Home Gesellschaft (K)ein Tabuthema : vorzeitiger Samenerguss

(K)ein Tabuthema : vorzeitiger Samenerguss

unglücklich aussehender Mann und eine Frau

Sexuelle Störungen können innerhalb einer Beziehung sehr belastend sein. Dazu zählt der vorzeitige Samenerguss, der den Spaß am Sex rauben kann. Viele reden nicht darüber oder akzeptieren es einfach, doch das ist der falsche Weg. So kann sich unausgesprochener Frust aufbauen, der die Partnerschaft zerstören kann.

Keine falsche Scham: Vorzeitigen Orgasmus thematisieren

Unausgesprochenes wirkt sich in einer Beziehung immer negativ aus. Wird frühes Kommen beim Mann (verfrühte Ejakulation) tabuisiert, hat man keinen Spaß mehr am Sex, was im schlimmsten Fall zum Trennungsgrund werden kann. Besser ist: Unzufriedenheit und Probleme beim Sex mit dem Partner besprechen. Frauen sollten ihren Mann liebevoll darauf hinweisen. Bestenfalls überwinden Männer selbst ihre Scham und sprechen aus, dass sie unabsichtlich zu früh kommen. Gemeinsam finden sich Lösungen. Vorzeitiger Samenerguss ist keine hinzunehmende „Erkrankung“, er lässt sich verhindern.

Sexuelle Störungen lassen sich heilen

Dazu benötigt es aber des Forschens nach den Ursachen. Manchmal kann eine sexuelle Störung wie diese an gesundheitlichen Einschränkungen liegen. So können Diabetes und Multiple Sklerose einen vorzeitigen Samenerguss auslösen. Meist gründen solche Probleme aber in psychischen Faktoren. Dazu gehören Nervosität, wenn man beispielsweise mit einer neuen Partnerin zusammen ist. Das legt sich aber in der Regel mit der Zeit. Es kann aber auch auf verschiedenen Stressfaktoren basieren. Diese sind eventuell in der Beziehung zu finden. Manche Männer haben Angst, ihre Frau aus unterschiedlichen Gründen zu verlieren. Dann steigern sie sich in den Geschlechtsverkehr hinein, sie wollen die Partnerin unbedingt befriedigen. Dieser selbst auferlegte Druck geht aber oftmals nach hinten los. Die Ursachen lassen sich aber auch außerhalb der Partnerschaft entdecken, zum Beispiel können das berufliche Probleme sein. Das beeinflusst auch das Beziehungsleben. Auf spaeterkommen.de erfahren Sie genaueres über die Ursachen und erhalten zusätzliche Informationen zum vorzeitigen Samenerguss.
Bei all diesen Varianten stimmt aber eines überein: Den Männern mangelt es an einer entspannten Herangehensweise. Sie können den Sex nicht genießen, sie gehen psychisch vorbelastet an ihn heran. Wenn aber beide Partner darüber reden, können sie die Voraussetzungen entscheidend ändern. Der Mann hat sich damit seine Ängste von der Seele gesprochen, er fühlt sich viel ruhiger. In den meisten Fällen hat sich der vorzeitige Samenerguss damit erledigt.

Offen über sexuelle Probleme reden

Lange Zeit galt der vorzeitige Samenerguss als unmännlich, als gesellschaftliches Tabu. Heutzutage sprechen betroffene Männer mit ihrer Partnerin offen darüber. Das stellt einen wichtigen Fortschritt dar, der beiden Seiten hilft. Häufig basiert diese sexuelle Störung nämlich auf psychischen Problemen wie Stress, mit denen man aber lernen kann, umzugehen. Betroffene sollten sich bei einem Arzt ihres Vertrauens über Behandlungsmöglichkeiten informieren. So ist statt Frust schon bald wieder nur Lust im Schlafzimmer.

Imagecopyright: Moremi – Fotolia



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