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Das Tagebuch des Teufels von Nicholas D. Satan

Wollten wir nicht immer schon mal in die Welt des Teufels eintauchen und wissen, was sich Satan so bei dem ganzen denkt was er fabriziert?

Auf gut 160 Seiten erfährt man die Weltgeschichte aus der Sicht des bösen höchstpersönlich: Des Satans. Er erklärt die „unterschlagene Wahrheit hinter den zehn Geboten, warum die Jungfräulichkeit Marias ein sexueller Betriebsunfall war und weshalb auch Pest und Cholera ihren Charme haben“.

Alles beginnt damit, dass Satan Gott nicht gehorcht und deswegen aus dem Himmel verbannt wird. Natürlich hätte er um Verzeihung bitten können, aber dazu ist er zu stolz. Also „gründet“ er seinen eigenen Verein: Die Hölle. Sein Plan: Die Weltherrschaft an sich reißen. Und wie er das versucht erfährt man in seinem Tagebuch. Außerdem: „wie Satan sich die großen Plagen patentieren ließ und wann er seine Fassung der zehn Gebote entwickelte. Wie er vom Projekt „Jesus“ erfahren hat und trotzdem zu spät bei Maria war.“

In einem auf „Old-School“ getrimmten Seitendesign und mit vielen Illustrationen kann man sehr einfach in die Welt des Teufels eintauchen, ohne es ihm wirklich übel nehmen zu können, dass er eigentlich die Wurzel allen übels ist. Ein leichtes Buch zum kichern für zwischendurch.

Das Tagebuch des Teufels

  • Erschienen 2009 im Eichborn-Verlag
  • 12,95 Euro
  • 160 Seiten
  • gebundenes Buch
  • ISBN-13: 9783821860664, ISBN-10: 3821860669
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