Home Technik Digitale Fotoalben – Datenbank, Fotobuch, Bilderrahmen oder Bearbeitungssoftware?

Digitale Fotoalben – Datenbank, Fotobuch, Bilderrahmen oder Bearbeitungssoftware?

Digitale Fotoalben – was genau ist das überhaupt? Ist eine Datenbank gemeint? Oder eine Homepage zur Präsentation von Fotos? Oder sind eigentlich Fotobücher gemeint? Ohne zu einem klaren Schluss kommen zu können, sei doch immerhin soviel verraten: Ordnung bei digital gespeicherten Bildern ist in jedem Fall sinnvoll, egal ob man Fotos zeigen, sortieren, drucken oder bearbeiten möchte.

In Zeiten, in denen fast jeder mit einem Fotohandy und/ oder einer Digitalkamera ausgerüstet ist, steigt die Anzahl von Fotodateien auf dem heimischen Rechner stetig. Viele Menschen kennen daher das Problem: Man überträgt Unmengen von Fotos auf den Rechner, aber leider ohne System. Wenn man dann ein bestimmtes Bild sucht oder sich ein Album mit den besten Aufnahmen zusammenstellen möchte, merkt man erst, was für ein Chaos man auf der Festplatte angerichtet hat. Abhilfe schaffen Digitale Fotoalben.

Je nach Bedürfnissen, Kenntnissen und Geldbeutel kann man sich für eines der mittlerweile zahlreichen Produkte entscheiden, um aus dem digitalen Foto-Chaos ein aufgeräumtes digitales Fotoalbum, bzw. eine organisierte Fotodatenbank zu machen. Auch wenn man sich ein digitales Fotobuch zusammenstellen und dann von einem Internetanbieter drucken und binden lassen will, ist eine Vorsortierung sinnvoll.

Erst beim Anschauen der Bilder auf dem Großbild-Fernseher merkt manch einer, was er da zusammengeknipst hat, und kommt zu dem Ergebnis, dass er vielleicht doch eine gewisse Auswahl getroffen hätte.

Bis zu 100 Euro kosten die Programme, es gibt aber auch komplett kostenlose Software zum downloaden. Allerdings muss man dann auch auf einige Features verzichten. Die Frage, ob man ohne diese auskommen kann, lohnt also, bevor man im Laden ein paar Zehner oder auch ein paar Zehner mehr auf die Theke blättert.

Doch was können Digitale Fotoalben überhaupt?

Möchte man Ordnung in seine Bilderflut bringen, so lässt sich dies am besten dadurch erreichen, dass man die Bilder zunächst mit einem Namen versieht. Die meisten Programme kennzeichnen die Fotos von alleine mit Datum, Uhrzeit und Dateigröße. Hilfreich sein kann für das erste Sichten und Sortieren der Bilder, wenn man sie vom Programm nach bestimmten Kriterien vorsortieren oder sich als Diashow anzeigen lässt.

Manche Programme können Bilder sogar nach Ähnlichkeit aussuchen, also in Bezug auf Farben, Datum u.s.w. Diese Spielerei lassen sich die Hersteller aber meist auch Einiges kosten, was man dann an höheren Anschaffungskosten zu spüren bekommt.

Will man Fotos später eventuell einmal für eine Präsentation zusammen stellen, ist sicherlich auch sinnvoll, wenn man die Dateien mit zusätzlichen Bemerkungen und Stichworten versehen kann, die eine Sortierung erleichtern. In diesem Fall sollte das Programm auch in der Lage sein, ausgewählte Bilder inklusive Vorschau auf CD oder DVD  – und vielleicht bald auch auf Holo-Disc – zu brennen.

Schließlich hat noch nicht jeder, der digital fotografiert, auch eine eigene Homepage, um die Welt an den Ergebnissen teilhaben lassen zu können. Übrigens sind in manchen Fällen mit digitalen Fotoalben sogar Digitale Bilderrahmen gemeint. Und wer dann ordentlich sortiert hat und alle „Fehlschüsse“ löschen konnte, kann sich auch an den Druck machen. Man vergisst ja viel zu oft, dass man Fotos auch noch Ausdruck kann.

Wer gut vorsortiert, kann deswegen auch viel schneller entscheiden, welche Fotos ins „richtige“ Fotoalbum kommen und welche vielleicht für einen Poster-oder Leinwanddruck in Frage kommen.

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