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Die Entdeckung des Hugo Cabret

Hinter vielen der besten Filme stehen meist nicht minder erfolgreiche Literaturvorlagen. So ist das auch mit dem Roman von Brian Selznick. Aktuell gibt es eine Kinoversion von keinem geringeren als Martin Scorsese.


Das der Roman „Die Entdeckung des Hugo Cabret“ nun verfilmt wurde, ist eigentlich nicht verwunderlich. Denn er bietet beste Voraussetzungen, die eine Verfilmung absolut sinnvoll erscheinen lassen. Das Buch bietet eine Mischung aus verschiedenen Stilelementen und das ist nur einer der vielen Aspekte, die seine Faszination ausmacht.

Der Autor hat hier die Verschmelzung von Text und Comics geschaffen und eine berührende und fasziniere Geschichte kreiert.

Der kleine Überlebenskünstler Hugo Cabret

Es ist das Jahr 1931. Hugo Cabret ist ein kleiner Waisenjunge, der zunächst noch bei seinem Onkel lebt, nach dessen Tod jedoch auf sich allein gestellt ist. Das scheint er jedoch mit Bravour zu meistern. Er haust im Dachgeschoss des Pariser Bahnhofs, wo er jeden Tag die Uhren aufzieht, um nicht entdeckt zu werden. Dies war zuvor immer die Aufgabe seines Onkels gewesen.

Niemand weiß von der Existenz des Jungen. Bis ein kleines Mädchen und ihr Großvater auf ihn aufmerksam werden. Damit sind Hugos Geheimnisse in Gefahr. Eine Zeichnung, ein geheimes Notizbuch und ein Automatenmann, der den Weg zu weiteren Zusammenhängen weist.

Hugo entdeckt nicht nur verborgene Zusammenhänge, er entdeckt auch sich selbst. Es geht also in mehrfacher Weise um Sinnfindung.

Von der Kritik wurde der Roman hoch gelobt und man darf deshalb auf den Film gespannt sein.

Die aktuelle Verfilmung

Martin Scorsese ist bekannt für Filme wie „Taxi Driver“, „Casino“ oder „Aviator“. Umso erstaunlicher erscheint es, dass er sich nun an die Verfilmung eines Kinder- beziehungsweise Jugendbuches gemacht hat. Doch bietet die Geschichte auf jeden Fall genug filmisches Potenzial, um für Groß und Klein interessant zu sein.

Behandelt der Roman doch letztlich die Geschichte des Kinos selbst. Das Buch ist zudem in einem szenischen, fast filmischen Rhythmus geschrieben. Der Film bietet eine Reise in eine faszinierende Welt und spielt mit dem Element der Zeit.

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