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Eine neue Anzeigetechnologie könnte die Art wie Computerbilder dargestellt werden revolutionieren.
Monitore haben einige Entwicklungen durchgemacht. Während früher die Monitore riesig waren und die Bildfläche sehr klein, gibt es mittlerweile große Fachbildschirme. Eine weitere Interessante Art der Weiterentwicklung sind Monitorbrillen, die an Computer oder Handys angeschlossenw erden können. Hierbei wurden früher noch winzige Röhrenmonitore in die Brillen eingebaut. Dies machte sie allerdings schwer und von der Bildauflösung nicht sehr attraktiv. Mit der Entwicklung von LCD Monitoren war es möglich kleine Monitore mit guter Auflösung in die Brillen zu integrieren. Damit wurde diese Geräte auch für den Endkunden attraktiv. Die Preise sind im Laufe der Zeit gesunken. [...mehr]
ZFS ist ein für Computer entwickeltes Dateisystem von Sun Microsystems .
ZFS ist eigentlich ein Akronym für Zettabyte File System, wird mittlerweile jedoch als Eigenname gebraucht. Es handelt sich um ein Meta-Dateisystem, das mit den Betriebssystemen Solaris, Mac OS X und FreeBSD kompatibel ist. Es weist einige interessante Vorteile, gerade für die Verwaltung großer Datenmengen, auf.
So ist es bei anderen Dateisystemen möglich mehrere physikalische Partitionen zu logischen zusammenzufassen. Dann ist es auch möglich mi sogenannten RAID Systemen Datensicherung zu betreiben. Die Daten werden redundant auf anderen Festplatten gespeichert und so kann eine kaputt gehen ohne dass die Daten verloren gehen. [...mehr]
Bluetooth verspricht eine Lösung zu sein bei zuviel Kabelsalat. Statt mit Kabeln Geräte mit Computern zu verbinden, besteht mit Bluetooth die Möglichkeit der kabellosen Datenübertragung.
Bluetooth sendet dabei auf einer lizenzfreien Frequenz zwischen 2,402 GHz und 2,480 GHz. Dies kann zu Störungen mit anderen drahtlosen Datenübertragungen führen. So senden Wireless Lan oder schnurlose Telefone in demselben Frequenzbereich. Deshalb wechselt Bluetooth bis zu 1600 mal in der Sekunde die Frequenz. [...mehr]
Die Informationstechnologie hat in den letzten zehn Jahren einen mächtigen Satz nach vorne gemacht. Nicht nur Computer, Handys und Konsolen haben sich rasant entwickelt: Auch in Sachen Druckertechnologie verwenden wir heute andere Geräte als noch zur Jahrtausendwende.
Das beste Beispiel bietet der Laserdrucker: Dieser stellte früher eine ziemlich teure Anschaffung dar, heutzutage sind die Geräte im Ganzen preiswerter als ihre Tintenstrahl-Kollegen, was unter anderem am niedrigen Toner-Verbrauch und den gesenkten Preisen liegt.
Doch wie funktioniert ein Laserdrucker eigentlich?
Zentrales Stück eines Laserdruckers ist die sogenannte Bildtrommel. Deren Oberfläche wird durch Stromzufuhr elektrisch aufgeladen. Dann werden durch einen Lichtstrahl (der namensgebende Laser wird über einen Spiegel reflektiert und kann so in Rastern über die Trommeloberfläche geführt werden) bestimmte Bereiche der Ladung wieder gelöscht. Das sind die Stellen, die auf dem Papier weiß bleiben sollen.
Jetzt wird per Walze ein Toner aufgetragen, der selbst magnetisch reagiert (1-Komponenten-Toner) bzw Eisenpartikel enthält (2-Komponenten-Toner). Der Toner haftet genau auf den Stellen, die noch Ladung tragen, weil er elektrostatisch gegensätzlich zur Ladung auf der Trommel aufgeladen wurde.
Schließlich dreht sich die Walze weiter und kommt zum Papier. Hinter diesem wird eine starke Ladung angebracht, die der des Toners entgegengesetzt ist, so dass dieser elektrisch “gezogen” auf das Papier überspringt und dort haften bleibt.
Im letzten Schritt wird das Papier durch zwei Heißwalzen geführt, die den Toner ins Papier pressen und mit Hitze fixieren. So gelangt das digitale Bild aus dem Rechner, in “Laser an/Laser aus”- Informationen codiert, schließlich auf das gedruckte Papier.
Wenn ihr das nächste Mal euren Hewlett-Packard oder Xerox anschmeißt, dann habt ein bisschen Ehrfurcht – Die Dinger sind technische Wunderwerke! Wenn ich dazu komme, schreibe ich bald noch etwas zum Farblaserdruck. [...mehr]
Das Internet erscheint immer als freies Medium, an dem alle in gleicher Art und Weise teilhaben könnten. Dies ist jedoch nicht so.
