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Was machen Wolken eigentlich sonst noch so, außer vorbeizuziehen, gelegentlich ein wenig Regen abzuwerfen und nett da zu sein?
Kann man aus der Luft Wasser gewinnen? Geht das? Wenn ja, wie?
Nunja, theoretisch würde es gehen. Ich habe vor Tagen von einer Apparatur gelesen, welche es ermöglichen soll, aus reiner, blanker Luft Wasser gewinnen zu können. Dieses bewanderte Gerät nennt sich Watermill und soll – ganz ohne Chemie oder chemische Zusätze – Wasser aus Luft herstellen können. Ein Zauber der Natur sozusagen.
Das klingt zunächst doch schon sehr abstrus, wissen wir doch alle, dass die eh vorhandene Luftfeuchtigkeit ausreichen würde, um alle großen Seen der Erde locker wieder aufzufüllen. Doch diese neue Erfindung soll es auch ohne großen technischen Aufwand ermöglichen, bis zu 12 Liter reines Trinkwasser pro Tag aus der Luft zu gewinnen. Und das nicht in Laboratorien, sondern ganz bequem und flexibel in der heimischen Stube.
Erst wird die Luft gefiltert und von Staub & sonstigen Partikel gereinigt um es dann soweit herunter zu kühlen, bis sich Kondenswasser bildet. Dieses Wasser wird anschließend durch eine Kammer geschleust, in der es sterilisiert wird und nochmal gefiltert wird. Mikrobentötendes UV-Licht erledigt dann den Rest und tötet damit auch krankheitserregende Stoffe und Bakterien ab. [...mehr]
Forscher haben zeigen können, dass Bor eine seltsame kristalline Struktur annehmen kann, die in dieser Art nicht erwartet worden ist. Dies ermöglicht weitere Anschlüsse der Forschung an neuen Materialien.
Bor besitzt von allen Elementen die höchste Zugfestigkeit und nach Diamanten die zweithöchste Härte natürlich vorkommender Stoffe. Nur Aggregierte Diamant-Nanoröhrchen, die künstlich hergestellt werden müssen, sind härter. Dies macht Bor natürlich auch zu einem interessanten Verarbeitungsstoff. Anwendung findet er bei Hubschraubermotoren, Tennisracks und Golfschlägern.
Für die Untersuchung der Eigenschaften von Bor benötigen die Wissenschaftler_innen besonders reines Bor. Verunreinigungen führen schnell zu einem abweichenden chemischen Verhalten. Für die Untersuchungen die eine neue kristalline Struktur des Bors hervorgebracht haben, verwendete Artem Oganow Bor, bei dem nur ein fremdes Atom pro eine Million Bor-Atome zu finden war. [...mehr]
Forscher sind mittlerweile immer dichter daran eine funktionierende Tarnvorrichtung zu entwickeln. Mit ihr wären Objekte für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar.
Der Weg bis zu einer tatsächlich funktionierenden Tarnvorrichtung ist jedoch noch weit. In North Carolina an der Duke University in Durham hat ein Team um Liu es geschafft einen weiteren Schritt auf dem Weg dorthin zu machen. Damit wird zumindest konkreter vorstellbar, wie eine solche Tarnvorrichtung funktionieren könnte.
Ziel ist es, die elektromagnetischen Wellen des sichtbaren Lichts so um Objekte herumzuleiten, dass der Eindruck entsteht, dass Objekt sei nicht vorhanden. Schon in der Vergangenheit wiesen erste Entwicklungen auf die Realisierungsmöglichkeit des Projekts hin. Verwendung finden hierbei sogennante Metamaterialien. Sie haben physikalische Eigenschaften, die sich nicht einfach aus dem Material, sondern aus der Struktur des Materials ergeben. [...mehr]
Das Fort Douaumont war ein hart umkämpfter Schauplatz der Schlacht von Verdun. Die Verteidigungsanlage steht noch immer als stummer Zeuge des sinnlosen Krieges.
