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Kameras für Stock und Stein: Actioncams

Kameras für Stock und Stein: Actioncams

Abfahrt, Bungee, Freeclimbing: Immer mehr Sportbegeisterte klemmen sich eine Actioncam an den Helm, um rasante Ski-Stunts, Klettereien und Sprünge zu dokumentieren. Eine Fotomarktnische, in der sich immer mehr Hersteller tummeln.

Robust plus Weitwinkel gleich Actioncam

Ob von GoPro, Rollei, Ricoh, Sony oder einem No-Name-Preisbrecher aus China: Eine Actioncam zeichnet sich in der Regel durch zwei Merkmale aus: Ihr robustes, wasserdichtes Gehäuse sowie ein Festbrennweitenobjektiv im extremen Weitwinkelbereich. Letzteres ist wichtig, damit möglichst das ganze Bewegtbild scharf abgebildet wird. Je nach Kameramodell sind dies bis zu 180 Grad. Das hat den Vorteil, dass man beim Skifahren nicht auf die Schärfe achten muss, hat aber auch den Nachteil, dass die fotografischen Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt sind. Außerdem besitzen diese Brennweiten keinen optischen Zoom, und extreme Weitwinkel neigen zum Fischaugen-Effekt – einer Verzerrung der Linien am Bildrand. Ein Effekt, den nicht jeder mag. Andererseits scheinen die Gehäuse der meisten Actioncams einen etwas härteren Knuff wirklich vertragen zu können: Einen Fall aus einem Meter auf Beton halten die meisten laut Herstellerangaben aus.

Wichtig: Ein guter Bildstabilisator

Wenn von der Abfahrt nicht nur ruckelige Bilder zu sehen sein sollen, ist ein Bildstabilisator das A und O für eine Actioncam. Tipp: Hier lohnt es sich, im Laden vor dem Kauf etwas herumzutesten, denn die Hersteller halten sich hier mit verlässlichen Angaben eher bedeckt. Weitere Informationen hierzu können einen auch die Tests in den einschlägigen Fachmagazinen liefern.

Unterschiede in der Bildqualität

Wenn man sich mit einer Actioncam in fotografische Extremsituationen begibt, kann die Bildqualität bei einigen Modellen durchaus mal schwächeln: Das gilt besonders für Gegenlicht- und Available-Light-Aufnahmen. Auch die technischen Funktionen sind bei vielen Cams eingeschränkt: So lassen sich bei einigen lediglich Weißabgleich (WB) und ISO-Wert von Hand korrigieren. Bei der Auflösung hingegen befinden sich die kleinen Outdoor-Wunder auf der Höhe der Zeit: Ultra HD und 4K sind mittlerweile fast Standard. Das braucht allerdings viel Akkupower und Speicherplatz.

Bildquelle: Pixabay, camera-2593685, 1280

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