindest wenn man früh genug reagiert. [...mehr]
Das Orakel von Delphi ist weltweit wohl das bekannteste Orakel. Heute sind bei uns meist noch witzige Party-Spiele wie das Gummibären-Orakel beliebt. Aber wie kam der Kult um die übersinnliche Hilfe bei Entscheidungsfragen eigentlich zustande?
Das Orakel in Delphi gehört noch heute zu einer der meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten in Griechenland. Der antike Tempel am Berghang des Parnass nahe der Stadt Delphi wurde von den Menschen in der Antike besucht, um Hilfe in Form eines göttlichen Rats oder einer Voraussehung zu erhalten, die ihnen bei der Entscheidung sowie wichtigen Fragen helfen sollten. Die eingetroffenen Weissagungen stellen Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete noch heute vor ein Rätsel.
Das Orakel von Delphi und seine Weissagungen
Die Antworten wurden über die Pythia, einer Priesterin und Medium, durch das die Götter sprachen, mitgeteilt. Um sich für die Voraussagungen empfänglich zu machen, setzte sie sich vorher durch das Inhalieren von Gasen, die aus einer Erdspalte hinauf stiegen, in einen Trancezustand.
Die Weissagungen wurden von der Pythia in Form von Orakelsprüchen mitgeteilt, die allerdings nicht direkt eine Antwort ergaben, sondern gedeutet und interpretiert werden mussten. Zum Dank machte man dem Orakel ein Opfergeschenk. Individuelle Entscheidungshilfe soll jedoch nur den wohlhabenden Fragestellenden vorbehalten worden sein. Die ärmeren Menschen mussten mit dem Binärorakel, was uns heute noch von Partyspielen bekannt ist, vorlieb nehmen. Das heißt, dass die Fragen nur mit “ja”und “nein” beantwortet wurden. Dafür griff die Pythia in einen Eimer mit verschiedenfarbigen Bohnen, wobei die weißen „ja“ bedeuteten, die schwarzen „nein“.
Das Orakel - ein wissenschaftliches Rätsel?
Heute ist das sagenumwobene Orakel umstritten und stellt die Wissenschaftler vor ein Rätsel. So streitet man z.B., ob aufsteigendes Ethylen den Trance-Zustand der Pythia verursachte oder aber ein Sauerstoffmangel, der durch eine hohe Methan- und Kohlendioxid-Konzentration an der Felsspalte zustande kam, die Halluzinationen auslöste. [...mehr]
Chromatographie – in der neuen Rechtschreibung mit f geschrieben, also Chromatografie – bezeichnet ein Verfahren zum Auftrennen von Stoffgemischen. Zugrunde liegt dem Verfahren, das vor rund 100 Jahren von einem Russen namens Tswett entdeckt wurde, ein einfaches physikalisches Prinzip.
Eingesetzt wird die Chromatographie vor allem in der Chemie und Medizin, um die Zusammensetzung von Stoffgemischen zu analysieren oder um verunreinigte Stoffe von Fremdstoffen zu trennen und sie so zu reinigen.
Bei der Chromatographie wird das Gemisch zunächst auf eine Trägersubstanz aufgetragen, normalerweise eine Flüssigkeit oder ein Gas. Diese Substanz wiederum, die bei einer einfachen Version des chromatographischen Verfahrens als Flüssigkeit auf einen Papierstreifen aufgetragen wurde, transportiert die einzelnen Bestandteile der zu trennenden Probe unterschiedlich schnell bzw. weit.
Hinter dieser Bewegung steckt – wie im obigen Fall – die Kapillarkraft. Bei anderen Verfahren kann diese Bewegung aber auch durch Druck oder eine elektrische Spannung erreicht werden. Wer sich etwas intensiver mit der Chromatographie beschäftigen möchte, findet hier Einiges an Informationen.