So wie Eigentum in der nicht-virtuellen Welt die Verwendungsrechte anderer Beschränkt, ist dies auch im Internet der Fall. Dies gilt jedoch nicht nur für Rechte innerhalb des Internets. Oft wird vergessen, dass das Internet ja auch irgenwo her kommen muss. Hierzu Bedarf es einiges an Kommunikation.
Die Kommunikation findet über Kupferkabel, Glasfaserkabel, Datenverteilungsknoten usw. statt. Diese sind oft im Eigentum der Telekommunikationsunternehmen. Ob man einen Internetanschluss erhält und wie dieser dann aussieht, entscheiden die Anbieter. So wird die Uploadgeschwindigkeit absichtlich begrenzt, um ein asymetrisches Netz zu erschaffen, in dem weniger Anbieter als Konsumenten vorhanden sind.
Die Anbieter könnten außerdem die Downloadgeschwindigkeit für unerwünschte Downloads in peer to peer Netzwerken reduzieren. Hierum gab es in den USA große Debatten. Es handelt sich hierbei um die Frage der Netzneutralität. Ist das Netz neutral und behandelt z.B. alle Downloads gleich oder beschränkt sie der Provider. Die Beschränkung konnte in den USA bisher knapp verhindert werden.
Aber auch im Internet gibt es natürlich Eigentum. Die Browser mit denen wir am Computer surfen, die Orte an denen wir Sachen verkaufen und kaufen (z.B. Ebay) oder die sozialen Netzwerke die wir knüpfen (z.B. Myspace oder StudiVZ): sie alle gehören privaten Unternehmen. Wollen wir diese Sachen nutzen, müssen wir den Geschäftsbedingungen zustimmen. Gerade für soziale Orte bedeutet das, dass unser Leben rechtlich reguliert wird – nicht jedoch durch demokratische Verfahren, sondern durch willkürliche Festlegungen der Eigentümer.
Welche Daten wir publizieren dürfen, was mit den Daten passiert, in was für Gruppen wir uns treffen und organisieren wollen, das alles wird durch den Eigentümer des entsprechenden sozialen Netzwerkes kontrolliert, ohne dass es eine demokratische Kontrolle gäbe. Man kann höchstens das Netzwerk verlassen, um den Preis seine Freunde, Informationsquellen oder Nebenverdienste aufzugeben.
Zukünftige Kämpfe werden sicherlich darum geführt werden, wie stark das Internet unter der Kontrolle der Eigentümer stehen wird und wie frei die Nutzer sein werden. Flankiert wird dies von den rechtlichen Entscheidungen des Staates. So gibt es die Möglichkeit mit Rechtsverordnungen die Kontrolle der Wirtschaft zu stärken oder abzuschwächen. Dabei ist jedoch nicht zu vergessen, dass auch der Staat ein Interesse an Kontrolle hat (siehe Schäuble und Stasi 2.0), weshalb eine staatliche Kooperation mit der Wirtschaft nicht unwahrscheinlich ist. Dann bliebe allerdings noch die Frage, ob das Internet überhaupt kontrollierbar ist. Es bleibt zu hoffen das es das nicht ist… [...mehr]
So ziemlich jede Person, die noch ältere Speichermedien kennt, dürfte sich im Alltag sehr über die moderne Technik freuen. Mit Flash Speichern wurde es möglich auf kleinem Raum viele Daten zu speichern. Eine technische Meisterleitstung, die zu betrachten lohnt.
Daten werden in Speichermedien für gewöhnlich sehr simpel gespeichert. Sie werden als ja/nein bzw 0/1 gespeichert und gelesen. Diese Information 0 oder 1 steht dann oft für: es fließt Strom oder es fließt kein Strom. Dass ist auch bei Flash Speichern der Fall. Bei ihnen gelingt es allerdings diese Information auf sehr kleinem Raum zu speichern. Dazu noch mit wenig Strom und recht Stoßresistent. Das macht dieses Speichermedium auch so interessant für Handys, Digitalkameras, Mp3 Player und USB Sticks.
Die Stromleitfähigkeit eines Speicherbausteins (hier ein Feldeffekttransistor) wird darüber bestimmt, ob ein Elektron auf ihm angebracht ist oder nicht. Das Elektron verhindert durch seine negative Ladung den Stromfluss durch den Feldeffektransistor. Die Anbringung des Elektrons geschieht, indem eine positive Spannung an den Transistor angelegt wird. Durch eine negative Spannung kann das Elektron wieder vertrieben werden.
Nun gibt es im wesentlichen zwei Arten, wie die Transistoren angesteuert werden können. Bein NAND-Flash Speichermedien werden die Speicherbausteine nacheinander geschaltet (Reihenschaltung). Bei dem NOR-Flash sind die Speicherblöcke einzelnd ansteuerbar. Dadurch dass bei NAND nur ganze Reihen angesprochen werden können, erhöht sich die Zugriffszeit aber der benötigte Platz verringert sich, weil nicht zu jeder einzelnen Speichereinheit eine Datenleitung gelegt werden muss. Bei der NOR-Technologie ist die Zugriffszeit sehr gering doch es wird mehr Raum eingenommen.
