Home Allgemeinwissen Ein Jeton für den Tronc – so funktioniert das Lohnsystem im Casino

Ein Jeton für den Tronc – so funktioniert das Lohnsystem im Casino

Ein Jeton für den Tronc – so funktioniert das Lohnsystem im Casino

Im Casino arbeiten neben dem Croupier am Roulett- und dem Dealer am Poker-Tisch noch viele weitere Servicekräfte. Doch was verdienen die Mitarbeiter im Casino? In Deutschland ist es üblich, dass die Angestellten in der Spielbank aus dem „Tronc“ bezahlt werden. Hier mehr darüber.

Ein Stück für den Tronc: Bezahlung im Casino

Genauso wie das Servicepersonal in der Gastronomie sind auch die Angestellten im Casino auf Trinkgelder der Gäste angewiesen. Croupiers – Spielleiter und Bankhalter bei klassischen Casinospielen wie Black Jack, Baccara und Roulette – erhalten ein relativ geringes Grundgehalt. Bis zur Einführung des Mindestlohns erhielten sie größtenteils gar keins. Aufgestockt wird es am Monatsende durch den Inhalt des Tronc, der unter den Angestellten verteilt wird. Tronc, so nennt man die Trinkgeldkasse, in die Gäste einen Teil ihres Gewinns für die Angestellten des Casinos zahlen. Theoretisch ist Zahlung freiwillig. Doch die Casino-Etikette sieht eine Abgabe vor. Steuerlich handelt es sich allerdings nicht um Trinkgeld und muss daher versteuert werden. Wollen Sie mehr über die Spielbank-Welt, Tipps und Tricks sowie Spielregeln erfahren? Sie finden weitere Infos im Casino Guide.

Aufgaben eines Croupiers in der Spielbank

Ein Croupier sorgt für einen reibungslosen Ablauf am Spieltisch. Er ist Autoritätsperson sowie Sympathieträger und beherrscht sein Handwerk souverän. Sein Erscheinungsbild ist gepflegt, sein Verhalten freundlich und seine Fähigkeiten im Kopfrechnen überdurchschnittlich. Beim Pokern nennt man ihn Dealer. Er mischt die Karten, teilt sie aus und zahlt die Gewinne aus. Beim französischen Roulette gibt es gewöhnlich sogar vier Croupiers.

  • Der Wurfcroupier nimmt Einsätze der Gäste entgegen und überwacht die korrekte Platzierung der Jetons auf dem Spieltisch. Er sagt den berühmten Satz „Rien ne va plus“ oder „Nichts geht mehr“ und beendet damit die Setzrunde.

 

  • Der Saladier sortiert die von der Bank gewonnen Jetons, ordnet sie und wechselt bei Bedarf Jetons der Gäste. Der Saladier sitzt am Rouletttisch dem Wurfcroupier gegenüber.

 

  • Der Kopfcroupier überwacht ebenfalls den Tisch, schiebt unerreichbare Jetons zum Saladier und befüllt den Tronc.

 

  • Der Tischcroupier sitzt höher als seine Kollegen und kontrolliert ihre Arbeit sowie das korrekte Verhalten der Spieler. Er muss stets den Überblick über die Einsätze und Auszahlungen behalten. Kommt es zu Unstimmigkeiten, ist er für die Lösungsfindung zuständig.

Pixabay, game-bank, 1003148 1280

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