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Pfeiffersches Drüsenfieber – Symptome und Behandlungsmethoden

Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine Erkrankung der Schleimhäute im Mund und im Nasen-Rachen-Raum und des lymphatischen Gewebes.

Da der Erreger zur Übertragung von Pfeifferschem Drüsenfieber, das sogenannte Epstein-Barr-Virus, in der Luft nicht lange überlebt, ist der häufigste Ansteckungsgrund direkter Mund-zu-Mund-Kontakt.

Deswegen hat das Pfeiffersche Drüsenfieber in der Umgangssprache auch Bezeichnungen wie Kusskrankheit erhalten. Dabei sollte man aber bedenken, dass viele Leute diese Krankheit auch in ihrer Kindheit bekommen, das Virus ist kein auf den erwachsenen Körper beschränkter Erreger.

Wenn man das Fieber einmal durchlitten hat, ist man für gewöhnlich für den Rest seines Lebens immun dagegen. Das ist auch gut so, Pfeiffersches Drüsenfieber ist nämlich entweder ziemlich unangenehm, oder vollkommen unauffällig. Viele Menschen haben sich angesteckt, das Fieber ein halbes Jahr mit sich herumgeschleppt und sind dann immun geworden.

Andere hatten nicht so viel Glück, wenn es einen wirklich erwischt, sind die Komplikationen des Fiebers ziemlich hart. Gerade in Verbindung mit chronischen Symptomen anderer Krankheiten wie Diabetes kann da ziemlich schnell Lebensgefahr auftreten.

Ob Nierenentzündung, Hirnhautentzündung oder eine Milzschwellung – ganz wichtig ist, wenn man Pfeiffersches Drüsenfieber hat, darf man sich körperlich nicht anstrengen! Sonst verschlimmert man die Probleme mit der Milz.

Eine richtige Therapie gibt es eigentlich nicht, außer Bettruhe und fiebersenkenden Maßnahmen hilft nur, kräfteschonend auszuharren.

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