Die Speichertechnologie entwickelt sich rasant weiter. Schon jetzt werden Laptops und einige andere Computer z.T. mit Flash-Speicher ausgestattet (Solid-State Disks mit bis zu 64GB). Wenn die Flash-Speicher nun noch billiger werden, wird es schon bald keine anderen Festplatten mehr geben. [...mehr]
Computer gibt es erst seit knapp hundert Jahren? Das kommt darauf an, wie man den Begriff definiert. Die älteste bekannte Rechenmaschine ist der Abakus, 1100 v.Chr., vermutlich indo-chinesischer Kulturraum. Der Computer von Antikythera, eine Zahnradkonstruktion zur Bestimmung der Sternenlaufbahnen, wird ebenfalls auf das erste Jahrhundert vor Christus zurückdatiert.
Seit dieser Zeit sind Historikern eine ganze Menge Rechenmaschinen bekannt. Ob Konstruktionen aus Zahnrädern, Lochkarten für Webstühle oder durch Wasser angetriebene Rechenmaschinen, eigentlich haben fast alle Mathematiker und später Zahlentheoretiker sich an einer mechanischen Rechenmaschine versucht. Man sieht, die Bemühungen der Menschheit, sich Hilfsmittel für den Umgang mit Zahlen zu bauen, ist mindestens so alt wie unsere moderne Zivilisation.
Trotzdem wird, ist die Rede von Computern und Zeitgeschichte, meistens ein bestimmter Mann als Erfinder genannt: Konrad Zuse. Der baute 1938 die Zuse Z1, den ersten binär rechnenden, halbwegs frei programmierbaren Rechner, der in der Realität aber an seiner noch sehr unpraktischen Ausführung scheiterte.
Die Schaltungen zwischen Null und eins wurden durch Metallplättchen gesteuert, die Stifte in die Positionen “Null” oder “Eins” schieben konnten. Leider hakten diese Stifte aber des Öfteren oder fielen ganz aus. Das Modell Z3, die Z2 stellt ein Zwischenstadium dar, war dann Zuses Nachbau der Z1, nur dieses Mal war die Konstruktion elektronisch.
Aus Abfall-Relais hatte der Erfinder sich ein Schaltsystem zusammengebastelt, welches ansonsten die selben Merkmale wie die Z1 besaß – Merkmale, die sowohl vom Aufbau (Rechenwerk, Speicherwerk, Taktgeber, Ein-/Ausgabe- Einheit ), als auch von der Zahlentheorie (binäres Rechensystem statt dem auch später noch verwendeten dezimalen) her bahnbrechend und seiner Zeit um Jahre voraus waren.
Seine 1940 gegründete Firma “Zuse Apparatebau Computer”, in der er seine eigenen Rechner herstellte und vertrieb, konnte sich gegenüber den rasch entstehenden kommerziellen Computerfirmen nie durchsetzen, dafür gilt er zu Recht als der Erfinder des modernen Computers. [...mehr]
Die mechanische Maus gehört jetzt schon zu einer Aussterbenden Art. Anstatt sie unter Artenschutz zu stellen, wird die mechanische Maus wohl vernünftigerweise bald ganz von der optischen Maus verdrängt worden sein. Für sie existiert keine technische Nische. Aber wie funktioniert die optische Maus?
In ihr steckt zumindest mehr Technik als man glauben mag. Sie hat eine Leuchtdiode oder sogar einen Laser, eine Kamera und eine Rechnereinheit. Mit der Lichtquelle wird der Untergrund beleuchtet. Dem Laser gelingt dies besser als der Leuchtdiode, so dass selbst einfarbige und reflektierende Materialien als Unterlage genutzt werden können. Von der beleuchteten Unterlage erstellt die Kamera mehr als 1500 Bilder in der Sekunde.
Die Auflösung der Bilder kann nicht gerade mit modernen Megapixelkameras mithalten aber das wäre wohl auch eher disfunktional. Die Auflösung reicht von 16×16 bis 30×30 Pixel. Im Extremfall also nichteinmal ein Kilopixel. Außerdem ist das Bild in Graustufen, obwohl organische Mäuse immerhin grün und blau sehen können.
Der Rechner in der Maus kalkuliert aus den Bildern die Geschwindigkeit der Maus in x und y Richtung. Aus der Geschwindigkeit wird dann auf die Bewegung geschlossen. Diese Technik wurde übrigens zunächst für Flugzeuge entwickelt.
Ich zumindest kann mich nicht mehr auf die alten mechanischen Mäuse einlassen… [...mehr]




