Home Naturwissenschaften Die merkwürdigsten Tiere der Welt Teil 2 ‚Amphibien‘: Chikilidae, Lila Frosch und Riesensalamander

Die merkwürdigsten Tiere der Welt Teil 2 ‚Amphibien‘: Chikilidae, Lila Frosch und Riesensalamander

Amphibien sind mysteriös und bei weitem noch nicht so erforscht, wie die meisten Säugetiere, ständig werden neue Arten entdeckt und auch die bereits bekannten Arten geben Rätsel auf.

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Täglich werden immer wieder neue Spezies entdeckt, während andere kurz vor der Ausrottung stehen, dabei ist die Welt der Amphibien faszinierend und sie sind die wohl letzten lebenden Dinosaurier. Drei der interessantesten Exemplare habe ich hier einmal heraus gesucht, darunter auch ein frisch entdecktes Tier.

Chikilidae

Lange unter dem Radar der Wissenschaft lebte diese beinlose Amphibie in Indien und wurde dort als giftige Schlange angesehen und gemieden, doch jüngst entdeckte man, dass diese wurmartige Kreatur tatsächlich zu den Amphibien gehört, die vorwiegend unter der Erde lebt. Sie ist außerdem auch sehr scheu und ernährt sich von Käfern und Würmern. Mit knapp 10cm Länge wird sie nicht sehr groß und fällt durch eine verhärtete Schädeldecke auf, mit der sie sich durch feste Erde graben kann.

Unter ihrer Haut hat sie auch zwei Augen, die jedoch höchstwahrscheinlich so gut wie nutzlos sind und höchstens Licht von Dunkel unterscheiden können.

Der lila Frosch

Der „purple frog“ ist eine lebende Fossilie, heißt also, dass seine Gattung anscheinend Jahrtausende überlebt hat, ohne sich großartig anders zu entwickeln. Obwohl er eigentlich wie ein normaler Frosch aussieht, hat er eine ungewöhnlich spitze Schnauze, wie bei einem Nagetier.

Der Frosch wurde eigentlich erst als neue Spezies entdeckt, bis man heraus fand, dass er zu der Familie der Sooglossidae gehört, die üblicherweise auf den Seychellen zu finden sind. Der Frosch ist nicht größer als 4cm und ernährt sich unterirdisch von Termiten.

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Riesensalamander

Der Riesensalamander sieht aus wie eine Kreation aus einem Fantasyfilm, aber er ist real und leider auch vom Aussterben bedroht.

Riesensalamander zeichnen sich durch ihre Größe aus und haben Hautfalten an ihrer Flanke, um so mehr Sauerstoff aus dem Wasser zu ziehen. Riesensalamander – ähnlich wie die Axolotl, die ich schon erwähnt habe – durchziehen ihre Metamorphosis von Larve zu erwachsenem Salamander nicht vollständig. Sie haben außerdem neben ihren Kiemen auch Lungen.

Riesensalamander können bis zu 2 Meter lang und bis zu ca. 70kg schwer werden. In Gefangenschaft wurden diese Tiere schon über 75 Jahre alt, sie ernähren sich von Fisch, Fröschen und anderen Wassertieren.

Da sie eher schlechte Augen haben, jagen sie nachts, wobei sie Veränderungen im Wasserdruck erspüren können und so wissen, ob sich Beute in ihrer Nähe befindet.

Riesensalamander pflanzen sich fort, indem das Weibchen einige hundert Eier legt, die dann vom Männchen befruchtet werden. Dann werden sie drei Monate lang beschützt, bis sie schlüpfen. Wenn die Jungsalamander alt genug sind, um zu jagen, tun sie das meistens in Gruppen.

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