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Qualitätsunterschiede beim Tee

Der Teegenuß ist wie eine Wissenschaft. Eines der ältesten Traditionsgetränke in der Menschheit ist Genuß und Lebenseinstellung zugleich und nicht nur als reiner Durstlöscher zu betrachten. Es ist einzigartiges Erlebnis für die Sinne und bedeutet riechen, schmecken und genießen. Der Ursprung des Tees wird in China vermutet. Nach und nach hat er dann auch Europa erreicht. Im Jahre 1669 begannen beispielsweise die Engländer damit, Tee nach Europa zu importieren. Mitte des 17. Jahrhunderts gelangte Tee dann über Holland nach Deutschland. Der Genuss von Tee ist sehr populär im Norden Deutschlands und wird dort richtig zelebriert mit einer eigenen Teekultur der Küstenbewohner.

Gesunden Tee genießen

Heute gibt es neben den bekannten Teesorten auch Teesorten aus kontrolliert biologischem Anbau und nennen sich Bio Tee. Aber worauf begründet sich die Bezeichnung eigentlich? Es soll Transparenz beim Einkauf von Lebensmitteln mit einer deutlichen Kennzeichnung, der Aufführung der Inhaltsstoffe und deren Herkunft signalisieren. Das Biosiegel bescheinigt dies und schafft damit Klarheit und Einheitlichkeit. Das Biosiegel für diese Teesorten verbietet die Bestrahlung dieser Lebensmittel, verbietet gentechnisch veränderte Organismen, kein Pflanzenschutz mit chemisch-synthetischen Mitteln und verzichtet auch auf leicht lösliche, mineralische Dünger.

Traditionelle Tee Herstellung

Der Matcha Tee sieht beim ersten Anblick aus wie Chemie pur, giftgrün kommt er daher. Und doch ist diese pulverisierte Teesorte reinste Natur. Der Tee kommt aus Japan und erfreut sich immer größerer Beliebtheit und soll im Vergleich mit anderen grünen Tees noch mehr Wirkung auf die Gesundheit haben. Er soll vor Krebs oder Diabetes schützen, was aber noch nicht medizinisch belegt ist. Dieser japanische Tee war früher nur der japanischen Elite zugänglich und wurde in traditionellen Teezeremonien verzerrt. Die Blätter der Tencha-Teepflanze werden hierbei zu feinem Pulver zermahlen und entwickeln beim Genuss einen frischen und leicht süßlichen Geschmack. Da dieser Tee noch keinen Produktionsnormen unterliegt, können die Ergebnisse bei den Inhaltsstoffen auch variieren. Weiterführende Informationen zur Zubereitung des Matcha Tees gibt es unter: …aber natürlich.

Guter Tee hat seinen Preis

In der Zubereitung unterscheidet sich ein normaler Teebeutel, der lediglich mit heissem Wasser aufgegossen wird, von Bioteesorten oder Traditionstee auch darin, dass ein bis zwei Gramm des Pulvers mit heißem Wasser gebrüht wird und dann an der Oberfläche schaumig geschlagen werden muss. Je mehr Schaum, desto gelungener. Betrachtet man ihn jetzt im Vergleich zu grünem Biotee, gibt es keine Hinweise darauf, dass er gesundheitsförderlicher beim Konsum ist als der Grüntee aus kontrolliert biologischem Anbau. Preislich gesehen ist der Matcha Tee etwas teurer als der Bio Tee, was sicherlich noch ein wenig darauf zurückzuführen ist, dass er noch nicht in das Bewußtsein der Teetrinker gedrungen und noch nicht so etabliert ist wie ein Grüntee.

Fotonachweis:Heike Rau – Fotolia

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