Home Gesellschaft Suchtprävention bei Jugendlichen

Suchtprävention bei Jugendlichen

Auch wenn sich die Situation inzwischen verbessert hat, es gibt immer noch viele Jugendliche die schon in jungen Jahren zu Alkohol und Drogen greifen. Ein stabiles Elternhaus ist zwar die beste Vorbeugungsmaßnahme, doch schlechte Kontakte und Probleme in der Schule oder im Privatleben führen Jugendliche oft auf den falschen Weg.

Gruppenzwang und Angst vor Versagen

In der heutigen Zeit werden schon an Kinder teilweise hohe Anforderungen gestellt. Das fängt bereits in der Schule an. Der Übergang von der Grundschule in eine höhere Schule ist mit einer immensen Einschränkung der Freizeit verbunden. Auf einmal müssen Vokabeln gepaukt und mathematische Formeln gelernt werden. Nicht jedem Kind fällt das einfach. Wenn dann auch noch zu Hause schlechte Noten bestraft werden ist der Druck für viele zu hoch. Alkohol oder sogar stärkere Drogen werden als Ausweg empfunden. Wenn die Freunde auf einmal mit Zigaretten und Co ankommen fällt es den meisten schwer „Nein“ zu sagen. Mit den Eltern gibt es sowieso ständig Meinungsverschiedenheiten, die sozialen Kontakte mit Gleichaltrigen werden zunehmend wichtiger.

Auch negative Erfahrungen gehören zum erwachsen werden

Wenn Sie an Ihre Jugend zurück denken, werden Sie sich bestimmt eingestehen müssen, dass Sie sich auch noch gut an die erste Zigarette und den ersten Rausch erinnern. Wenn Jugendliche ihre ersten Erfahrungen mit legalen Drogen machen, dann bedeutet das nicht, dass sie gleich auf härtere Drogen zurückgreifen und abhängig werden. Es gehört zum Erwachsen werden einfach dazu, verschiedene Dinge auszuprobieren. Auch Glücksspiel kann für Jugendliche gefährlich werden. Auf folgender Webseite finden Sie wichtige Informationen zu diesem Thema.
Sie als Eltern können nur als gutes Vorbild voran gehen und Ihren Kindern möglichst viel Verständnis entgegen bringen. Sparen Sie sich Schimpftiraden für wirklich schlimme Vorfälle und denken Sie daran Ihr Kind auch zu loben. Wichtig ist, dass Ihr Kind Ihnen vertraut und wenn es Ihnen aus seinem Leben erzählt dann sollten Sie sich darüber freuen und das Vertrauen nicht durch Vorwürfe zerstören.

Den eigenen Kindern ein Freund und Vorbild sein

Bei den eigenen Kindern ist man oft strenger als bei sich selbst. Doch wenn Sie Ihrem Nachwuchs ein Vorbild und ein Freund sind, dann ist das die beste Suchtprävention überhaupt.

Abschließend hier noch ein Link zum Thema Drogenaufklärung.

Photo: djma – Fotolia

Mehr laden
Load More In Gesellschaft
Comments are closed.

Mehr Wissen

Heat-Sticks: Gesunder Rauchgenuss oder schädlicher Marketing-Streich?

Überall auf der Straße sieht man auf Werbeflächen gut aussehende Menschen mit einem sogena…