» Erdbeben
Die häufigste Ursache von Tsunamis sind Erdbeben. Zuletzt war Japan von einem Erdbeben und anschließend von einem zerstörerischen Tsunami betroffen.
Im Pazifischen Ozean entstehen die meisten Tsunamis. Dies liegt an den verschiedenen Kontinentalplatten, die hier aufeinander treffen. Es entsteht ein Seebeben, wodurch ein Tsunami hervorgerufen werden kann. Tsunamis können aber auch durch Vulkanausbrüche oder Erdrutsche ausgelöst werden. Charakteristisch an Tsunamis ist, dass sie erst an der Küste ihre gigantische Größe entwickeln. Davor können sie sich kilometerweit unsichtbar fortbewegen. [...mehr]
Die Richterskala ist eine international anerkannte Skala, die die Stärke eines Erdbebens misst. Namensvetter ist der Amerikaner Charles Richter, der in den 1930er Jahren die heute weltweit anerkannte Skala entwickelt hat.
Die Skala basiert auf einer Messung der Magnitude, wobei es sich um die Stärke des Bebens handelt.
Richterskala – Seismographen messen Erdbeben
Ein Erdbeben wird durch einen so genannten Seismographen gemessen, der die Wellen eines Bebens erfasst und diese grafisch darstellt. Bei der Aufzeichnung der Wellen entsteht das typische Muster, welches die Höhen- und Tiefenausschläge darstellt. Umso höher der Wert des Ausschlags ist, umso stärker ist das Erdbeben und wahrscheinlich auch der entstehende Schaden.
Ein Problem ist allerdings, dass die Richterskala nur bis zu einer Magnitude von 6,5 reicht, was durchaus verwunderlich klingen mag, da auch weitaus stärkere Beben gemessen werden und man immer noch von Werten der Richterskala spricht. Jedoch beruhen die höheren Werte auf der so genannten Momenten-Magnituden-Skala.
Auch wenn in den Medien immer von Werten der Richterskala gesprochen wird, ist dies nicht ganz korrekt. Bei einer Stärke von bis zu 6,5 sind die Messmethoden der Richterskala und der Momenten-Magnituden-Skala gleich, aber alle Werte, die darüber liegen, beruhen auf der Momenten-Magnituden-Skala. [...mehr]
Die Katastrophen in Haiti haben gezeigt, dass der Mensch sich nicht gegen alles wehren kann und die Natur noch immer eine unbezwingbare Macht darstellt. Doch die Tatsache, dass Erdbeben sehr mächtig sind, ist nicht das einzig Wissenwerte am Phänomen Erdbeben.
Vielen Menschen fehlt nämlich das Wissen in Bezug auf Erdbeben und es ist für sie ein Rätsel, warum Erdbeben überhaupt entstehen. Mit wenig Kenntnissen über die Beschaffenheit der Erde lassen sich Erdbeben aber recht einfach erklären. [...mehr]
Man sollte es nicht meinen, doch Vulkane können nicht nur an Land ausbrechen. Forschern ist es nun gelungen auch Vulkanausbrüche unter Wasser zu entdecken und zu untersuchen.
An Land sind Vulkanausbrüche recht gut verstanden. Im Magma ist Gas gelöst. Dieses Gas kann nicht einfach austreten, da das Magma den Weg nach draußen sehr gut versperrt. Da das Gas sehr heiß wird und es stark komprimiert wird, entwickelt sich ein sehr hoher Druck. Manchmal wird dieser Druck hoch genug, um in einer Art Explosion das Magma aus dem Vulkan heraus zu schleudern. Dabei wird das Magma z.T. Kilometerweit verstreut. Außerdem bilden sich großflächige Aschablagerungen. Diese Art der Explosion schien für submarine Vulkane unplausibel. [...mehr]
Eigentlich sollte es in der Region im Südwesten Deutschlands gar keine Erdbeben geben, aber es gibt sie doch. Jedoch nicht verursacht durch die Natur, sondern durch den Menschen selbst.
Zustande kommen die Erschütterungen der Erde durch den intessiven Abbau der Kohle in der Region. Deswegen hat es auch schon häufiger Beschwerden der Bevölkerung gegeben. Dies ist durch das letzte Erdbeben, das immerhin eine Stärke von vier auf der Richterskala erreichte, noch verstärkt worden. Wie verursacht aber der Kohleabbau diese Erdbeben?
Bei dem Steinkohlebergbau bleiben die Tunnel, die gegraben werden, nicht auf Dauer erhalten, sie fallen zusammen. Dies ist anders als zum Beispiel bei Salzstöcken wie Gorleben, in denen stattdessen Atommüll gelagert werden kann. Dieses “Einstürzen” der Hohlräume führt aber für gewöhnlich nicht zu Erschütterungen der Erde. Es kommt zwar zu einer Absenkung, die mitunter ganz erheblich sein kann und Häuser über den Absenkungen schädigen könnte, aber es kommt nicht zu Erschütterungen.
Dies liegt daran, dass die Tunnel üblicherweise recht langsam einstürzen. Es kann bis zu fünf Jahren dauern, bis der komplette Tunnel durch die Bergsenkungen wieder verfüllt ist. Dazu kommt noch, dass die weichen Schichten aus Sand und Ton, die sich absenken, die ganze Sache dämpfen. Zu Erdbeben kommt es daher nur, wenn eine Gesteinsschicht über dem Tunnel ist, die das Absinken längere Zeit verhindert. Irgenwann dann kann die Gesteinsschicht unter dem Druck zusammenbrechen und der ganze Tunnel fällt sehr plötzlich in sich zusammen. Das führt dazu, dass dann auch die darüber liegenden Schichten schnell einstürzen. Das Ergebnis ist eine Art Erdbeben.







