Home Technik Flexible OLED-Displays – die Zukunft der Mobiltelefone?

Flexible OLED-Displays – die Zukunft der Mobiltelefone?

Das die Mobilfunkindustrie sich immer wieder neue Spielereien einfallen lässt, ist hinlänglich bekannt. Nun setzt Samsung auf Technologien, die bald schon in Mobiltelefonen zu finden sein könnten.

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Wie auf dem Video zu sehen handelt es sich bei den neuen OLED-Displays um flexible Ausführungen, die man zusammenklappen kann und ansonsten eben ein recht großes Display hat. Zwar sind diese Art von Projekten schon seit längerem bekannt, wurden bis jetzt aber eigentlich nicht verbaut.

Das Mobiltelefon, das hier zu sehen ist, wurde auf der Flachbild-Fachmesse FDP bereits Anfang November gezeigt. Das Gerät stammte aus dem Hause Samsung, war ein Prototyp und hatte eine Auflösung von 480 x 272 Pixel. Über die Fertigungsmethode wurde natürlich nichts verraten.

Allgemein wird für die OLED-Technologie ein Milliardenpotenzial vorhergesagt. Immerhin hat die „organic light emitting diode“-Technologie noch großes Potenzial.

Denkbar sind hauchdünne Monitore, die großflächig einsetzbar sind und dessen Energieverbrauch unterhalb der herkömmlichen Geräte liegt. Ebenso wie flexible Bildschirme, die man sogar rollen könnte. OLED-Bildschirme kann man zudem günstiger produzieren. Da die Technik ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt und stattdessen einzelnd Licht emittiert ist auch der Kontrast wesentlich höher. Und auch die Geschwindigkeit der Bildschirme ist bis zu 2000 mal schneller als aktuelle LCD-Bildschirme.

Durch all diese Vorteile eignen sich die Bildschirme vor allem für mobile Geräte wie Handys, Laptops und so weiter.

Nachteilig ist leider die Lebensdauer, die momentan das Hauptproblem darstellt. So sinkt die Leuchtkraft des Materials noch zu schnell ab. Zwar sind die momentanen Werte auf den ersten Blick kein Problem, allerdings stellen diese nur Theoriewerte dar, die bei ungünstigen Bedingungen durchaus wesentlich kürzer sein können. Außerdem sind die OLED-Materialien recht anfällig gegenüber Sauerstoff, Wasser und anderen Substanzen, was dazu führt, dass die Bildschirme gut verpackt sein müssen. Dies stellt den Hauptgrund dar, warum flexible Displays bis heute eher selten anzutreffen waren. Die Schutzhüllen bieten einfach keinen ausreichenden Schutz vor Korrosion.

Wie sich das ganze weiter entwickelt, bleibt also abzuwarten. Zwar sind die Grundsteine gesetzt, allerdings hängt der Erfolg der OLED-Displays stark von anderen Werkstoffen ab, die als Schutz für die kleinen Emitter dienen sollen.

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