Mittlerweile wurden zahlreiche unterschiedliche Formen der Chromatographie entwickelt, das Prinzip ist allerdings bei allen gleich, ob als sogenannte „stationäre Phase“ nun ein Papierstreifen oder eine Säule und als „mobile Phase“ eine Flüssigkeit, ein Gel oder ein Gas verwendet wird.
Aus den modernen Naturwissenschaften wie auch aus der Medizin ist die Chromatographie aber in jedem Fall nicht mehr weg zu denken. [...mehr]
Formaldehyd ist bei normaler Raumtemperatur eine gasförmige Chemikalie, die zu der Stoffgruppe der Aldehyde gehört. Er ist sehr gut löslich in Wasser und Alkohol. Die wässrige Lösung von Formaldehyd ist unter dem Namen Formalin ein wichtiges Handelsprodukt und wird für Desinfektionsmittel oder als Basis für andere Werkstoffe im täglichen Leben genutzt.
Für Formaldehyd war bereits eine Verbotsverordnung wegen des Verdachts auf Krebserzeugung fertig ausgearbeitet, deswegen ist der Einsatz dieses Stoffen eher kritisch zu betrachten. Die Verbotsverordnung wurde damals im letzten Moment wegen der großen wirtschaftlichen Bedeutung der chemischen Zusammensetzung für die Industrie verhindert.
Der Belastungsfaktor als Desinfektionsmittel, in Textilprobukten oder sogar Süßungsmitteln ist eher gering doch nicht von der Hand zu weisen. Gerade in der Verarbeitung von zum Beispiel Holzwerkstoffen wie Spanplatten wird Klebstoff auf Basis von Formaldehyd verwendet. Die Dämpfe kann man deutlich riechen und sollte deswegen eine ausreichend lange Belüftung der Räume nach einer Bauphase unbedingt beachten.
Formaldehyd – Gefährlich für den Menschen
Üblicherweise wird Formaldehyd im Körper zu Ameisensäure oxidiert. Bei einem Teil der Formaldehydgeschädigten ist diese Reaktion offensichtlich blockiert. Bei ihnen wird das Formaldehyd in Methanol umgewandelt, so daß eine Methanolvergiftung entsteht. Folgen können weitreichende Nervenschäden sein.
Einsatzgebiet von Formaldehydbelastung
Formaldehyd wird in erster Linie für die Herstellung von Desinfektionsmitteln verwendet. Andere Produkte auf Formaldehyd-Basis sind zum Beispiel Süßstoffe, Bindemittel, Klebstoffe, Textilhilfsmittel, Düngemittel, Konservierungsmittel, Selbstbräuner und viele andere Produkte aus unserem Alltag. [...mehr]
Wasserstoffperoxid (H2O2) ist vielen Menschen wohl als Bleichmittel im Zusammenhang mit dem Friseur bekannt. Dort wird es vor dem Blondieren von Haaren zum Entfärben eingesetzt, damit der eigentliche blonde Farbstoff überhaupt zur Geltung kommt. Dabei wird Wasserstoffperoxid auch in zahlreichen anderen Gebieten eingesetzt, u.a. als Raketentreibstoff!
Bei Raumtemperatur und unter sonstigen normalen Umgebungsbedingungen ist Wasserstoffperoxid – nicht zu verwechseln mit Wasser ( H2O), Wasserstoff (H2) oder Sauerstoff (O2) – eine blass blaue bis farblose Flüssigkeit und ein starkes Oxidationsmittel.
Bekannteste Anwendungen von Wasserstoffperoxid: Bleichen in verschiedenen Bereichen
Beim Friseur eingesetzte Verdünnungen (2-10 %) zerstören die Farbpigmente der Haare, können aber bei zu langer Einwirkzeit oder zu hoher Konzentration die Haare und Kopfhaut oder gar den ganzen Körper nachhaltig schädigen, zumal durch den chemischen Prozess Wärme entsteht. Man sollte also nur geschultes und verantwortungsbewusstes Personal an sich und seine Haare lassen.
