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Autor: Martin

Nicht nur beim Sport oder in der Wirtschaft wird betrogen auch in der Wissenschaft gibt es einige, die den Erfolg mit unlauteren Mitteln erzwingen wollen. Damit werden manchmal unnötig Ängste oder Hoffnungen geschürt.

Wasserstoff Deuterium Tritium GNU-Lizenz für freie DokumentationEiner der letzten und größten Betrügereien ist die von Hwang Woo-suk. Dieser hatte über einige Jahre gefälschte Forschungsergebnisse verbreitet. 2005 ist es bekannt geworden, dass er Fälschungen angefertigt hat. Leider ein wenig zu spät. Denn kurz vorher wurden seine Ergebnisse im renommiertesten Journal für Wissenschaft, Science, abgedruckt. Seine Ergebnisse füllten das Titelblatt. Er hatte behauptet im Bereich der Stammzellforschung und des klonen große Erfolge vorweisen zu können. So sei es ihm z.B. geglückt, aus der DNA von Menschen Stammzelllinien zu gewinnen, die dann für therapeutische Zwecke einsetzbar gewesen wären. Es handeltet sich jedoch um eine Totalfälschung und Hwang Woo-suk musste seine akademische Karriere beenden.    [...mehr]



Autor: Martin

An anderer Stelle hatte ich schon darüber berichtet wie man aus dem Laufen Energie für das Handy gewinnen kann. Nun gibt es vielleicht bald die Möglichkeit aus anderen Bewegungen im T-Shirt Strom zu gewinnen.

Piezoelement GNU-Lizenz für freie DokumentationDas Grundproblem ist klar: in der heutigen Zeit sind wir immer stärker auf mobile elektronische Geräte angewiesen und deshalb auch zunehmend auf Akkus. Diese müssen jedoch immer wieder aufgeladen werden. Das ist zum einen lästig und zum anderen nicht immer machbar, wenn man länger unterwegs ist. Forscher entwickeln nun eine Faser, mit der das Problem nicht mehr bestehen muss.    [...mehr]



Autor: Martin

Blitzableiter für Handys, was soll das denn? Das könnte man sich fragen. Doch es macht durchaus Sinn. Dabei geht es nicht um Blitze, die bei Gewittern entstehen, sondern um elektrostatische Entladungen.

Blitzableiter public domainBei elektrostatischen Entladungen kann es zu kleinen Blitzen komme. Dies kommt insebesondere dann zustande, wenn es zu Reibungen mit Kleidung kommt. Viele kennen das z.B. von Luftballons. Wenn man diese an Kleidung reibt, kann man sie an Wände oder decken haften. Die elektrostatische Aufladung genügt für den Halt. Dieser Effekt ist besonders groß, wenn es kalt ist, also im Winter z.B. und wenn die Luft trocken ist. Dies gilt z.B. für Heizungsluft. Gefahr besteht also dann, wenn man im Winter von draußen nach drinnen kommt.    [...mehr]



Autor: Martin

Im Zuge der Suche nach umweltschonender Energieerzeugung fällt das Augenmerk zunehmend auch auf thermoelektrische Materialien mit denen Wärme in Strom umgewandelt werden kann.

Kraftwerk GNU-Lizenz für freie DokumentationBisher waren diese Materialien allerdings nicht sehr effizient. Nun ist es jedoch Wissenschaftlern gelungen, durch eine spezielle Verbindung die Effizenz zu erhöhen.

Thermoelektrische Materialien sind so beschaffen, dass wenn in ihnen ein Temperaturgefälle besteht, von der heißen Seite des Materials Elektronen zu der kalten Seite fließen. Dieser Elektronefluss kann als Strom nutzbar gemacht werden.

Die bisherigen Stoffe hatten nur einen Wirkungsgrad von 10%. Das war zuwenig um die Stoffe gewinnbringend zu verwenden. Amerikanische Wissenschaflter haben nun einen Halbleiter aus Wismut-Antimon-Tellurid hergestellt. Dieser ist schon recht gut, jedoch nicht gut genug.

Um den Wirkunsgrad zu erhöhen, muss die Stromerzeugung möglichst hoch sein und die Wärmeleitung gering. Dies ist den Wissenschaftlern gelungen, indem sie den Wismut-Antimon-Tellurid Halbleiter in nano-Partikel zerkleinert haben. Diese haben sie dann zu kleinen Blöcken wieder zusammengepresst. Durch diese Methode wird die sonst typische Gitterstruktur der Verbindung aufgelöst. Die Gitterstruktur ist ein wichtiges Element in der Wärmeleitung.

