Home Geisteswissenschaften Literatur Jennifer Lee Carrell: „Die Shakespeare-Morde“ – Thriller für Literaturfreaks und Shakespeare-Fans

Jennifer Lee Carrell: „Die Shakespeare-Morde“ – Thriller für Literaturfreaks und Shakespeare-Fans

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Was gibt es über diesen wohl größten alle Autoren nicht alles für Mythen, Geschichte und Legenden… Gab es William Shakespeare wirklich? War sein Name nur ein Pseudonym einer großen Persönlichkeit? Oder waren es gar mehrer Autoren, die an seinen Werken schrieben? Die Literaturprofessorin Jennifer Lee Carrell fügt all diesen Mutmaßungen nun mehr oder weniger noch eine weitere Episode hinzu.

In ihrem ersten Buch „Die Shakespeare-Morde“ geht es um die Shalespeare-Expertin Kate Sheldon, die ein Engagement als Regisseurin am berühmten Globe Theatre in London annimmt. Überraschen bekommt sie von ihrer alten Mentorin, der Literaturprofessorin Rosalind Howard, genannte Ros, Besuch, die ihr von einer großen Entdeckung berichten möchte. Doch dazu kommt sie nicht, denn auf den Tag genau 391 Jahre später, nachdem das Globe zur Zeit von Shakespeare brannte, steht es nun wieder in Flammen und Ros stirbt. Doch nicht durch das Feuer, sondern durch eine tödliche Injektion.

In der Nachlassenschaft von Ros findet Kate eine mysteriöse Kassette. Demzufolge soll es ein unbekanntes Stück von Shakespeare geben, das politisch hoch brisant ist. Wer was Shakespeare wirklich?

Zusammen mit Sir Henry Lee, alternder Star des Globe, und Ben Pearl, der angeblich mit Ros verwandt und ein Sicherheitsexperte ist, geht es auf eine unglaubliche Jagd um die halbe Welt, denn auch andere sind hinter dem Manuskript her. Und die schrecken auch vor Mord nicht zurück…

„Die Shakespeare-Morde“ sind ein gut und spannend aufgebauter Thriller nach dem momentan sehr beliebten Abenteuer-Schema à la „Da-Vinci-Code“. Doch, was die Geschichte ausmacht sind die Zusammenhänge und etlichen Zitate rund um Shakespeare. Literaturliebhaber und erst recht Fans von William Shakespeare werden an der Story die helle Freude haben. Das Buch liest sich gut und bei all dem Recherche-Aufwand der US-amerikanischen Autorin Carrell kann man auch über den einen oder anderen logischen Fehler hinwegsehen. Und am Ende wird dann der Leser noch aufgeklärt, was an dem Buch Fiktion und was real war. Sehr lobenswert.

Leute, die allerdings weniger faktenreiche Thriller lieben oder Shakespeare nicht mögen, werden sich hingegebn vermutlich an diesem Werk die Zähne ausbeißen. Denn die Fakten rund um Shakespeares Leben und Werke sind allgegenwärtig und können Nichtinteressierte ganz schön erschlagen.

Ich aber liebe Shalespeare und so fand ich „Die Shakespeare-Morde“ interessant und spannend zu lesen. Auch, wenn man das Ich-reise-um-die-Welt-nach-historischen-und-brisanten-Fundstücken-Schema einen mittlerweile etwas nervt…

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