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Mit dem Smartphone durch den Alltag

Das Handy ist schon lange fester Bestandteil unseres Alltags. Die meisten können sich ein Leben ohne Mobiltelefon gar nicht mehr vorstellen. Gerade das Smartphone ist heute täglicher Wegbegleiter in allen Lebenslagen.

Handy hängt Rechner ab

Erstmals besitzen mehr Deutsche ein Smartphone als einen Computer. Rund 85 Prozent der deutschen Staatsbürger sind mittlerweile in Besitz eines „Digitalen Alleskönners“, 83 Prozent nutzen einen Laptop oder PC. Damit hat das Smartphone den klassischen Computer 2017 erstmals in puncto Verfügbarkeit überholt – und das aus gutem Grund.

Das Smartphone ist inzwischen für das Leben der Menschen essenziell, ist es doch in den letzten Jahren immer mehr zu unserem persönlichen Assistenten geworden. Dank innovativer Apps lässt sich heutzutage mit dem Handy nicht länger nur Kommunizieren oder Musik hören. Die Zeiten riesiger Spiegelreflexkameras sind vorbei, denn heute reichen die im Smartphone eingebauten hochwertigen Kameras für die meisten Fotos aus, die sich sogleich am Handy dank Bearbeitungsprogramm verschönern lassen. Das Smartphone als Navigationssystem hat sich ohnehin längst etabliert. Ein Ausflug läuft dank des kleinen Helfers nicht mehr Gefahr, sich aufgrund von Irrwegen in eine Odyssee zu verwandeln.

Allzweckwaffe Smartphone

Gerade für junge Berufstätige stellt das Smartphone mittlerweile eine enorme Erleichterung abseits der üblichen Office-Programme dar. Vor allem Smart-Home-Anwendungen finden unter den jüngeren Nutzern wachsende Beliebtheit. So könnte es für die Menschen in einigen Jahren bereits völlig normal sein, die Heizung von Unterwegs anzustellen oder zu checken, ob noch Waschmittel vorrätig ist.

Freizeit

Mittlerweile dient das Smartphone auch immer mehr als Spielkonsole. Ob in der U-Bahn, im Café oder auf dem stillen Örtchen, überall kann gezockt werden. Dank der immer besseren Leistungsfähigkeit ist die Grafik großartig und reicht mittlerweile an Playstation oder Xbox heran, die Steuerung ist einfacher und die Zeiten von Snake und Tetris sind ohnehin passe. Heutzutage bietet sich dem Nutzer eine große Auswahl passender Games.

Selbstredend ist ein Übermaß an Zockerei ungesund und verantwortungsbewusstes Spielen ist auf dem Vormarsch. Damit der Spaß am Spiel nicht zur Sucht führt gibt es verschiedene Möglichkeiten, sowohl zeitliche als auch finanzielle Limits zu setzen. Das Green Gaming tool zum Beispiel ermöglicht dem Nutzer ein kontrolliertes und verantwortungsvolles Spielverhalten durch eine Kombination aus innovativer Datenauswertungstechnologie und Selbstauskunft.

Beziehungen

Auch bringt das Smartphone und gerade dessen Nutzung des Internets soziale Vorteile mit sich. Auf schnellstem Wege kann man sich einen Job besorgen. Auch kann beispielsweise ein Programmierer aus Hamburg an einem in München lokalisierten Projekt mitarbeiten und mit den ansässigen Kollegen kommunizieren. Ältere Menschen sind zudem nachgewiesener Maßen weniger einsam, denn durch das Smartphone können sie mit ihren Kindern und Enkeln leichter visuellen Kontakt halten.

Berechtigte Kritik

Bei all den Lobeshymnen auf das Smartphone tauchen aber auch immer wieder kritische Stimmen auf. Die einen bemängeln, dass in der U-Bahn oder im Café nur noch aufs Handy geschaut wird, die anderen glauben zu wissen, dass die Fähigkeit zur Konzentration verloren gehe. Aber stimmt das wirklich? Was soll man beim Warten auf den Bus denn machen, außer ins Handy zu schauen, soll man sich etwa langweilen? Die Frage ist, was wird mit dem Gerät gemacht und wie. In aller Regel ist es doch so, dass man sich bei der Smartphonenutzung konzentriert und nachdenkt, somit fördert man seine Kompetenzen.

Fazit

Abschließend aber lässt sich sagen: Wahrscheinlich wären wir ohne Smartphone dieselben Menschen wie jetzt auch, aber eben mit nervigeren Wartezeiten, weniger Fotos, weniger sozialen Kontakten und weniger Spielgenuss.

Bild: pixabay.com, JESHOOTS, 500291

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