Neben der Schlacht an der Somme ist die “Knochenmühle” von Verdun eine der verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkrieges. Im sich fast ein Jahr hinziehenden Stellungskrieg starben etwa 300.000 getöteten Soldaten in den Gräben auf sowohl der deutschen als auch der französischen Seite, ohne dass sich die Front veränderte oder sich strategische und militärische Ergebnisse erzielen ließen.
Medikamente die eine Leistungssteigerung für das Gehirn bedeuten sind schon auf dem Markt. Ganz verstanden sind die Wirkstoffe jedoch noch nicht. Sie bergen Möglichkeiten aber auch Gefahren.
Die Debatten um Wirkstoffe, die das Gehirn beeinflussen können, werden recht breit geführt. So gab es auch eine Debatte in der Fachzeitung Nature, bei der die Relevanz dieses Themenfeldes neben der Genmanipulation hervorgehoben wird. Die Autoren Henry Greely, Barbara Sahakian, John Harris, Ronald C. Kessler, Michael Gazzaniga, Philip Campbell & Martha J. Farah haben dort einen Artikel plaziert mit dem Titel: “Towards responsible use of cognitive-enhancing drugs by the healthy”. Dort stellen sie die folgenden vier Forderungen auf: [...mehr]
Heute ist die Vorweihnachtszeit ohne ihn nicht mehr denkbar: den Adventskalender. Nicht nur Kinderaugen strahlen bei seinem Anblick, auch Erwachsene lassen sich mit seiner Hilfe gerne die Wartezeit bis Heiligabend versüßen.
Ob mit Bildern, Schokolade oder kleinen Geschenken gefüllt: Der Adventskalender gehört heute zu Weihnachten, wie der Adventskranz oder der Nikolaus. Von Deutschland aus erobert er allmählich ganz Europa.
Zunächst als Zählhilfe gedacht, sind Adventskalender bereits seit Mitte des 19. Jahrhundert bekannt. So gab es auch verschiedene Varianten: Es wurde jeden Tag im Dezember ein Bild an die Wand gehängt oder es wurden am Anfang des Monats 24 Kreidestriche aufgemalt, von denen die Kinder jeden Tag einen wegwischen durften. Jeden Tag wurde ein Strohhalm in die Krippe gelegt, bis sie für das Christkind am Heiligabend weich ausgelegt war oder es gab die Adventskerze, die jeden Tag bis zu einer bestimmten Markierung abgebrannt wurde.

Wann die ersten Adventskalender zu kaufen waren, ist strittig. So heißt es zum einen, dass der erste Anfang des 20. Jahrhundert von der Evangelischen Buchhandlung Hamburg veröffentlicht wurde. Andere Quellen benennen Gerhardt Lang (1881-1974) als Erfinder. Inspiriert von seiner Mutter, die ihm als Kind 24 Gebäckstücke auf einen Karton aufnähte, verkaufte er ab 1908 gedruckte Bildkalender in vielen Variationen.
Wie dem auch sei, der Adventskalender trat seinen Siegeszug an, der aber mit dem zweiten Weltkrieg ein vorübergehendes Ende fand. Papierknappheit und das Verbot, Bildkalender herzustellen waren die Gründe. Aber nach dem zweiten Weltkrieg konnten die Kalender wieder an alte Erfolge anknüpfen. Heute gibt es sogar Häuser, deren Fenster mit Ziffern versehen als Türchen dienen, Hörbücher mit 24 kleinen Geschichten für jeden Tag oder Adventskalender im Internet.
Adventskalender versüßen den Menschen die Vorweihnachtszeit und zeigt auf, dass auch Warten schön sein kann! [...mehr]
Ein japanischer Forscher bemüht sich darum eine Technik zu entwickeln mit der man in gewisser Weise Organe ausdrucken könnte.
Viele Menschen benötigen eine Organspende. Auf diese Spende muss oft lange gewartet werden oder sie kommt gar nicht. Deshalb sind viele Biologen auf der Suche nach einer Methode Organe künstlich herzustellen. Der japanische Forscher Makoto Nakamura hat an der Toyama University nun einen ganz neuen Weg eingeschlagen.
