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Autor: Richert

Die Feinstaub-Belastung ist ein wichtiges Thema in der öffentlichen Debatte. Die Einrichtung von Umweltzonen ist nur eine Maßnahme im Kampf für eine sauberere Luft. Doch was ist Feinstaub eigentlich und was sind mögliche Schäden?

Verkehrsstau © flickr / fffriendlyMit Feinstaub werden Kleinstteilchen in der Luft bezeichnet, die nicht sofort zu Boden sinken, sondern sich zunächst in der Atmosphäre verteilen. Feinstaub heißen Staubpartikel, deren aerodynamischer Durchmesser kleiner als 10 Mikrometer sind. In Anklang an den englischen Begriff Particulate Matter heißt Feinstaub daher auch PM 10. Seit 1997 gibt es mit PM 2,5, dem so genannten Feinststaub, eine weitere Unterteilung.

Ursachen für Feinstaub

Feinstaub ist in der Regel nicht mit dem bloßen Auge zu sehen, nur bei einem bestimmten Wetter macht er sich insbesondere in großen Städten als „Dunstglocke“ bemerkbar. Die Entstehung von Feinstaub kann zum einen durch natürliche Prozesse, wie der Bodenerosion, bedingt sein, aber auch der Mensch trägt durch den Straßenverkehr, die Industrie oder Tierhaltung dazu bei. Auch Innenräume können zum Beispiel durch undichte Fenster, Kerzen, Rauchen oder offene Kamine stark durch Feinstaub belastet sein.

Es ist bewiesen, dass Feinstaub negativen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen nehmen kann. Feinstaubpartikel werden nur bedingt von Schleimhäuten im Nasen- bzw. Rachenraum und den Härchen im Nasenbereich zurückgehalten und gelangen beim Ausatmen nicht vollständig aus dem Körper. Feinststaub kann sogar bis in die Blutbahn vordringen. Darüber hinaus lagern sich bei einigen Partikeln gefährliche Stoffe wie Schwermetalle an, die unter anderem Krebs erzeugen können.    [...mehr]



Autor: Martin

Spinnen bauen von Natur aus schon lange damit. Langsam wird es Zeit für die Menschen dieses faszinierende Material auch für sich zu entdecken.

Material so reißfest wie Spinnennetze ist der Traum  Quelle: Wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Material so reißfest wie Spinnennetze ist der Traum Quelle: Wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Spinnenseide besteht aus komplexen langkettigen Proteinen. Es handelt sich also um spezielles Eiweiß. Dabei weist es faszinierende Materialeigenschaften auf. Die Seide ist extrem belastbar. Sie ist sehr zugfest und gleichzeitig hoch elastisch. Die Seide hält eine vier mal höhere Belastung als Stahl aus und ist dabei extrem dehnbar. So ist es nicht verwunderlich, dass Materialforscher ein hohes Interesse an diesem natürlichen Material haben.

Dabei gibt es allerdings einige Schwierigkeiten dieses Material aus der Natur zu gewinnen. Würde man es von Spinnen gewinnen, so wäre der Ertrag viel zu gering. Eine künstliche Synthetisierung des Proteins war bisher nicht möglich. Durch die Gentechnik ergeben sich allerdings neue Möglichkeiten. So können die entsprechenden Gene in e. Coli Bakterien eingepflanzt werden, damit diese dann den Stoff erzeugen. Ebenso hat man Versucht Ziegen die Seide mit der Milch produzieren zu lassen. Vielversprechend ist auch der Versuch Pflanzen, wie die Kartoffel, so umzugestalten, dass sie die Seide produzieren. Dennoch wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis das Material im großen Maßstab eingesetzt werden kann. In der Medizin kommt es teilweise schon zur Anwendung.

