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Autor: Richert

Der Boom um Twitter hat sich zu einem echten Exportschlager entwickelt. Vor einigen Jahren waren nur die Amerikaner im Tweet-Fieber, doch mittlerweile ist der Micro Blogging Dienst in Deutschland und dem Rest der Welt eines der beliebtesten Social Networks.

Twitter ist momentan eines der grössten Internetphänomene, wenn nicht sogar das grösste. Millionen User tauschen sich über die Kurznachrichten aus, und Prominente nutzen die Mini-Blogs für ihre schmutzige Wäsche und Skandälchen. Doch was ist Twitter eigentlich genau? Die Grundidee hinter dem Internetdienst ist einfach: Mit wenigen Zeilen viele erreichen, und so Grosses bewegen. Tatsächlich wird Twitter nicht selten als Technik zur Meinungsmache benutzt, und nicht immer sind die verbreiteten Informationen verlässlich.

Was ist Twitter? Tweets, Follower und Co.

Aus den einzelnen getwitterten Nachrichten kann ein Netzwerk entstehen, wenn sich entsprechend viele User für die Beiträge eines anderen interessieren. Die Updates einer Person lassen sich abonnieren, und der Abonnierende wird    [...mehr]



Autor: Richert

Halloween, die Stunde der Geister, feiern wir mittlerweile sogar in Deutschland jedes Jahr in der Nacht vom 31. Oktober auf den 01. November. Weit entfernt vom ursprünglichen Brauch dient Halloween heutzutage als Gelegenheit, sich zu verkleiden und andere Menschen zu erschrecken.

Halloween hanna_horwarth©Flickr

Um das Fest ebenso pompös wie alle anderen Feierlichkeiten zu begehen, gibt es natürlich passend dazu verschiedene Dekorationselemente und ausgefallene Kostüme, so dass sich dieser Trend immer mehr zu einem gesellschaftlichen Event entwickelt.    [...mehr]



Autor: Richert

Kautschuk ist das Ausgangsmaterial der Gummi-Produktion. Man gewinnt ihn aus dem Pflanzensaft des Kautschukbaums. Aber schon seit dem zweiten Weltkrieg werden auch synthetische Kautschuksorten hergestellt, die heute 60% des Marktes abdecken.

Wie gewinnt man Kautschuk?   ©Flickr.com/fRandi-Shooters

Wie gewinnt man Kautschuk?

Wie man Naturkautschuk, also den ursprünglichen Kautschuk gewinnt, hat eine lange Tradition. Bereits die Mayas sollen den Pflanzensaft, auch als Latex bekannt, der Kautschukbäume aufgefangen und weiterverarbeitet haben. Dazu werden schmale schräge Schnitte in die Rinde des Baumes gemacht, aus denen der Saft fließt und in einem Gefäß aufgefangen wird. Diesem Verfahren hat der Kautschuk auch seinen Namen zu verdenken. Da das Latex in dicken, perlenförmigen Tropfen aus der Rinde hervor quillt, gab man ihm den Namen „Baumträne“ (indian. Cao= Baum, Ochu = Träne). Mit dem ersten Schnitt fängt man weit oben am Baumstamm an. Dem folgen weitere Schnitte Richtung Wurzel in Abständen von ca. 1/2mm.    [...mehr]



Autor: Richert

Chromatographie – in der neuen Rechtschreibung mit f geschrieben, also Chromatografie – bezeichnet ein Verfahren zum Auftrennen von Stoffgemischen. Zugrunde liegt dem Verfahren, das vor rund 100 Jahren von einem Russen namens Tswett entdeckt wurde, ein einfaches physikalisches Prinzip.

Eingesetzt wird die Chromatographie vor allem in der Chemie und Medizin, um die Zusammensetzung von Stoffgemischen zu analysieren oder um verunreinigte Stoffe von Fremdstoffen zu trennen und sie so zu reinigen.

Bei der Chromatographie wird das Gemisch zunächst auf eine Trägersubstanz aufgetragen, normalerweise eine Flüssigkeit oder ein Gas. Diese Substanz wiederum, die bei einer einfachen Version des chromatographischen Verfahrens als Flüssigkeit auf einen Papierstreifen aufgetragen wurde, transportiert die einzelnen Bestandteile der zu trennenden Probe unterschiedlich schnell bzw. weit.

Hinter dieser Bewegung steckt – wie im obigen Fall – die Kapillarkraft. Bei anderen Verfahren kann diese Bewegung aber auch durch Druck oder eine elektrische Spannung erreicht werden. Wer sich etwas intensiver mit der Chromatographie beschäftigen möchte, findet hier Einiges an Informationen.

