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Das Neue Apple iPad mini: Der Zwerg unter den Tablet PCs

Am Freitag ist es soweit- der Verkauf von Apples neuem Coup, dem iPad Mini startet. Es werden sich wieder lange Schlangen vor den Shops bilden, auch von Leuten, die sich den Zwerg unter den Tablet PCs nicht kaufen möchten. Einen Blick darauf zu riskieren schadet ja auch nicht.

Bisher hatte ja Apple immer den Kampf um die Innovationen angeführt, zumindest im Bereich der Tablet PCs. Dieses Mal wirft der Konzern mit seinem iPad mini ein Produkt auf einen schon bestehenden Markt und konkurriert damit direkt mit den Riesen Google und Amazon.

Das neue Apple iPad Mini- der Tablet PC-Zwerg

Beim Anschauen fällt als erstes eines auf: Für so ein kleines Gerät hat das Teil ein verdammt großes Display. Von vorn sieht es ein wenig aus wie der große Bruder des iPhones. Von Hinten erkennt man eindeutig die Verwandtschaft zum iPad. Das Display hat eine Größe von 7,9 Zoll und ein Format von 4:3. Letzteres ist dem Umstand geschuldet, dass das neue iPad mini schließlich auch mit den anderen Produkten der Apple Familie kompatibel sein soll.

Das neue Gerät ist sehr leicht und liegt auch gut in der Hand. Leider sind die Hände dann doch nicht groß genug, um das Gerät ganz zu umgreifen, man kann den Zwerg dennoch mit nur einer Hand halten. Doch kann es auch was? Immerhin ist es verglichen zu den Konkurrenzprodukten von Google und Amazon nicht gerade günstig.

Das kann das neue Apple iPad mini

Technisch gesehen ist das iPad mini mit seinem A5-Prozessor genauso schnell wie das iPad2. Das fällt aber nur eingefleischten Computer-Geeks auf. Der Normalnutzer wird davon kaum etwas bemerken. Es funktioniert und läuft genauso wie seine großen Brüder. Dafür hat der Zwerg gegenüber den Großen einen Vorteil: man kann ihn mit dem Steckernetzteil des iPhone laden. Und häufig geladen werden muss es auch nicht. Der Stromspeicher scheint, und das ist in der heutigen Smartphone-Welt schon ungewöhnlich, etwas besser zu sein.

Einen Unterschied gibt es dann doch: das neue iPad mini hat kein Retina-Display. Das fällt eigentlich nur bei Apps, die speziell dafür programmiert worden sind ins Gewicht. Das war es aber auch schon. Es sind, wie bei den großen Modellen auch, zwei Kameras mit an Bord. Damit sind Facetime-HD-Verbindungen möglich. Die Bildstabilisatoren funktionieren sehr gut und auch die Lichtausbeute ist zufriedenstellend. Der kleine Bruder steht den Großen also in nichts nach. Bleibt abzuwarten, ob sich das iPad mini auch gegen die Konkurrenz behaupten wird, bedenkt man nur den Anschaffungspreis.

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