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Die Kathedrale des Meeres von Ildefonso Falcones

Falcones spinnt in „Die Kathedrale des Meeres“ um den Bau einer der schönsten gotischen Kirche einen spannenden Thriller. In Spanien wurde der historische Roman so häufig verkauft wie noch keines zuvor. Es erscheint in über 30 Ländern und hat in einigen Ländern bereits die Bestseller-Listen erklommen.

Wer „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett verschlungen hat, wird dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis er die letzte Seite gelesen hat.

Die Kathedrale des Meeres – Spanien im grausamen Mittelalter

Die Geschichte beginnt mit der Geburt von Arnau Estanyiol. Wir schreiben das Jahr 1320. Brutale Lehnsherren terrorisieren das Land. Nach der Hochzeit von Berat und Francesca besteht der Landsherr auf das Recht der ersten Nacht. Francesca verkraftet diesen Überfall nicht, und als ihr Sohn Arnau geboren wird, kann sie keine Liebe für ihn empfinden. Nachdem sie als Amme abkommandiert wird, droht Arnau zu verhungern. Sein Vater entführt seinen Sohn und flüchtet mit ihm nach Barcelona.

Falcones  gibt Einblicke in das Leben des 14. Jahrhunderts 

Nach einem Aufstand der Barcelonesen im Hungerjahr 1334 kommt Arnaus Vater ums Leben und Arnau kommt mit 14 Jahren in die Zunft der Lastenträger, die im Hafen die Schiffe be- und entladen. Der inzwischen gläubig gewordene Arnau sucht die Kirche Santa Maria auf, die gerade zur Kathedrale Santa Maria del Mar, zur Kirche des Volkes, ausgebaut wird. Für Arnau’s und dessen Zunft ist es eine Ehre in ihrer Freizeit die Steine für die Kathedrale herbeizuschleppen.

Durch Kriege und Seeschlachten gelangt Arnau nach Jahren zu Ruhm und Reichtum und droht das Opfer einer Verschwörung zu werden. Im Verlauf der dramatischen Geschichte kommen andere Hauptpersonen in die Handlung mit hinein und taucht immer tiefer in die brutalen Grausamkeiten des Mittelalter ab.

Folcones zeigt Schicksale des spanischen Mittelalters

Folcones gibt in seinem Debütroman „Die Kathedrale des Meeres“ gelungene Einblicke in das tägliche Leben und die Verhältnisse in Spanien im Mittelalter. Es herrschen Armut, Abhängigkeit, Demütigungen und Schwerstarbeit. Die Geschichte lässt nichts aus, von der Pest und dem Judentum, von Liebe und der Verkommenheit über Intrige bis hin zur Glorie, wird sie zu einem gewaltigen Gesellschaftsepos.

Folcones greift dabei immer wieder auf wahre Begebenheiten und Rechtssprechung zurück. In einem Anhang ist aufgeschlüsselt, welche Ereignisse und Fakten der Wirklichkeit entsprechen und welche fiktiv sind.

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