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Nachgefragt: So funktioniert eine E-Zigarette

E-Zigaretten liegen zurzeit voll im Trend. Das liegt vor allem daran, dass sie so gut wie geruchlos sind und keine Zigarettenstummel übrig bleiben. Doch viele stellen sich häufig die Frage, wie E-Zigaretten eigentlich funktionieren. Im Folgenden wird daher kurz auf ihre Funktionsweise eingegangen.

Funktionsweise von E-Zigaretten

E-Zigaretten sind zumeist aus drei Bestandteilen zusammengesetzt. Ganz unten sitzt der Akku, der den Verdampfer mit Strom versorgt. In der Mitte sitzt die Verdampferkammer, in die das Liquid eingefüllt werden kann. Auf die Verdampferkammer wird das Mundstück aufgeschraubt, aus dem letztendlich der Rauch kommt. Per Tastendruck oder Atemzug wird der Verdampfer aktiviert, ansonsten bleibt die elektronische Zigarette immer aus. Auf der Seite von red kiwi erhalten Sie hierzu weitere Informationen.

Elektronische Zigaretten – Ein dampfendes Thema

Die Liquids setzen sich hauptsächlich aus Propylenglykol und Glycerin zusammen. Aus diesen zwei Komponenten entsteht der schöne, dichte Dampf. Außerdem sind zumeist noch Aromen für den Geschmack und Nikotin enthalten. Die Liquids sind jedoch auch ohne Nikotin erhältlich.

Eine nächste interessante Frage ist, ob E-Zigaretten weniger schädlich für Raucher sind – dies lässt sich nicht einfach beantworten. Laut Angaben der Hersteller enthält der Dampf weniger schädliche Stoffe als eine Zigarette. Beispielsweise ist in einer elektronischen Zigarette kein Teer enthalten, da diese im Gegensatz zu einer herkömmlichen Zigarette nicht glüht. Somit ist der Dampf für Passivraucher auch weniger schädlich.

Das Problem an elektronischen Zigaretten ist, dass die Langzeitwirkungen noch nicht getestet werden konnte – die Erfindung ist einfach zu jung! Somit ist noch nicht bekannt, ob E-Zigaretten auf Dauer irgendwelche gesundheitlichen Risiken bergen. Daher steht die Bundesregierung diesem Thema sehr kritisch gegenüber. Dennoch ist der Konsum von E-Zigaretten nicht verboten; eine Apothekenpflicht wurde erst im November 2014 vom Bundesverwaltungsgericht abgelehnt.

Ein geruchsneutrales Genussmittel

Eine elektronische Zigarette kann eine Alternative zur Tabakzigarette sein, da diese weniger Schadstoffe enthält. Dennoch sollte sie, wie jedes Genussmittel, nur in Maßen konsumiert werden – die Langzeitwirkungen sind noch nicht ausreichend bekannt. Einen großen Vorteil der E-Zigarette liegt jedoch auf der Hand: Passanten werden durch die Geruchsneutralität nicht gestört.

Foto ist von: ThinkStock, iStock, librakv

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