Home Allgemeinwissen Das echte Afrika: Besuch bei den Nomadenvölkern

Das echte Afrika: Besuch bei den Nomadenvölkern

Wer im Afrika-Urlaub Wert darauf legt, neben der Natur auch die einheimische Bevölkerung mit ihren Bräuchen und Traditionen kennenzulernen, sollte auf seiner Reise unbedingt Kontakt mit den dort lebenden Nomadenvölkern aufnehmen. Das Entdecken ihrer Lebensweise wird zum unvergesslichen Erlebnis!

Die Himbas sind noch ganz in der Natur verwurzelt

Bis heute orientiert sich das Nomadenvolk der Himbas in Namibia an den überlieferten alten Traditionen und ernährt sich nur von dem, was die Natur vor Ort zu bieten hat. Findige Geschäftsleute haben diese Art des Erlebnisurlaubs längst zu Geld gemacht, einige Dörfer existieren nur noch für den Tourismus. Dennoch sind abseits der üblichen Touristenpfade auch heute noch respektvolle und aufregende Begegnungen mit dem Nomadenvolk möglich. Am besten gelingt das, indem man sich vor Ort an einen erfahrenen Reiseführer wendet, der authentische Einblicke in das Leben und die Tradition der Nomaden gewähren kann (Einen Flug können Sie zum Beispiel hier buchen).

Eine Wanderung nach Livingstonia

Der Kontinent hat jedoch noch eine Vielzahl weiterer naturnaher Highlights zu bieten, wie beispielsweise eine Wanderung nach Livingstonia, einem kleinen Ort oberhalb des Malawisees in Ostafrika. Er ist vom Westufer aus innerhalb eines Tag zu erreichen, wobei hier eindeutig der Weg das Ziel ist. Man läuft an den Manchewe-Wasserfällen vorbei durch dichtbewachsenes Hinterland und passiert dabei kleinere Pools, die zu einem erfrischenden Bad einladen. Dabei hat man stets das Panorama des Sees im Rücken. Für umgerechnet fünf Euro kann man sich von Einheimischen führen. Der beste Startpunkt für eine solche Wanderung ist in Chitimba, ab hier kann man Wanderungen über lokale Guides organisieren.

Geschichte erleben in Kapstadt

Im südafrikanischen Kapstadt kann man heute noch einen Eindruck davon bekommen, wie es den schwarzen Bewohnern während der Apartheid ergangen sein muss. Die Spuren der Ausschreitungen sind zwar längst verwischt, das „District Six Museum“ im Zentrum der Metropole erinnert jedoch bis heute an die Gräueltaten der weißen Bevölkerung.


IMG: Deborah Benbrook – Fotolia

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