Der Wirkungsgrad des Wismut-Antimon-Tellurid Halbleiter konnte hierdurch um 20% erhöht werden. Damit besteht eine weitere Hoffnung die Energieeffizienz von Kraftwerken zu erhöhen und umweltschonender und effizienter Energie zu gewinnen.    [...mehr]



Autor: Martin

Man mag es kaum glauben, doch in Deutschland wird an umweltverträglichen Sprengstoffen geforscht.

C4 Sprengstoff (nicht Öko) public domainIn München wird an der Ludwig-Maximilians-Universität an Sprengstoffen geforscht. Es handelt sich dabei um das einzige Hochschulchemielabor Deutschlands in dem an Wehrtechnik geforscht wird. Thomas Klapötke leitet das Institut. Er bot dem Militär freiwillig seine Kooperation an. Dieses ließ sich nicht lange bitten.

Warum er das tut, dazu fallen ihm nur so einfache wie absurde Sachen ein. Die Welt sei schließlich nicht gut und wenn Freunde von ihm angegriffen würden, dann wolle er sie halt verteidigen. Unklar bleibt was für “Freunde” er verteidigen möchte. Menschen töten ja, Natur und Umwelt verschmutzen nein. Wenn das keine deutsche Tugend ist. Leider sei der erste Teil davon durch den zweiten Weltkrieg in einigen Kreisen Deutschlands etwas in Verruf geraten. Klapötke möchte aber nicht mehr Menschen töten als nötig. Umweltverschmutzung könne schließlich Spätfolgen für Unbeteiligte haben. Krieg geht für Klapötke so: der Tyrann wird entfernt (mit Öko-Bomben) und der Rest lebt glücklich und befreit weiter. Dass in Kriegen zwar auf westlicher Seite recht wenig Menschen sterben, bei den angegriffen Ländern jedoch sehr viele, scheint er nicht zu sehen (wollen).

Explosion public domainSo forscht Klapötke also an Halogen-Aziden, die besonderns umweltschonend Menschen töten sollen. Wichtig sei dabei ein hoher Stickstoffanteil, da die Bombe dann weitestgehend rückstandsfrei detoniere. Dabei sei es gelungen den Stickstoffanteil von 35% auf 80% zu erhöhen. Wer würde nicht durch eine solche Bombe sterben wollen? Die USA scheinen das auch zu verstehen und wollen den Spregstoff auch haben. Dort hat man Angst um Regressforderungen wegen der Umweltbelastung. Es kann ja schließlich auch nicht angehen, dass nach dem Hinmorden von Tausenden von Leuten sich die Armee wieder zurückzieht und den ganzen Müll da lässt. Ob es bald auch Ökosiegel für Bomben gibt oder Ökotest für Bomben? Diese Bombe hat im Ökotest mit 1,3 Sehr Gut abgeschlossen…ich weiß ja nicht.    [...mehr]



Autor: Martin

In London ist es Wissenschaftlern erstmals gelungen einen Sehdefekt mit Hilfe einer Gentherapie zu beheben.

Millais-Blind Girl copyright has expiredGentherapien werden noch nicht lange eingesetzt. Die erste fand am 14. September 1990 statt. Ein vierjähriges Mädchen, dass unter SCID litt (eine Immunschwäche) wurde erfolgreich behandelt.

Bei Gentherapien werden Körperzellen entnommen und das defekte Gen durch ein funktionierendes ersetzt. Anschließend werden die funktionierenden Zellen wieder zurück in den Körper gebracht. Diese Art der Gentherapie muss oft in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um den Erfolg beizubehalten.

An dem University College London und dem Moorfield Eye Hospital in London wurde die Gentherapie durchgeführt. Der Patient Stephen Howarth litt unter einer Erbkrankheit, bei der die Netzhaut defekt ist. Die Wissenschaftler haben funktinoierende Zellen hinter die Netzhaut gespritzt.

Der Patient konnte zuvor so gut wie nichts mehr sehen. Dabei handelte es sich um eine progressive Krankheit, bei der er im Laufe der Zeit sein Augenlicht verlor. Nach einiger Zeit der Behandlung hat sich das Sehvermögen des Patienten deutlich verbessert. Er kann zwar nicht “normal” sehen, aber wieder deutlich mehr erkennen.

Leider war die Behandlung von anderen Patienten nicht so erfolgreich. Nun sollen jüngere Patienten behandelt werden. Dennoch handelt es sich um einen großen Erfolg der Gentherapie, der Verheißungsvoll für die Behandlung weiterer Erkrankungen sein dürfte.



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Autor: Martin

So ziemlich jede Person, die noch ältere Speichermedien kennt, dürfte sich im Alltag sehr über die moderne Technik freuen. Mit Flash Speichern wurde es möglich auf kleinem Raum viele Daten zu speichern. Eine technische Meisterleitstung, die zu betrachten lohnt.