Aber Wasserstoffperoxid wird für weit mehr genutzt: in der jeweiligen Anwendung angepassten Konzentrationen ist H2O2 ein zuverlässiges Desinfektions– und Sterilisationsmittel, das seinen Einsatz in der Zahnmedizin (Mundspülungen), Kosmetik- und Lebensmittelindustrie und vielen anderen wissenschaftlichen und industriellen Gebieten findet, so v.a. auch als Bleichmittel von Papier, Zellstoff und Zähnen und zur Bekämpfung von Schimmel.
In konzentrierter Form wurde Wasserstoffperoxid auch als Raketentreibstoff eingesetzt, der weitere Stoffe aus dem Bereich der Chemie zersetzt und so gewaltige Mengen an Energie freisetzt.
Seit kurzem glauben Forscher, dass das Ergrauen der Haare mit zunehmendem Alter mit einem vermehrten Auftreten von Wasserstoffperoxid in den Haaren zu tun haben könnte. [...mehr]
Viele Menschen wünschen sich, dass sie in bestimmten Situationen anders reagieren könnten oder vom Verhalten gar eine Andere wären: der Eine hält sich für zu impulsiv, der Nächste für zu lethargisch. Ein Dritter kann sich beim besten Willen partout nicht konzentrieren. Medikamente, die bisher hauptsächlich in der Therapierung Kranker eingesetzt wurden, versprechen Lösungen in den verschiedensten Fällen. Aber ist dieses Mind Design auch ethisch vertretbar?
Mit der Möglichkeit, Medikamente auch als gesunder Mensch zu erwerben und so z.B. seiner selbstverschuldeten Faulheit endlich den Garaus zu machen, wächst die Anzahl der ethischen Probleme und Fragen in [...mehr]
Blausäure klingt nach Mord und Totschlag. Und tatsächlich wirken bereits geringe Mengen tödlich. Dabei geht der Name auf das blaue Pigment des schönen Berliner Blaus zurück.
Ein Krimi von Agatha Christie trägt den Titel “Blausäure”. Darin wird die schöne Rose mit Blausäure vergiftet. Wenn sie vorher den charakteristischen Bittermandel-Geruch wahrgenommen haben sollte, war auch da schon alles zu spät. Sie ist daher für den Chemie-Unterricht verboten.
Vorkommen
Blausäure ist in reinem Zustand eine farblose Flüssigkeit mit einem Bittermandel- bzw. Marzipangeruch. Ein anderer Name ist Cyanwasserstoff. Der Name geht auf die ursprüngliche Gewinnung aus dem blauen Pigment Berliner Blau zurück. In der Natur kommt Blausäure in bitteren Mandeln und Pflanzen wie der Akelei in geringen Mengen vor.
Historisches
Wahrscheinlich um 1706 wurde Berliner Blau erstmals von dem Berliner Farbenhersteller Diesbach erfunden und produziert.
In Theodor Fontanes Roman “Frau Jenny Treibel” gibt es die Berliner Fabrikanten-Familie Treibel, die den Farbstoff Berliner Blau herstellt. Das historische Vorbild ist die Unternehmerfamilie Kunheim, mit der Fontanes Schwester Jenny Sommerfeld befreundet war.
Unter dem industriellen Namen “Zyklon B” wurde Blausäure auf das Entsetzlichste missbraucht, als die Nationalsozialisten mit diesem Gas in den Vernichtungslagern Majadanek und Auschwitz-Birkenau Juden in unfassbar hoher Zahl ermordeten.
In einigen Staaten der USA wurden mit Blausäuregas noch bis 1999 Delinquenten hingerichtet. Heute ist diese Vollstreckungsmethode nur noch zulässig, wenn die Giftspitze nicht eingesetzt werden kann.