Einigen Forschern war die Stärke der Seide jedoch nicht groß genug. Forschern am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle ist es gelungen die Spinnenseide mit Metallionen zu versetzen. Hierdurch wurde der Faden zweimal so stark dehnbar wie der natürliche Faden. Er konnte außerdem 10 mal mehr Energie aufnehmen. Ein fazinierender Werkstoff. Leider sind auch hier die Produktionsbedingungen sehr ungünstig. Deshalb wird man wohl zunächst versuchen andere Werkstoffe mit Metallionen zu versetzen um ihre Eigenschaften zu verbesssern.    [...mehr]



Autor: Richert

Wer sich in die Natur begibt, der sieht häufig nicht die Tiere selbst, sondern die Spuren, die sie hinterlassen. Mit einiger Übung kann man die Tierspuren bald entschlüsseln.

Was viele vielleicht nicht wissen: Eine ganze Wissenschaft befasst sich mit Tierspuren, Fährten und Geläufen. Doch eins nach dem anderen.

Tierspuren © flickr/Ansgar Berhorn

Die Wissenschaft von den Lebensspuren, also der Spuren, Fährten und Bauten von Lebewesen, nennt man Ichnologie. Der Begriff stammt vom griechischen Wort “ichnos” – Spur. Handelt es sich hingegen um fossile Lebensspuren, dann kümmert sich der Wissenschaftszweig der Palichnologie darum.

Wenn man aber weder Biologe noch Jäger ist, genügt es einige Begriffe zu kennen und auseinanderzuhalten, um in Wald und Flur Tierspuren zu lesen.

Fährte, Spur oder Geläuf

Als Fährte bezeichnet man die Fußspuren des Schalenwilds wie Elch-, Rot-, Dam-, Muffel-, Reh- und Schwarzwild. Bei allen anderen Wildarten nennt man Abdrücke Spur oder Geläuf. Eine Fährte setzt sich aus einzelnen Trittsiegeln zusammen. Das Trittsiegel gibt Rückschlüsse auf Art, Geschlecht und Stärke des Tieres.

Um in der freien Natur selber Tierspuren identifizieren zu können, muss man sich zunächst mit den Aussehen vertraut machen. Dazu gibt es vielerlei Abbildungen, natürlich im Internet, aber effektiver ist es, man rüstet sich gleich mit einem entsprechenden Buch.

Dann lernt man auch die Unterscheidung zwischen Sohlengänger (Pranke des Dachses), Zehengänger (Pfote des Fuchses) oder Zehenspitzengänger (Hufe des Schalenwildes). Auch beim Federwild erkennt man dann ganz deutlich, ob es sich um einen Laufvogel (Zehen des Fasans) oder einen Schwimmvogel (Schwimmhäute der Stockente) handelt.

Auch lässt sich an Tierspuren ablesen, ob ein Lebewesen trabt, sich trollt, schnürt, hoppelt oder nagt.

Tierspuren lassen sich natürlich besonders gut im Schnee oder auf feuchtem Grund erkennen. Sie sind eine  “stumme Zeichensprache einer belebten Natur”.

Wer sich auf dieses Faszinosum einlässt, wird durch viele neue Einsichten in die komplexen Vorgänge der Natur belohnt.    [...mehr]



Autor: Richert

Neue Forschungsergebnisse zeigen Unerwartetes: Pflanzen sind viel höher entwickelt, als wir bisher angenommen haben. Manche Forscher sprechen sogar von einer Intelligenz bei Pflanzen.

Fleischfressende Pflanze © flickr / josef.stuefer

Intelligenz – Im weitesten Sinne bezeichnet dieser fast inflationär gebrauchte Begriff die geistige Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, Probleme zu lösen, Wissen anwenden und abstrahieren zu können. Doch ist Intelligenz ein Attribut, was nur dem Menschen und vielleicht dem Tier zuzuordnen ist?

Verfügen Pflanzen über Intelligenz?

Man darf staunen: Immer mehr Forschungsergebnisse lassen Pflanzen in einem ganz neuen Licht erscheinen und stellen sogar Vergleiche zu Tieren an. Alte Auffassungen von Pflanzen als primitive Lebewesen, die verharrend einfach existent und „dumm wie Stroh“ sind, sind längst überholt.

