» Natur
Lange Zeit hat man geglaubt, dass die Krater auf dem Merkur genauso entstanden sind, wie die Krater auf dem Mond – durch Meteoriten. Dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit.
Schon vor einiger Zeit wollte man es genauer wissen. Was hat es eigentlich mit der Oberfläche des Merkur auf sich. Um dies und andere wichtige Informationen über den Mars, ging es, als die Raumsonde Mariner 10 1974 und 1975 dreimal um den Mars geflogen ist. Hierbei sind etliche Bilder entstanden, die einiges an Aufschlüssen brachten. Welche Ursache die Krater haben, brachten sie jedoch nicht ans Tageslicht. [...mehr]
Man sollte es nicht meinen, doch Vulkane können nicht nur an Land ausbrechen. Forschern ist es nun gelungen auch Vulkanausbrüche unter Wasser zu entdecken und zu untersuchen.
An Land sind Vulkanausbrüche recht gut verstanden. Im Magma ist Gas gelöst. Dieses Gas kann nicht einfach austreten, da das Magma den Weg nach draußen sehr gut versperrt. Da das Gas sehr heiß wird und es stark komprimiert wird, entwickelt sich ein sehr hoher Druck. Manchmal wird dieser Druck hoch genug, um in einer Art Explosion das Magma aus dem Vulkan heraus zu schleudern. Dabei wird das Magma z.T. Kilometerweit verstreut. Außerdem bilden sich großflächige Aschablagerungen. Diese Art der Explosion schien für submarine Vulkane unplausibel. [...mehr]
An viele Ursachen für die Klimaerwärmung sind wir gewohnt. Dass ein kleiner Käfer jedoch seinen Beitrag dazu leistet, ist zunächst überraschend.
Der Bergkiefernkäfer ist ein Borkenkäfer, der es in sich hat. Dabei ist dieses Tier gerade einmal so groß wie ein Reiskorn. Macht er sich erstmal an Bäumen zu schaffen, sehen die kein grün mehr. Dies ist insbesondere in Kanada ein großes Problem. Dort gibt es riesige Waldgebiete, die z.T. größer sind als die Bundesrepublik Deutschland. Oft handelt es sich dabei um Kiefernwälder.
Kiefernwälder sind der optimale Ausbreitungsort für den Käfer. Hier ist er kaum unter Kontrolle zu bringen. Dies sorgt für einigen Ärger unter den Förstern. Sie führen schon einen langen Kampf gegen den Käfer. Oft jedoch nicht sonderlich erfolgreich. Ist der Käfer ersteinmal da, färben sich die Blätter rot. Das ist passend zur Farbe ein deutliches Warnsignal. Dabei handelt es sich um die befallenen Bäume, die im nächsten Jahr abzusterben drohen.
Naheliegend ist nun, dass es für das Klima ein Problem ist, wenn die Bäume wegsterben. Wälder sind schließlich so eine Art grüne Lunge, die Kohlendioxid aufnehmen und Sauerstoff abgeben. Das ist jedoch nicht der Hauptgrund für den stark steigenden Kohlenstoffdioxidausstoß in der Region. Der ganze “Bioabfall” erzeugt nämlich im Zuge seiner Verwitterung einen sehr hohen CO2 Ausstoß. Damit ändert sich die CO2 Statistik der Wälder von einem negativen Wert zu einem positiven Wert.
Dies ist übrigens ein Umstand, der bei Berechnungen der zulässigen Grenzen für CO2 im Rahmen des Kyoto Protokolls unberücksichtigt bleibt. Für Kanada mag das ein Glücksfall sein, für den Umweltschutz jedoch nicht. Zumal Kanada nicht das einzige Land mit Problemen dieser Art sein dürfte. Viele Faktoren werden nicht eingeplant, weil sie zu komplex sind. [...mehr]
Es wird zwar keine Flut biblischen Ausmaßes erwartet, aber dennoch gibt es Gründe dafür, Pflanzensamen zu sammeln und einzufrieren.
So kann es viele Gründe für dsa verschwinden von Pflanzenarten geben: Umweltkatastrophen, Kriege und am wichtigsten: Umweltzerstörung durch den Menschen. So werden Regenwälder abgeholzt und eine Klimaerwärmung erzeugt. Im letzten Artikel habe ich ja schon erwähnt, wie die Klimaerwärmung zur Verdrängung von Pflanzenarten im Hochgebirge führt. Aber auch wenige offensichtliche Wege der Artenverdrängung gibt es. So wird in der Landwirtschaft mittlerweile oft in Monokulturen angebaut. Es wird nur eine Getreidesorte oder Apfelsorte usw. angebaut. Die anderen Arten können dadurch verschwinden, insbesondere, wenn gentechnisch veränderte Pflanzen sich in der ökologischen Nische der anderen möglichen Nutzpflanzen ausbreiten.