Mittlerweile wurden zahlreiche unterschiedliche Formen der Chromatographie entwickelt, das Prinzip ist allerdings bei allen gleich, ob als sogenannte „stationäre Phase“ nun ein Papierstreifen oder eine Säule und als „mobile Phase“ eine Flüssigkeit, ein Gel oder ein Gas verwendet wird.
Aus den modernen Naturwissenschaften wie auch aus der Medizin ist die Chromatographie aber in jedem Fall nicht mehr weg zu denken.    [...mehr]



Autor: Richert

Das Wort Kinematik hat seinen Ursprung im Griechischen und bedeutet „Bewegung“. Die Kinematik ist die Lehre von der Bewegung und bildet einen Teilbereich der Mechanik.

Um zu verstehen, was Kinematik genau bewirkt sollte man sich einfach ein Billardspiel vorstellen. In der Kinematik geht es um die Bewegung von Dingen oder Punkten im Raum. Hierzu mal ein ganz simples Beispiel:

Verschiedene Stöße im Billard bewirken verschiedene Reaktionen. Es kann zum einen zentral gestoßen werden. Dann bleibt die gestoßene Kugel an der Stelle liegen an der sie auf eine andere trifft. Nur die getroffene Kugel bewegt sich dann weiter.

Ein anderes Beispiel wird im Streifstoß deutlicher. Die Kugel, die gestoßen wurde rollt dieses mal weiter und verliert ihre Geschwindkeit nur langsam. Die Kugel die hingegen gestreift wurde rollt im rechten Winkel zur Seite weiter.




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Autor: Richert

Ein Patent ist ein gewerbliches Schutzrecht auf eine Erfindung, das dem Inhaber gestattet, Anderen die Nutzung des Erfundenen zu verbieten. Die zu einer Erfindung, auf die ein Patent gewährt wurde, gehörenden Patentrechte definieren das Recht zur Nutzung des Patents.
Patent, Erfindung, Patentrechte, Schutzrecht, Nutzung, Verbot

Prozedere und Voraussetzungen bei der Erteilung von Patentrechten

Ein Patent kann nach Anmeldung und Prüfung durch die Patentbehörde erteilt werden. Dafür müssen aber bestimmte Bedingungen erfüllt sein: Die zu schützende Erfindung muss    [...mehr]



Autor: Martin

Die meisten werden denken, dass die Philosohie aus dem heutigen Griechenland kommt und Namen wie Sokrates, Platon oder Aristoteles im Kopf haben. Dies ist jedoch nicht richtig, zumindest nicht ganz.

(c) gnu Galilea Büste von Phytagoras

(c) gnu Galilea Büste von Phytagoras

Die Philosophie hat sich tatsächlich in Griechenland entwickelt. Dieses bestand damals jedoch nicht so wie heute in einem einheitlichen Staat. Vielmehr gab es verschiedene Gruppen, die auch gar nicht auf dem heutigen Gebiet Griechelands gelebt haben.

Entwickelt hat sich die Philosophie ungefähr 600 v. Chr. Zentrale Städte waren hierfür Milet und Elea. Milet lag an der heutigen Westküste der Türkei und Elea lag im südlichen Italien. In Milet lebten die Ionier und in Elea Griechen, die vor den Persern geflohen waren.    [...mehr]



Autor: Martin

Herschel und Planck sind die zwei neuen europäischen Weltraumteleskope, die am 14. Mai 2009 um 13:12 Uhr in den Weltraum geschossen wurden. Nun wartet man auf faszinierende neue Daten aus dem All.

Nachdem andere leistungsstarke Teleskope wie das Hubble-Weltraumteleskop etwas in die Jahre gekommen sind, wird es auch Zeit, dass neue Geräte, eine neue Erfindung verwendung finden. An dem Projekt wird dabei schon seit etwa 25 Jahren gearbeitet. Eine so lange Vorbereitungszeit ist bei solch großen Hightech-Projekten nicht ungewöhnlich.

Herschel hat einen Hautspiegel mit 3,5 Metern Durchmesser. Damit handelt es sich um den größten Spiegel eines Weltraumteleskops. Dieser Rekord dürfte allerdings etwas 2013 von dem James Webb Space Telescope eingestellt werden. Mit diesem großen Spiegel sollte es möglich sein völlig neue Daten zu sammeln. Spannender als die erwarteten Daten und Bestätigungen dürften die unerwarteten Beobachtungen sein. Albrecht Poglitsch, ein beteiligter Physiker, hofft zumindest auf ungewohnte Daten.

Das Planck-Weltraumteleskop ist noch nicht solange in Arbeit wie Herschel und hat auch nicht einen Spiegel vergleibarer Größe. Dennoch ist der Satellit von großem Interesse. So könnte es möglich sein, dass mit Planck die Stringtheorie überprüft wird. Sollte es gelingen diese kontroverse und vielversprechende vereinheitlichende Thorie zu überprüfen, so wäre das sicherlich ein Sensation.

