Soll man vor dem Schwimmen nicht essen?
Die Temperaturen steigen, die Kleidung wird weniger und viele Menschen trauen sich, im Freibad oder See schwimmen zu gehen. Dass man beim Schwimmen auf diverse Dinge achten sollte, wissen die meisten. Auch heißt es, dass man vor dem Schwimmen nicht mehr essen soll, aber stimmt das wirklich?
Der Grund für diese Annahme ist, dass der Mensch im Wasser schnell Magenkrämpfe bekommt, die so heftig sind, dass man sehr leicht ertrinken kann, da die Krämpfe einen davon abhalten, ans rettende Ufer zu schwimmen.
Deftige Mahlzeiten vor Schwimmen gesundheitlich unbedenklich
Das entspricht allerdings nicht der Wahrheit, denn es ist eigentlich unbedenklich, wenn man deftige Mahlzeiten vor dem Schwimmen zu sich nimmt. Denn Magenkrämpfe in Folge vom Schwimmen sind eine Seltenheit, die sich nicht wissenschaftlich belegen lässt.
Belegen lässt sich aber, dass die Leistung durch den Verdauungsvorgang sinkt, da viel Blut in die Verdauungsorgane geleitet wird und den Muskeln damit nicht zur Verfügung steht. Deshalb kann es durchaus sein, dass man weniger Kondition und Leistung zur Verfügung hat, was allerdings nichts mit den Magenkrämpfen zu tun hat.
Alte und schwache Menschen gefährdet
Deftiges Essen vor dem Schwimmen ist aber nicht grundlegend ungefährlich, denn für körperlich schwache und auch ältere Menschen kann es ein Risiko sein, nach einer großen Mahlzeit schwimmen zu gehen. Durch die sinkende Leistung kann es bei zu viel Belastung zu einem Kollaps und dann auch zum Tod durch Ertrinken kommen.
Kleine Snacks für Spaß im Wasser
Möchte man auch während des Schwimmens Nahrung zu sich nehmen, dann sollte man sich auf kleine Snacks beschränken, die zum Beispiel aus Obst bestehen können. Zudem sollte man beim Trinken darauf achten, dass ebenfalls nur leichte Getränke wie Wasser zu sich genommen werden.



