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Self-Publishing: Auf eingene Faust ein Buch veröffentlichen

Um auf dem Buchmarkt als Autor erfolgreich zu sein, bedarf es in Deutschland nicht unbedingt mehr einem Verlag. Diesen zu finden, war bisher für viele Autoren kein Vergnügen, nur die wenigsten Manuskripte wurden veröffentlicht. Für angehende Schriftsteller hieß es immer wieder: Klinkenputzen und zahlreiche Absagen über sich ergehen lassen. Wer als Autor dennoch an sich glaubt, kann mit E-Books erfolgreich werden. So wie eine deutsche Autorin, die unter dem Pseudonym Poppy J. Anderson 400.000 verkaufte Bücher in Deutschland verbuchen kann. Sie hat auf einen renommierten Verlag einfach verzichtet und ihre Bücher im Selbstverlag veröffentlicht.

Self-Publishing – kaum Risiken

Findet sich kein williger Verleger, bringt man das Buch einfach selbst heraus. Was einfach klingt, war bisher schwierig: Der Autor musste die ganze Auflage bei einer Druckerei vorfinanzieren und das Marketing im Großhandel und Handel selbst übernehmen. Eine riskante Sache: Was ist, wenn keiner das Buch lesen will? Dann bleibt der Autor mit einem Haufen Schulden zurück. Seit der Verbreitung von E-Books und Books on Demand, gibt es diese Risiken nicht mehr. Die Vorteile der E-Books liegen dabei vor allem in den nicht vorhandenen Druckkosten, zudem verdient der Autor deutlich mehr als bei einem klassisch gedruckten Buch – rund 50 bis 70 Prozent des Verkaufspreises, auch wenn der Verkaufspreis eines E-Books günstiger als ein gedrucktes Exemplar ist. Das Book on Demand überzeugt dadurch, dass das Buch nur auf konkrete Nachfrage im Digitaldruckverfahren gedruckt wird. Erst nach Bestellung wird gedruckt, dadurch kann ein Autor gar nicht auf der Auflage sitzen bleiben.

Dienstleister übernehmen den Rest

Als Autor sucht man sich einen Dienstleister für die E-Book und/oder Book on Demand Veröffentlichung aus. Der Dienstleister, zum Beispiel tredition.de, übernimmt die Konvertierung in passende Formate und die Produktion. Der Dienstleister kann sich auch um die Vermarktung kümmern, muss es aber nicht. Je nachdem wie aufwendig der Arbeitsanteil des Dienstleisters ist, desto mehr Prozente erhält er vom Verkaufspreis.

Bild: ThinkStock, iStock, m-imagephotography

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