Ein Burger, der aus Fleisch entsteht, das aus einem Reagenzglas kam? Es klingt abschreckend und ist derzeit auch noch so teuer, dass es höchstens als Luxusgut von Millionären gereicht werden kann, aber das Potenzial für die zukünftige Fleischversorgung ist damit gelegt.

Die Welt dürstet nach Fleisch, aber die Versorgung wird immer schwerer, nicht zuletzt, weil es rein moralisch auch weiterhin ein Problem ist, dafür zu sorgen, dass die Tiere unter ertragbaren Umständen gezüchtet werden. Doch wie immer würde es eine potentiell vielversprechende Alternative in der Wissenschaft geben, die derzeit jedoch noch reichlich teuer und unappetitlich klingt.    [...mehr]


Ohne die Mikrowelle würden sicher ca. 99% aller Menschen ihr Mittagessen in Form von geschmierten Broten vertilgen, denn diese fabulöse, zeitsparende Erfindung erhitzt innerhalb von wenigen Minuten, manchmal sogar Sekunden. Aber wie funktioniert sie eigentlich?

Wellen sind unsere besten Freunde in der Physik, die elektromagnetischen Welle, also eine Welle aus elektrischen und magnetischen Feldern ist hierbei die Basis eines Mikrowellenherdes, den wir der Einfachheit halber Mikrowelle nennen wollen. Diese Wellen können sich selbst im Vakuum ausbreiten, die Stärke hängt ganz von der Frequenz ab, also wie dicht die Wellen in welchen Abständen aufeinander folgen.    [...mehr]


Comedian Robin Williams hat sie unlängst kennen gelernt, Koko die Gorilladame, die laut ihrer Pflegerin Francine Patterson über 1000 Wörter in Zeichensprache versteht und auch kommunizieren kann. Was sprachwissenschaftliche Kollegen darüber behaupten und wie Zeichensprache bei Affen generell funktioniert, haben wir einmal zusammen gefasst.

So romantisch dieser Gedanke auch ist, ob Koko wirklich mit Zeichensprache kommunizieren kann, ist weitgehend von Wissenschaftlern in Frage gestellt worden, doch Francine Patterson ist fest davon überzeugt, dass die mittlerweile gediegene Gorilla Dame alles versteht und dementsprechend reagieren kann.    [...mehr]


Der Traktorstrahl ist einer der ganz großen Träume der Science Fiction Fans: Ein Licht- oder auch Laserstrahl, der tatsächlich Dinge bewegen kann. So wie die Jedis, nur ohne das verkniffene Gesicht und mit Hilfe der Technik!

Na gut, bereits in den 1990ern wurde fleißig daran gearbeitet, die so genannten Fringe Physics, also die physikalischen Untersuchungen, die das bisschen zu exzentrisch sind, um in den allgemeinen Kanon der Forschung einzufließen, sind schon länger dabei, den Traum der Sci Fi Filme zu erfüllen.    [...mehr]


Im Herbst und Winter ist man wieder drauf und dran, sich ob der fröstelnden Temperaturen zu beschweren, aber man könnte es auch noch schlimmer haben, denn mit was für Temperaturen sich Menschen am kältesten Ort der Welt herum schlagen müssen, ist kein Pappenstiel.

Die Antarktis ist nicht ohne Grund einer der mysteriösesten Orte der Welt, denn das Wetter dort ist teilweise so lebensfeindlich, dass sich kaum jemand hinaus wagt. Eigentlich buhlen zwei russische Orte um den kältesten Ort der Welt, eine Forschungsstation schlägt sie alle.    [...mehr]


Was heutzutage für monatelange Schlagzeilen sorgt, war damals in diversen Kulturen verbreitet, aber Kannibalismus ist nicht nur ein Zeichen fehlender Zivilisation, sondern hat diverse andere Gründe,  nicht alle beruhigend.

Eines vorweg, es gibt große Unterschiede zwischen dem Kannibalismus, den Menschen wie Dahmer oder Meiwes auslebten und den ritualistischen oder sogar lebenserhaltenden Maßnahmen früherer Zivilisationen, Armeen und Ureinwohnerstämme. Leider, ist es jedoch kein Relikt der Vergangenheit, auch heute noch gibt es schockierende Fälle, die uns aufzeigen, wie weit wir von einer echten zivilisierten Gesellschaft entfernt sind.

Der Begriff kommt aus Spanien und bezeichnet eigentlich nur einen einzigen Westindischen Stamm, den „Carib“, die für das Verzehren von Menschen bekannt waren und „Caníbales“ genannt wurden. Bis heute ist es nicht genau bekannt, ob die Carib tatsächlich Kannibalen waren, da es ein probates Mittel der „westlichen Kulturen“ war, Ureinwohner durch Gerüchte und Vorurteile als wild und unzivilisiert dar zu stellen, das Verzehren der eigenen Stammesmitglieder schien da die eindrucksvollste Art und Weise der Defamierung zu sein.    [...mehr]


Hypnose ist ein mentaler Zustand, der vorwiegend mit Suggestion funktioniert. Nicht jeder reagiert gleich auf Suggestion, weshalb es Menschen gibt, die man einfach nicht hypnotisieren kann. Andere können sich sogar selbst hypnotisieren.

