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Koko-Autos

Kokosnüsse kennt wohl jeder, die meisten sicher als Geschmacksrichtung in Getränken oder in materieller Art und Weise als Fußmatte und Brennmaterial.

Dabei kann diese Frucht der pazifischen Inseln auch zu mehr genutzt werden, da sie als nachwachsender Rohstoff der Umwelt nicht schadet.

Nun griffen Forscher einer texanischen Universität bei ihren Überlegungen auf die Natur zurück, einzig das Ziel verfolgend, den rund elf Millionen Kokos-Bauern dieser Welt zu helfen und für die vielen Kokosnüsse weitere Anwendungsmöglichkeiten zu finden.

Eine Idee wurde schnell gefunden; die Fasern der Kokosnüssen könne mann wunderbar zur Innenverkleidung von Autos benutzen.

So könnte zum Beispiel in Zukunft die Kofferraumauskleidung, die Autotüren, der Autohimmel und  auch die Bodenabdeckungen mit den Fasern der südlichen Früchte ausgekleidet sein.

Für die Kokos-Bauern dürfte diese Art der Erfindung ganz neue Möglichkeiten aufwerfen und den Markt gänzlich vorantreiben. Denn momentan erwirtschaften sie nur rund 500 $ pro Kopf im Jahr.

Das Hauptaugenmerk liegt allerdings darauf, einen existenzfähigen Markt zu schaffen um den Kokos-Bauern ein besseren Lebenstandard zu ermöglichen, welcher sich in erster Linie durch eine bessere, finanzielle Ausgangssituation realisieren lässt.

Ebenso lässt sich mit der Umsetzung von Kokos-Autos der Marktwert der Kokosnüsse erheblich steigern. Experten rechen damit, dass der Preis pro Nuss um etwa 30 $ Cent steigen wird.

Ein weiterer Vorteil ist es natürlich, dass die Kokosfasern – im Vergleich mit den herkömmlichen, synthetischen Fasern – günstiger sind und umweltfreundlich sind. Zudem wurden die Schalen sonst immer unverbraucht weggeworfen und landeten im Abfall.

Da Kokosfasern so nicht gut brennen, können sie auch nur in geringem Massen giftige Dämpfe in die Luft pusten, wobei das sicher nur ein kleines Problem in der gesamten Thematik darstellen dürfe.

Im Moment arbeiten die Forscher mit Hochdruck daran, die Autos für die herkömmlichen Sicherheitstest zu verbessern, denn wenn die Sicherheitsansprüche erfüllt sind, dann steht dem Kokos-Autos nichts mehr im Wege und es wäre mit einem Schritt vielen Menschen geholfen.

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