Die Grundidee ist es dreidimensionale biologische Objekte mit einer Art Drucker herzustellen. Tintenstrahldrucker können seht exakt Tintentropfen an einer Stelle positionieren. Zellen sind sehr klein und können ebenso durch eine Düse über einen speziellen Drucker an einer Stelle angebracht werden. [...mehr]
Schon vor einiger Zeit habe ich über Nanoröhrchen berichtet. Nun gibt es ein weiteres vielversprechendes Einsatzgebiet für sie: sie dienen als Klebstoff.
Die Idee kommt von der Untersuchung von Geckos. Diesen gelingt es mit einer relative geringen Fläche an ihren Füßen an Wänden zu “kleben”. Dies können sie ähnlich wie Insekten. Nur ist es bei ihnen noch erstaunlicher, da sie einiges mehr wiegen. Das hat einige Forscher dazu gebracht dem Geheimnis dieser Klebekraft auf die Spur kommen zu wollen. Dies gelang auch schon vor einiger Zeit.
An den Füßen der Geckos sind kleine Haare. Diese sind am Ende noch einmal gespalten, wodurch sich die Oberfläche nochmals vergrößert. Die Größe der Haare bewegt sich dabei in Dimensionen von ungefähr 200 Nanometern. Durch diese Technik gelingt es eine große Menge von van-der-Waals-Kräften auf kleinem Raum zu entfalten. Zwar entfaltet sich an jedem Haar nur eine kleine Kraft aber durch die vielen Haare erreicht der Gecko eine Klebekraft von bis zu 250 Newton. [...mehr]
Eine neue Anzeigetechnologie könnte die Art wie Computerbilder dargestellt werden revolutionieren.
Monitore haben einige Entwicklungen durchgemacht. Während früher die Monitore riesig waren und die Bildfläche sehr klein, gibt es mittlerweile große Fachbildschirme. Eine weitere Interessante Art der Weiterentwicklung sind Monitorbrillen, die an Computer oder Handys angeschlossenw erden können. Hierbei wurden früher noch winzige Röhrenmonitore in die Brillen eingebaut. Dies machte sie allerdings schwer und von der Bildauflösung nicht sehr attraktiv. Mit der Entwicklung von LCD Monitoren war es möglich kleine Monitore mit guter Auflösung in die Brillen zu integrieren. Damit wurde diese Geräte auch für den Endkunden attraktiv. Die Preise sind im Laufe der Zeit gesunken. [...mehr]
Schon seit langer Zeit sind Forscher_innen auf der Suche nach Heilmitteln für AIDS. Bisher ist es jedoch noch nicht gelungen ein Mittel zu finden. Die Fortschritte in der molekularen Biologie lassen aber weitere Hoffnungen entstehen.
Eine neue Hoffnung entsteht mit der Entdeckung der RNA-Interferenz. Diese wurde in den 90er Jahren entdeckt. Erste Versuche die einen Aufschluss gaben wurden 1990 gemacht und die endgültige Entdeckung kann auf 1998 datiert werden. Hierfür erhielten Fire und Mellow 2006 denm Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Eigentlich handelt es sich bei der RNA-Interferenz um einen natürlichen Prozess, bei dem ein kleiner RNA Strang die Genexpression einzelner Gene hemmt. Die Genexpression ist die Produktion von RNA oder Proteinen aus der Erbinformation, also aus den Genen.
Einfach gesagt, lagert sich bei der RNA-Interferenz ein kleiner RNA Strang an einzelnen Genen der DNA an. Hierdurch können die Informationen der DNA nicht mehr ausgelesen werden. Dies kann dazu führen, dass bestimmte Proteine nicht mehr produziert werden. Hierbei handelt es sich nicht um einen dauerhaften Effekt sondern um einen kurzzeitigen. [...mehr]










