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Ferdinand von Schirach – Verbrechen

Die unglaublichsten und fast schon „normalen“ Verbrechen: Das ist sein Beruf.

Thriller sind ja fast nichts besonderes mehr. Sie sind nicht echt. Doch was ist, wenn das Leben diese Geschichten schreibt und kein Autor mit dem Hang zum Blut? Ferdinand von Schirach hat so allerhand grausamkeiten in seinem Leben mehr oder minder aktiv mitbekommen. Als Strafverteidiger darf er sich nicht von Gefühlen lenken lassen, sondern muss das beste für einen Mörder, Vergewaltiger oder Schänder rausholen.

11 Kurzgeschichten seiner Fälle
In den 11 Geschichten gibt er Einblicke in Fälle, die er selbst übernommen hat oder zumindest zu Rate gezogen wurde. Ganz Anwalt, schildert er die Fälle nüchtern und sachlich. Das Irre an den Fällen sind jedoch nicht die Taten, sondern Schirach selbst. Für jeden seiner Fälle muss er mögliche Beweggründe erforschen und es dem Gericht plausibel darstellen. So heißt es im Klappentext: „Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach vierzig Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie förmlich, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe. Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: er hat seine Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit wird er von der deutschen Justiz an Leib und Seele gerettet. Eine junge Frau tötet ihren Bruder. Aus Liebe. Lauter unglaubliche Geschichten, doch sie sind wahr.“

Erschienen ist dieses unglaubliche Buch 2009 im Piper Verlag und kostet 16,95 €.

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