Früher glaubte man, dass der Zustand der Hypnose dem Schlaf gleiche, daher auch „hypno“ im Wortstamm, was soviel wie „Schlaf“ bedeutet. Mittlerweile ist man sich jedoch relativ sicher, dass es vielmehr das genaue Gegenteil ist: ein Wachzustand der völligen Konzentration, bei dem die Aufmerksamkeit nur so sehr auf eine Sache gerichtet ist, dass die Umgebung kaum bemerkt wird. Man kann von einer Art Tunnelblick in Bezug auf die suggestiv eingeredete Aufgabe/Wahrnehmung reden.    [...mehr]


In der Wissenschaft – so meint man – gilt der Beweis, die Fakten und die Untersuchungen. Doch die jüngsten Schlagzeilen zeigen, dass es im Zweifel schon reicht, eine interessante, wenn auch unglaubwürdige Geschichte zu haben, um populär zu werden.

Als die Infos über die Neutrinos und ihre Geschwindigkeit durch die Medien liefen, regten sich viele „Intellektuelle“ auf, dass dieses Thema ganz sicher nicht für die normale Bevölkerung bestimmt sei, die doch völlig überreagiere, weil man ja noch gar nicht wisse, was daran wäre, an der womöglichen Widerlegung der Relativitätstheorie. Stattdessen sollte man derartige Ergebnisse erst präsentieren, wenn man genügend Beweise und/oder Gegenbeweise hätte.

Wissenschaftliche Ergebnisse vs. Theorien

Aber genau diese Einstellung hat mehr und mehr dazu geführt, dass unser Bild vom Verfahren einer wissenschaftlichen Untersuchung völlig verzerrt wurde. So gehen doch die meisten davon aus, dass Wissenschaftler forschen, dann ein Ergebnis haben, sich daraus ihre Theorie herleiten und sie präsentieren und alles ist gut.

Wenn das stimmen würde, dann wären Yeti und Riesenkrake – die derzeit alle Klatschblätter unterhalten – eine umwerfende Entdeckung, sieht man sich die Ergebnisse jedoch genauer an, muss man nicht nur an den daran arbeitenden, studierten Koriphäen zweifeln, sondern auch an der allgemeinen Auffassung, wie Wissenschaft funktioniert.    [...mehr]


Am Tokio Institute of Technology wird derzeit Geschichte gemacht, denn mittels Internet kann das Robotermodel Hiro, eine Kreation der Kawada Industries, mit den Ideen von Professor Osamu Hasegawa weiter entwickelt, denken und aus seinen Fehlern lernen.

Hiro, das ist die Abkürzung von „Human Interactive Robot“, ist für viele Wissenschaftler eine nicht ganz so leere Leinwand, die sie für ihre Ideen und Forschungen nutzen können. Kawada hat ihn extra kreiert, um Recherche und das Austesten von innovativen Ideen bezüglich humanoider Roboter zu ermöglichen, dabei soll Hiro vor allem die Interaktion zwischen Mensch und Maschine voran bringen. Als Basismodell dient er so den Wissenschaftlern als Bausatz, um ihre eigenen Programm und technischen Errungenschaften an ihm aus zu testen.

Hiro lernt denken

Genau diesen Aspekt hat sich Professor Osamu Hasegawa vom Tokio Institut für Technologie zu Nutze gemacht und ein System entwickelt, bei dem Hiro sich erst einmal seiner Umwelt gewahr wird und dann im Internet nach Wegen sucht, wie er bestimmte Situationen am Besten lösen kann. Normalerweise werden Computer programmiert, bestimmte Dinge zu tun, aber wenn Hiro nur programmiert wird, zu denken, um dann selbstständig Dinge zu erledigen, dann ähnelt sein Hirn dem des Menschen wohl mehr, als viele seiner Kollegen.    [...mehr]


Kennen Sie auch das Gefühl, dass Sie eine bestimmte Situation schon einmal erlebt haben? Kennen Sie auch das Gefühl, dass Sie eine bestimmte Situation schon einmal erlebt haben? Kleiner Scherz, aber das Deja Vu gibt einem auch so immer mal wieder ein Rätsel auf. Was hat es damit auf sich?

Es kommt ganz plötzlich, meistens ist man gerade mit irgendwas beschäftigt, interagiert mit Menschen oder sagt etwas bestimmtes und in dem Moment hat man das untrügliche Gefühl, dass man genau dieselbe Situation schon einmal erlebt hat, nicht ähnlich, sondern 1:1. Was dann fehlt, sind die genauen Umstände, weshalb man nicht selten denkt, dass es sicher in einem Traum gewesen muss. Aber kann man wirklich im Traum in die Zukunft sehen? Und warum erinnert man sich nie vorher, sondern nur, wenn man es direkt erlebt?    [...mehr]


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