In Spitzbergen wurde nun eine Samenbank gebaut, die tief ins Eis hineinführt. Der Eingang ist so hoch gelegen, dass selbst ein Ansteigen des Meeresspiegels keine Auswirkungen hätte. Tief im Eis herrscht Permafrost. Das heißt, dass die Temperatur nie auf über -5° Celsius ansteigt. Die Samen werden auf -18°C gekühlt. Damit sind sie tausende von Jahren noch nutzbar.
Jedes Land ist dazu aufgefordert Samenproben nach Spitzbergen zu schicken und sehr viele Länder haben das auch schon getan. Es bleibt zu hoffen, dass es nie notwendig sein wird, auf die Samen der Samenbank zuzugreifen. [...mehr]
Klimaerwärmung trifft auch europäische Regionen. Pflanzen in den Hochgebirgen verlieren ihre Vegetationsgebiete.
Vielen ist bekannt, dass die Klimaerwärmung gravierende Folgen für die Umwelt hat. Außerdem ist vielen Menschen bekannt, dass durch Eingriffe des Menschen, wie das Abholzen des Regenwaldes, viele ökologische Nischen zerstört werden. Wenige richten ihren Blick jedoch auf die nahe Umgebung.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben nun jedoch gezeigt, dass die Vegetation im Hochgebirge betroffen ist. Dazu gehören z.B. auch die Alpen. Einige Pflanzenarten leben in eher kälteren Bereichen. Diese gehen jedoch zurück. Stattdessen machen sich Pflanzen breit, die eher in wärmeren Gegenden gut gedeihen. Die ökologische Nische vieler Pflanzen wird zerstört.
Pflanzen wie Alpenmannsschild, Gletscherhahnenfuß oder Moossteinbrech gedeihen kaum noch, während Alpenmargerite und Einblütiges Berufskraut sich stark ausgedehnt haben.
Um diese Tendenzen in den Gebirgen weiter verfolgen zu können, soll im Rahmen des Gloria-Projekts im Jahr 2008 die Entwicklung genauer untersucht werden. Zumindest ist klar, dass die Klimaerwärmung schon jetzt auch an ungeahnten Orten deutliche Konsequenzen hat. [...mehr]
Eigentlich sollte es in der Region im Südwesten Deutschlands gar keine Erdbeben geben, aber es gibt sie doch. Jedoch nicht verursacht durch die Natur, sondern durch den Menschen selbst.
Zustande kommen die Erschütterungen der Erde durch den intessiven Abbau der Kohle in der Region. Deswegen hat es auch schon häufiger Beschwerden der Bevölkerung gegeben. Dies ist durch das letzte Erdbeben, das immerhin eine Stärke von vier auf der Richterskala erreichte, noch verstärkt worden. Wie verursacht aber der Kohleabbau diese Erdbeben?
Bei dem Steinkohlebergbau bleiben die Tunnel, die gegraben werden, nicht auf Dauer erhalten, sie fallen zusammen. Dies ist anders als zum Beispiel bei Salzstöcken wie Gorleben, in denen stattdessen Atommüll gelagert werden kann. Dieses “Einstürzen” der Hohlräume führt aber für gewöhnlich nicht zu Erschütterungen der Erde. Es kommt zwar zu einer Absenkung, die mitunter ganz erheblich sein kann und Häuser über den Absenkungen schädigen könnte, aber es kommt nicht zu Erschütterungen.
Dies liegt daran, dass die Tunnel üblicherweise recht langsam einstürzen. Es kann bis zu fünf Jahren dauern, bis der komplette Tunnel durch die Bergsenkungen wieder verfüllt ist. Dazu kommt noch, dass die weichen Schichten aus Sand und Ton, die sich absenken, die ganze Sache dämpfen. Zu Erdbeben kommt es daher nur, wenn eine Gesteinsschicht über dem Tunnel ist, die das Absinken längere Zeit verhindert. Irgenwann dann kann die Gesteinsschicht unter dem Druck zusammenbrechen und der ganze Tunnel fällt sehr plötzlich in sich zusammen. Das führt dazu, dass dann auch die darüber liegenden Schichten schnell einstürzen. Das Ergebnis ist eine Art Erdbeben.
Fast jede(r) weiß, dass man durch das zählen der Sekunden zwischen Blitz und Donner die Entfernung eines Gewitters berechnen kann. Aber wie ein Donner entsteht wissen viele nicht. Dem soll hier Abhilfe geschaffen werden.