Doch wo könnte die Intelligenz bei Pflanzen angesiedelt sein? Schließlich verfügen sie über kein Gehirn und nicht über Nerven, wie sie von Menschen oder Tieren bekannt sind. Auch von „klassischen“ Sinneswahrnehmungen wie Hören, Sehen, Riechen, Schmecken oder Tasten kann nicht die Rede sein. Doch ist bewiesen, dass Pflanzen komplexe und sensible Reaktionen auf äußere Reize zeigen.    [...mehr]



Autor: Martin

Immer wieder sind verschiedenen Tierarten bedroht. Nun zählen auch die Magellan Pinguine dazu. Sie sind gefährdet durch eine Überfischung der Meere.

Magellan-Pinguin Quelle: Wikipedia gemeinfrei

Nicht nur der Magellanpinguin ist ein bedrohtes Tier. Auch die Kaiserpinguine sind bedroht. Doch das ist eine andere Geschichte. Punta Tombo ist ein Natur-Schutzgebiet 1600 Kilometer entfernt von Buenos Aires. Dort ist die Magellan-Pinguin Population in den letzten 20 Jahren um über 20 Prozent zurückgegangen.

Bei der Aufzucht der Jungtiere macht sich ein Pinguin Elternteil auf den Weg Nahrung zu suchen, der andere Elterteil bleibt zurück. Zur Nahrungssuche muss sich der Pinguin sehr weit entfernen und im Meer nach fischen suchen. Wenn es sehr lange dauert, bis der Pinguin erfolgreich Nahrung gefunden hat, kann das Jungtier schon verhungert sein. Außerdem kann es passieren, dass der andere Elternteil aus Hunger sich selbst auf die Suche nach Nahrung macht und das Jungtier zurücklässt. Dann erfriert es. Ist die Nahrung insgesamt zu knapp, wird oft auch gar nicht erst gebrütet und so die Vermehrung bedroht.

Magellan Pinguine ernähren sich im wesentlichen von kleinen Fischen wie Anchovis. Die Küsten vor Südamerika sind allerdings mittlerweile überfischt. Dies führt dazu, dass die Pinguine immer weiter schwimmen müssen um Nahrung zu finden. Dies wird zur Bedrohung für den anderen Elternteil und das Jungtier.    [...mehr]



Autor: Richert

Was machen Wolken eigentlich sonst noch so, außer vorbeizuziehen, gelegentlich ein wenig Regen abzuwerfen und nett da zu sein?

Kann man aus der Luft Wasser gewinnen? Geht das? Wenn ja, wie?

Nunja, theoretisch würde es gehen. Ich habe vor Tagen von einer Apparatur gelesen, welche es ermöglichen soll, aus reiner, blanker Luft Wasser gewinnen zu können. Dieses bewanderte Gerät nennt sich Watermill und soll – ganz ohne Chemie oder chemische Zusätze – Wasser aus Luft herstellen können. Ein Zauber der Natur sozusagen.

Stadt © Flickr by pfala

Das klingt zunächst doch schon sehr abstrus, wissen wir doch alle, dass die eh vorhandene Luftfeuchtigkeit ausreichen würde, um alle großen Seen der Erde locker wieder aufzufüllen. Doch diese neue Erfindung soll es auch ohne großen technischen Aufwand ermöglichen, bis zu 12 Liter reines Trinkwasser pro Tag aus der Luft zu gewinnen. Und das nicht in Laboratorien, sondern ganz bequem und flexibel in der heimischen Stube.

Erst wird die Luft gefiltert und von Staub & sonstigen Partikel gereinigt um es dann soweit herunter zu kühlen, bis sich Kondenswasser bildet. Dieses Wasser wird anschließend durch eine Kammer geschleust, in der es sterilisiert wird und nochmal gefiltert wird. Mikrobentötendes UV-Licht erledigt dann den Rest und tötet damit auch krankheitserregende Stoffe und Bakterien ab.    [...mehr]



Autor: Martin

Eine neue Ameisenart breitet sich aggressiv in Europa aus. Diese neue Art verdrängt dabei nicht nur die alten Ameisenarten.

