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Familienunternehmen – darum sind sie so erfolgreich

Familienunternehmen sind häufig flexibler und erfolgreicher als viele von zahlreichen Inhabern mit teilweise entgegengesetzten Interessen geführte Firmen. Das zeigt sich nicht nur bei kleinen und mittleren Betrieben, sondern auch bei großen Aktiengesellschaften. Die Aktien der von einer Familie geleiteten Gesellschaften bieten neben einer guten Wertentwicklung regelmäßige und attraktive Dividenden. Sie schlagen von angestellten Managern geführte Aktiengesellschaften deutlich.

Familienunternehmen und Aktiengesellschaft – eine erfolgreiche Kombination

Ein inhaberkontrolliertes Aktienunternehmen zeichnet sich dadurch aus, dass ein privater Aktionär zumindest 25 Prozent der Aktien hält und die damit verbundenen Einflussmöglichkeiten auf die Unternehmensentscheidungen tatsächlich nutzt. Bei Familienunternehmen lässt sich diese Definition auf den Besitz der entsprechenden Anzahl an Wertpapieren durch unterschiedliche Familienmitglieder ausweiten, sofern diese sich über die Grundlagen der Geschäftspolitik einig sind. Die Nachfolgeregelung der Gesellschaft kann somit ohne weiteres eine Aufteilung der Aktien des Gründers auf seine Nachkommen vorsehen. Die aktive Einflussnahme auf die Geschäftspolitik lässt sich wahlweise durch das Handeln als Geschäftsführer beziehungsweise Manager oder durch ein Aufsichtsratsmandat ausüben. Für beide Modelle lassen sich nicht nur bei kleineren und mittleren Aktiengesellschaften, sondern auch im DAX Beispiele finden.

Die Grundlagen des Erfolges der Familien-Aktiengesellschaften

Von einer Familie kontrollierte Aktiengesellschaften reagieren flexibler auf Veränderungen als von einem angestellten Manager geführten Unternehmen. Des Weiteren erkennen sie Fehler in der Unternehmenspolitik schneller an und korrigieren sie ohne Verzögerung. Für die Familie steht bei einem Scheitern die Weitergabe des Lebenswerkes an nachfolgende Generationen und nicht nur der gegenwärtige Arbeitsplatz zur Disposition. Zugleich achten sie stärker auf die langfristige Entwicklung ihres Unternehmens als auf die nächsten Quartalszahlen – das zeigt sich auch am Beispiel des Wurstwarenspezialisten Schwarz Cranz. Die Börse honoriert eine gute Geschäftsentwicklung über viele Jahre, während das Schielen auf kurzfristige Erfolge eher zu vorübergehenden Kurssprüngen führt. Auf Dauer vorteilhaft ist auch, dass von einer Familie geführte Unternehmen sich überwiegend auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während sich von angestellten Managern geleitete Aktiengesellschaften gerne in Beteiligungen und anderen Nebengeschäften verzetteln.

Die inhaberkontrollierten Aktiengesellschaften sind ein Anlagetipp

Die von einer Familie kontrollierten Aktiengesellschaften sind für Kleinanleger interessant, da sie regelmäßige Dividenden ausschütten und zudem keinen großen Kursschwankungen unterworfen sind. Wer nicht auf kurzfristige Spekulationsgewinne, sondern auf eine langfristige Verzinsung des an der Börse eingesetzten Kapitals achtet, findet mit der Entscheidung für Familienunternehmen eine geeignete Anlagestrategie.

Artikelbild: mangostock – Fotolia

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