Das laute Knallen, dass man wahrnehmen kann, ist ähnlich dem Knallen, dass man hört, wenn ein Flugzeug die Schallmauer durchbricht. Denn auch bei einem Donner dehnt sich die Luft mit einer Geschwindigkeit aus, die oberhalb der Schallgeschwindigkeit ist. Also wird auch hier die Schallmauer durchbrochen. Wenn ein Blitz durch die Luft geht, erhitzt er dabei die Luft sehr stark. Sie kann Temperaturen erreichen, die höher sind, als die auf der Sonne. Da sich Luft bei Erhitzung ausdehnt, tut sie das bei diesem plötzlichen, starken Temperaturanstieg sehr stark und durchbricht bei der Bewegung die Schallmauer. Dadurch wird dann eine Druckwelle in der Luft erzeugt, die als Knall wahrnehmbar ist und sich mit Schallgeschwindigkeit (332m/s) durch die Luft bewegt. Dadurch lässt sich dann auch die Entfernung berechnen. Licht ist “sofort” da, da es sich mit 300.000 km/s fortbewegt. Der Blitz wird also fast sofort gesehen und für jede Sekunde, die zwischen Blitzwahrnehmung und Donnerwahrnehmung liegt, müssen 332m Entfernung für das Gewitter angenoimmen werden. Ist die Entstehung des Donners mehr als ungefähr fünf Kilometer entfernt, so wird nur noch ein Raunen oder Grollen wahrgenommen. Das liegt daran, dass die Druckwelle des Donners bei dem Weg durch die Luft auf Winde, Temperaturänderungen oder Änderungen des Luftdrucks trifft. Dies lässt den Knall etwas “breiger werden”. [...mehr]
Jeden Tag, zumindest wenn es nicht sehr bewölkt und schlechtes Wetter ist, kann man einen blauen Himmel sehen. In Deutschland vielleicht viel zu selten, aber Grund genug sich die Frage zu stellen: warum ist der Himmel eigentlich blau?
Die Antwort darauf ist eigentlich nicht schwer und hat mit Lichtstreuung, Sonnenlicht und Teilchen in der Atmosphäre zu tun. Zunächst muss man wissen, dass das Sonnelicht aus allen Farbspektren besteht. Aus blauem, roten und gelben Licht. Damit wir den Himmel sehen können, muss es etwas am Himmel geben, dass blau erscheint. Zum Glück umgibt uns Luft und Luft besteht aus Teilchen. Auf diese Teilchen stößt das Licht der Sonne. Nun hängt es von der Lichtfrequenz ab was passiert. Blaues Licht hat eine deutlich höhere Frequenz als rotes Licht. Das Licht wird in Abhängigkeit der Frequenz an den Luftteilchen gestreut. Das rote Licht wird nicht so stark gestreut. Das blaue Licht wird dahingegen stärker gestreut und wird dadurch für uns sichtbar. Die Streuung nennt man Rayleigh Streuung. Da auf dem Mond keine Atmosphäre ist, erscheint der “Himmel” dort immer schwarz. Ein wenig trostlos. Was deshalb auch nicht auf dem Mond zu sehen ist, ist ein roter Sonnenaufgang bzw. Untergang. Steht die Sonne nämlich niedriger, ist der Weg des Sonnenlichts durch die Atmosphäre groß. Da dann das meiste hochfrequente blaue Licht schon gestreut wurde, sieht man die übrigen langen Wellenlängen im Verhältnis stärker un der Eindruck der Sonne wechselt zu Rot.
Oft können wir sie sehen, aber nicht ganz. Regenbögen bilden einen Kreis, den wir zumeist nicht sehen. Aber warum sind sie so gebogen und warum sehen wir den Kreis nicht?
Regenbögen waren Gegenstand von Liedern und Gedichten, Geschichten und Mythologie aber folgendes ist der Grund, warum Regenbögen in der Natur so erscheinen, wie sie es tun:
Regenbögen sind hell und man kann sie nicht berühren. Die Sonne muss scheinen und sich hinter einem befinden und es müssen Wassertropfen in der Luft vor einem sein. Sonnenlicht leuchtet in die Wassertropfen, die als winzige Prismen, das Licht biegen oder “brechen” und es in die einzelnen Farben zerlegen.
Regenbogenstrahlen biegen zweimal. Wenn sie in die Tropfen eindringen, werden die Strahlen leicht gebogen, dann reflektieren sie an der Rückseite der Tropfen und biegen sich beim verlassen der Tropfen ein zweites Mal. ![]()
Der Regenbogen ist kreisförmig, weil, wenn ein Regentropfen das Licht biegt, das Licht die Regentropfen in einem 40-42 Grad-Winkel wieder verlässt..
Die violett und blau Kurve wird in einem 40 Grad-Winkel gebogen und die orangen und roten Kurven in einem 42 Grad-Winkel.
Regenbögen haben keine “Enden”, sondern sind volle Kreise, aber wir können nicht sehen, weil der Horizont der Erde im Weg liegt.
Wenn die Sonne sehr niedrig am Himmel ist, entweder kurz vor oder kurz nach Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang, dann können wir einen halben Kreis sehen. Je höher die Sonne am Himmel steht, desto weniger sehen wir dem Regenbogen.
Der einzige Weg, um den vollständigen Kreis eines Regenbogens am Himmel zu sehen, besteht darin, über dem Regenbogen zu sein und die Sonne hinter sich zu haben. Dies ist zumiest nur möglich beim einem Blick aus einem Flugzeug heruntzer auf die Tropfen.