Noch ist zumindest kein Grund für die Forscher da, in selbstgefällige Freude auszubrechen. Noch kann einiges schief gehen. Gerade bei einer Technik, die so komplex ist, können viele unerwartete Probleme auftauchen. Außerdem müssen noch einige Korrekturen an der Software vorgenommen werden. Mit dem Start nimmt die Sache also nicht einfach ihren geplanten Gang, sondern muss permanent überwacht und modifiziert werden. Den Forscherinnen und Forschern ist Glück bei ihrem Unternehmen zu wünschen.    [...mehr]



Autor: Martin

Spinnen bauen von Natur aus schon lange damit. Langsam wird es Zeit für die Menschen dieses faszinierende Material auch für sich zu entdecken.

Material so reißfest wie Spinnennetze ist der Traum  Quelle: Wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Material so reißfest wie Spinnennetze ist der Traum Quelle: Wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Spinnenseide besteht aus komplexen langkettigen Proteinen. Es handelt sich also um spezielles Eiweiß. Dabei weist es faszinierende Materialeigenschaften auf. Die Seide ist extrem belastbar. Sie ist sehr zugfest und gleichzeitig hoch elastisch. Die Seide hält eine vier mal höhere Belastung als Stahl aus und ist dabei extrem dehnbar. So ist es nicht verwunderlich, dass Materialforscher ein hohes Interesse an diesem natürlichen Material haben.

Dabei gibt es allerdings einige Schwierigkeiten dieses Material aus der Natur zu gewinnen. Würde man es von Spinnen gewinnen, so wäre der Ertrag viel zu gering. Eine künstliche Synthetisierung des Proteins war bisher nicht möglich. Durch die Gentechnik ergeben sich allerdings neue Möglichkeiten. So können die entsprechenden Gene in e. Coli Bakterien eingepflanzt werden, damit diese dann den Stoff erzeugen. Ebenso hat man Versucht Ziegen die Seide mit der Milch produzieren zu lassen. Vielversprechend ist auch der Versuch Pflanzen, wie die Kartoffel, so umzugestalten, dass sie die Seide produzieren. Dennoch wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis das Material im großen Maßstab eingesetzt werden kann. In der Medizin kommt es teilweise schon zur Anwendung.

Einigen Forschern war die Stärke der Seide jedoch nicht groß genug. Forschern am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle ist es gelungen die Spinnenseide mit Metallionen zu versetzen. Hierdurch wurde der Faden zweimal so stark dehnbar wie der natürliche Faden. Er konnte außerdem 10 mal mehr Energie aufnehmen. Ein fazinierender Werkstoff. Leider sind auch hier die Produktionsbedingungen sehr ungünstig. Deshalb wird man wohl zunächst versuchen andere Werkstoffe mit Metallionen zu versetzen um ihre Eigenschaften zu verbesssern.    [...mehr]



Autor: Richert

Kryptographie klingt nach verschlüsselten Botschaften und Geheimwissen. Tatsächlich hat sie auch mit all dem zu tun. Die Kryptographie hat eine lange Geschichte vom Altertum bis in die heutige Zeit. Die berühmteste kryptographische Maschine ist sicherlich die “Enigma”.

Bereits die alten Ägypter und Hebräear kryptographierten, was das Zeug hielt. Auch in allen weiteren Epochen spielten verschlüsselte Botschaften eine große Rolle. Zu allen Zeiten also gab es ein bestimmtes Wissen, das vor dem Zugriff anderen geschützt werden sollte.

Die Gründe sind vielfältig und waren u.a. die Geheimhaltung diplomatischer Botschaften, wissenschaftlicher Erkenntnisse oder militärischer Planung.

Die klassische Kryptographie basierte rein auf Buchstaben. Die simpelste Verschlüsselungstechnik ist die “Verschiebechiffre“, die viele schon als Kind ausprobiert haben.

Die moderne Kryptographie ist untrennbar mit dem Namen Claude Shannon (1916 - 2001) verbunden. Seit den 40er Jahren ist die Kryptographie durch seine Entwicklungen vorallem auch eine mathematische Wissenschaft. Funktionierte die Verschlüsselung zuvor auf Geheimhaltung des Verfahrens, so war Kryptographie seitdem eine geradezu öffentlich diskutierte Disziplin.

Weltweit bekannt wurde die Kryptographie durch die ENIGMA. Sie ist eine Rotor-Schlüsselmaschine, die im Zweiten Weltkrieg im Nachrichtenverkehr des deutschen Militärs, der Polizei, der Geheimdienste, der SS und der Reichsbahn eingesetzt wurde. „Enigma“ (αίνιγμα) ist ein griechisches Wort und bedeutet Rätsel.

Um die Entschlüsselung dieses Rätsel spinnt sich eine der spannendsten Spionage-Geschichten des 20. Jahrhunderts. Wer mehr darüber eifahren will und auch als guten Einstieg in die Thematik empfiehlt sich der gleichnamige Spiel-Film.    [...mehr]


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