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Gibt es Leben im All?

Die Frage nach Leben im All ist die Frage, die uns am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Das Universum ist eins der wenigen Gebiete, die zu erforschen wir nicht in der Lage sind und das uns gleichzeitig so sehr interessiert. Wer hat sich nicht schon einmal die Frage gestellt, wo wir herkommen? Viel interessanter wäre aber die Frage, was denn noch in diesem Kosmos los ist.

Nach Rechnungen vermutet man die Größe des Weltalls zwischen 10 und 20 Milliarden Lichtjahren. Weitere Rechnungen ergeben, dass sich in diesen Lichtjahren 10 bis 100 Milliarden Galaxien befinden, die jeweils etwa 100 Milliarden Sterne beherbergen. Das sind unglaubliche Zahlen, wenn man sich vorstellt, dass die Erde, die uns so groß erscheint, nur einer davon ist. Anhand der Differenz dieser Zahlen ist der Spekulationsfaktor jedoch klar zu erkennen.

Leben im All: Unser Sonnensystem

Die 8 Planeten unseres Sonnensystems sind weitgehend erforscht und weisen kein Leben nach unseren Vorstellungen auf. Der Merkur beispielsweise ist mit 1/3 der Erdmasse sehr klein und weist enorme Extremwerte auf: Von 400°C bis -200°C schwanken die Temperaturen von Tag zu Nacht. Der Planet hat keine Atmosphäre und kann so auch kein Leben hervorbringen.

Die Venus hat eine Kohlendioxid-Atmosphäre und damit einen sehr hohen Treibhauseffekt. Hitze von ca. 470°C und der Druck der Atmosphäre lassen einen Aufenthalt der Raumschiffe nur kurz zu, jedoch ist Leben aus unserer Sicht nicht möglich. Der Mond weist weder Atmosphäre noch Wasser auf, welche die Grundvoraussetzungen für Leben darstellen. Dennoch ergaben Untersuchungen, dass der Mond, wie die Erde fruchtbar ist. Leben hervorbringen kann er nicht, man könnte theoretisch aber welches hineintragen.

Vier weitere Planeten, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun, haben keine feste Oberfläche und sind sehr weit entfernt von der Sonne, sodass man Leben nach unserem Maßstab hier ebenfalls ausschließen kann. Es sind vermutlich nur Gasriesen ohne Masse.

Der wohl interessanteste Planet ist der Mars, ein karger Wüstenplanet mit Temperaturen von 20°C bis -100°C. Der hohe Eisenanteil im Boden verfärbt diesen rötlich. Auf dem Planeten herrscht eine geringe CO2-Atmosphäre, die vermuten lässt, dass dort vor 3 Milliarden Jahren Vulkane aktiv waren, seine Oberflächenstruktur lässt auf riesige Meere schließen. Gibt oder gab es also intelligentes Leben auf dem Mars? 1984 fand man in der Antarktis einen Meteoriten vom Mars, welcher Mikroorganismen ähnlich der Erde aufwies. Man konnte jedoch nicht mit Bestimmtheit sagen, das diese nicht erst auf der Erde mit dem Meteoriten in Verbindung gekommen sein könnten.
Jedenfalls nicht öffentlich.

Einige Fakten über die Erforschung des Weltalls

Seit nun schon 50 Jahren forschen Astronomen in East Shasta, Californien nach außerirdischen Signalen aus dem All. 42 Antennen, jeweils 6 m hoch, durchforsten so den Weltraum. Die Forschungen blieben jedoch bis heute ohne große Erfolge. Zusätzlich wurde das Budget knapp und die Forschungen mussten eingestellt werden. Glücklicherweise haben sich nun einige Spender gefunden, die das Hat Creek Valley-Team unterstützen möchten. Unter Anderem Science Fiction Autor Larry Niver („Ringwelt“), Apollo Astronaut Bill Anders und Schauspielerin Jodie Foster unterstützen die NASA mit insgesamt 220.000 US Dollar.

Die neusten Entdeckung der NASA

Im März diesen Jahres machte der Nasa-Experte Richard Hoover eine sensationelle Entdeckung: Auf einem Meteoriten entdeckte er fossile Bakterien, die er als eindeutig außerirdischen Ursprungs identifizierte, da er und seine Kollegen solche Fossilien vorher noch nie gesehen hatten. Das würde beweisen, dass es tatsächlich weiteres Leben im Kosmos gäbe.

Andere Fossile wiederum seien den irdischen Bakterien sehr ähnlich, darunter Überreste von Cyanobakterien. Diese Entdeckung ist für Hoover ein großer Erfolg, er stellt sogar die These auf, dass das Leben auf der Erde von Meteoriten stamme, die vor Urzeiten auf die Erde gestürzt seien.
Laut aktuellen Nachrichten habe sich die Raumfahrbehörde nach intensiven Nachprüfen von über 100 Experten jedoch von Hoovers Befund distanziert und stelle Zweifel an dem Doktortitel des vermeintlichen Alien-Experten an.
Leider können wir uns nur auf die Fakten berufen, die uns die Raumfahrbehörde zur Verfügung stellt. Um dem Alien-Thema auf die Schliche zu kommen, muss man wahrscheinlich selbst der NASA beitreten.

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One Comment

  1. Chris

    2. September 2011 at 12:47

    Der letzte Abschnitt liest sich ein bisschen wie „Meteor“ von den Grundtheorien. 😉
    Insgesamt aber ein sehr schöner und interessanter Artikel!

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