Industrielle Verwendung
Blausäure wird in der Industrie und im Bergbau eingesetzt, um u.a. Chlorcyan, Cyanurchlorid, Aminosäuren, Natriumcyanid und weitere Derivate herzustellen. Auch zum Auslaugen von Gold wird Blausäure angewendet. Aus Cyanurchlorid werden u.a. Pflanzenschutzmittel synthetisiert.
In Agatha Christies Krimi fällt übrigens noch eine zweite Person einem Blausäure-Attentat zum Opfer.
Mehr sei aber nicht verraten. [...mehr]
Forscher haben zeigen können, dass Bor eine seltsame kristalline Struktur annehmen kann, die in dieser Art nicht erwartet worden ist. Dies ermöglicht weitere Anschlüsse der Forschung an neuen Materialien.
Bor besitzt von allen Elementen die höchste Zugfestigkeit und nach Diamanten die zweithöchste Härte natürlich vorkommender Stoffe. Nur Aggregierte Diamant-Nanoröhrchen, die künstlich hergestellt werden müssen, sind härter. Dies macht Bor natürlich auch zu einem interessanten Verarbeitungsstoff. Anwendung findet er bei Hubschraubermotoren, Tennisracks und Golfschlägern.
Für die Untersuchung der Eigenschaften von Bor benötigen die Wissenschaftler_innen besonders reines Bor. Verunreinigungen führen schnell zu einem abweichenden chemischen Verhalten. Für die Untersuchungen die eine neue kristalline Struktur des Bors hervorgebracht haben, verwendete Artem Oganow Bor, bei dem nur ein fremdes Atom pro eine Million Bor-Atome zu finden war. [...mehr]
Akkus werden immer wichtiger. Viele elektronische mobile Geräte finden Verwendung und wollen mit Strom versorgt sein. Normale Batterien zu verwenden wäre eine Verschwendung. Daher finden Akkus ihren Einsatz in solchen Geräten. Doch wie funktionieren Akkus?
Das Grundprinzip ist eigentlich relativ leicht: bei Akkumulatoren (Kurzform: Akkus) wird zunächst elektrische Energie in den Akkus in Form von chemischer Energie gespeichert. Wenn ein Verbraucher an die Energiequelle angelegt wird, wird die chemisch gespeicherte Energie wieder in elektrische Energie umgewandelt. Bei diesem Umwandlungsprozess geht ein Teil der verwendeten Energie in Form von Wärmeenergie verloren. Der Ladewirkungsgrad bezeichnet das Verhältnis der Energie die reingesteckt wird zur Energie, die aus dem Akku wieder rauszuholen ist. Dieser Wirkungsgrad liegt oft bei ungefähr 80%. Das heißt, dass ca. 20% der Energie woanders verloren geht, zumeist in Form von Wärme. [...mehr]
Nicht nur beim Sport oder in der Wirtschaft wird betrogen auch in der Wissenschaft gibt es einige, die den Erfolg mit unlauteren Mitteln erzwingen wollen. Damit werden manchmal unnötig Ängste oder Hoffnungen geschürt.
Einer der letzten und größten Betrügereien ist die von Hwang Woo-suk. Dieser hatte über einige Jahre gefälschte Forschungsergebnisse verbreitet. 2005 ist es bekannt geworden, dass er Fälschungen angefertigt hat. Leider ein wenig zu spät. Denn kurz vorher wurden seine Ergebnisse im renommiertesten Journal für Wissenschaft, Science, abgedruckt. Seine Ergebnisse füllten das Titelblatt. Er hatte behauptet im Bereich der Stammzellforschung und des klonen große Erfolge vorweisen zu können. So sei es ihm z.B. geglückt, aus der DNA von Menschen Stammzelllinien zu gewinnen, die dann für therapeutische Zwecke einsetzbar gewesen wären. Es handeltet sich jedoch um eine Totalfälschung und Hwang Woo-suk musste seine akademische Karriere beenden. [...mehr]