Wegameise die zur gleichen Gattung gehört Quelle: Wikipedia GNU-Lizenz für freie DokumentationMan kennt dieses Phänomen besonders gut aus Australien. Eine neues Tier tritt auf und verbreitet sich rasant. Die Änderung des ökologischen Gleichgewichts kann zum Teil schädliche Wirkungen entfalten. So wurde zum Beispiel in den USA die Rote Feuerameise eingeschleppt. Sie verursacht dort jährlich Schäden in Höhe von 600 Millionen Euro.    [...mehr]



Autor: Martin

Australien hat viele Probleme mit eingeschleppten Tierarten. Eines dieser problematischen Tiere ist die Aga-Kröte.

Agar-Kröte Quelle:Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Australien hat als Insel ein verhältnismäßig abgeschlossenes Ökosystem. Dieses Ökosystem kann leicht aus der Balance gebracht werden. Dies geschieht oft dadurch, dass Tiere, die eigentlich nicht in Australien leben dort eingeschleppt, ausgesetzt oder angesiedelt werden. Ein zentrales Problem ist, dass dann oft keine natürlichen Feinde vorhanden sind und sich die Tiere unkontrolliert vermehren können.    [...mehr]



Autor: Martin

Bei Krill handelt es sich um die wichtigste Nahrung für Wale und viele andere Meerestiere. Ein Grund sich die Frage zu stellen, was die Wale da eigentlich die ganze Zeit fressen.

Krill GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Die Verbindung zwischen den Ernährungsgewohnheiten der Wale und dem Namen Krill ist eng. Im norwegischen heißt Krill nämlich nichts anderes als Walnahrung. Bei Krill handelt es sich nun um sogenannte Euphausiden. Das sind kleine Krebse. Sie gehören zu den garnelenähnlichen Krebstieren. Interessant ist noch, dass es sich dabei um Leuchtkrebse handelt. Sie haben im Körper 10 Leuchtorgane die ein bläuliches Licht aussenden. Krill bildet einen Hauptbestandteil des Planktons.    [...mehr]



Autor: Richert

Mars Phoenix IM Message © flickr / blakespotEine weitgereiste NASA-Marssonde namens “Phoenix” hat es geschafft: Es gibt tatsächlich Wasser auf dem Mars. Per Roboterarm entnahm die Sonde ein Eisstück, welches dann von ihr in einem mitgebrachten Miniatur-Ofen geschmolzen wurde. Das Resultat entzückte die Forscher, denn es war mehr oder weniger reines Wasser.

Damit ist der Beweis erbracht, nach dem die Verantwortlichen in der Marsforschung bereits jahrelang fahndeten: Es gibt Wasser auf dem Mars. Es soll jetzt noch festgestellt werden, ob das Wasser in Oberflächennähe regulär schmilzt, also ohne zusätzliche Erhitzung. Wäre das der Fall, dann wäre auf dem Mars eine Umgebung gegeben, in der Mikroben leben können.

Mars © flickr / chipdatajeffbNatürlich schießen bei einem solchen Fund Spekulation wie wild aus dem (Mars)boden. Ihr erinnert Euch vielleicht noch an die Bilder von vor ein paar Jahren, an denen die Linien ehemaliger Flüsse auf dem Mars gezeigt wurden. Oder den Schatten auf der einen Seite des Planeten, hinter dem Wissenschaftler gefrorenes Eis vermuteten.

Mit dem jetzigen Fund deuten diese Erkenntnisse verstärkt darauf hin, dass es eine Zeit auf dem Mars gegeben hat, zu der das dortige Klima vergleichbar mit dem der Erde gewesen ist. Vielleicht wird der Mars damit für zukünftigen Weltraumtourismus attraktiv?

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