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Die Räuber von Friedrich Schiller

Heute wird´s wieder klassisch, aber ein Buch kann ich euch einfach nicht vorenthalten: „Die Räuber“.


Friedrich Schiller – für viele verspricht der Name staubtrockenes Lesevergnügen, viele rümpfen die Nase über klassische Literatur, finden das langweilig. Aber Friedrich Schiller war alles andere als langweilig! Er war mutig, idealistisch, kämpferisch. Sein Geist war frei und emanzipiert. Das beweist eben auch sein Werk „Die Räuber“.

Die Räuber handelt von einem Räuberhäuptling, der als idealistischer Fiesling mit seiner Bande sein Unwesen treibt. Er ersucht die Welt zu verbessern – mit umstrittenen Methoden. Denn eigentlich hat der Mann ein gebrochenes Herz und fühlt sich heimatlos. Die Räuber ist ein moralisches Werk, es wirft Fragen auf, piekt mit dem Zeigefinger in den Oberbauch und fragt ganz ungeniert: „Und du? Bist du dir selbst treu?“

Das Buch will die Welt verbessern. Schiller wollte die Welt verbessern! Er war siebzehn, als er das Stück schrieb. Siebzehn und unverbesserlich. Ein Held der damaligen Zeit! Das Stück wurde heimlich nachts aufgeführt, weil es zur damaligen Zeit verboten war.
Kein Wunder – das Werk wollte Selbstbestimmung, Moral und Ethik in die Welt bringen.

Die Räuber ist also irre spannend und überhaupt nicht langweilig. Überzeugt euch selbst – hier!

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