Flash speichern public domainDaten werden in Speichermedien für gewöhnlich sehr simpel gespeichert. Sie werden als ja/nein bzw 0/1 gespeichert und gelesen. Diese Information 0 oder 1 steht dann oft für: es fließt Strom oder es fließt kein Strom. Dass ist auch bei Flash Speichern der Fall. Bei ihnen gelingt es allerdings diese Information auf sehr kleinem Raum zu speichern. Dazu noch mit wenig Strom und recht Stoßresistent. Das macht dieses Speichermedium auch so interessant für Handys, Digitalkameras, Mp3 Player und USB Sticks.

Die Stromleitfähigkeit eines Speicherbausteins (hier ein Feldeffekttransistor) wird darüber bestimmt, ob ein Elektron auf ihm angebracht ist oder nicht. Das Elektron verhindert durch seine negative Ladung den Stromfluss durch den Feldeffektransistor. Die Anbringung des Elektrons geschieht, indem eine positive Spannung an den Transistor angelegt wird. Durch eine negative Spannung kann das Elektron wieder vertrieben werden.

flash löschen public domainNun gibt es im wesentlichen zwei Arten, wie die Transistoren angesteuert werden können. Bein NAND-Flash Speichermedien werden die Speicherbausteine nacheinander geschaltet (Reihenschaltung). Bei dem NOR-Flash sind die Speicherblöcke einzelnd ansteuerbar. Dadurch dass bei NAND nur ganze Reihen angesprochen werden können, erhöht sich die Zugriffszeit aber der benötigte Platz verringert sich, weil nicht zu jeder einzelnen Speichereinheit eine Datenleitung gelegt werden muss. Bei der NOR-Technologie ist die Zugriffszeit sehr gering doch es wird mehr Raum eingenommen.

Die Speichertechnologie entwickelt sich rasant weiter. Schon jetzt werden Laptops und einige andere Computer z.T. mit Flash-Speicher ausgestattet (Solid-State Disks mit bis zu 64GB). Wenn die Flash-Speicher nun noch billiger werden, wird es schon bald keine anderen Festplatten mehr geben.    [...mehr]



Autor: Martin

Phoboter (c) University of Amsterdam’s HCS and ISLA lab
Einige kennen den großen inneren Konflikt, den Roboter wie Data von der Enterprise austragen müssen. Sie wollen menschlich sein, aber haben keine Gefühle. Der Phoboter soll nun zumindest Angst simulieren können.

Ein Forscherteam der Univesität Amsterdam hat den Phoboter erfunden. Mit ihm haben sie an dem Wettbewerb “Human-Robot Interaction 2008″ teilgenommen. Der ängstliche Roboter scheint die Jury überzeugt zu haben. Zumindest hat er den ersten Platz belegt. Hoffentlich ist er nicht ängstlich zurückgezuckt, als man ihm die Siegermedaille umlegen wollte. Denn zurückzucken, das macht er.

Schließlich ist er auch nicht sonderlich groß. Eine Katze könnte ihn schon umrempeln. Kommt nun etwas großes plötzlich auf ihn zu, zieht er den Kopf zurück, streckt die Arme aus und fängt an sich zu drehen. Um das ganze etwas eindrucksvoller zu machen, kann er auch noch interessiert oder traurig schauen. Der Phoboter ist seiner Angst jedoch nicht hilflos ausgeliefert. Er kann sie überwinden. Dazu muss er ein wenig Zeit mit den angsteinflößenden Dingen verbringen. Dadurch gewöhnt er sich an sie und legt seine Angst ab.

Aber wozu braucht man nun einen ängstlichen Roboter. Es schiene doch viel großartiger, wenn man ein Stück Technik hätte, die eben nicht die eigenen Ängste teilen. Doch der Phoboter kann pädagogisch eingesetzt werden. Kinder die unter Phobien leiden, sollen im Spiel mit dem Phoboter erkennen, dass es in Ordnung ist Ängste zu haben, dass man diese jedoch auch überwinden kann. Gelingt dass nicht, ist der Phoboter zumindest ganz niedlich. Mal schauen ob er auf den Markt kommt. Den zweiten Platz bei dem Wettbewerb belegte übrigens der “Pot Bot”. Er überwacht Zimmerpflanzen…



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Autor: Martin

TOP10Dass sich so manche Technik durchgesetzt hat, scheint uns selbstverständlich. Das ist es allerdings nicht. In viele Entwicklungen und Erfindungen wurde viel Arbeit und Geld gesteckt, bevor sie in der Bedeutungslosigkeit verschwanden. Das sollte Ihnen spätestens nach der folgenden TOP10 der technischen Fehlgriffe auch bewußt sein. Vielleicht begutachten sie dann ja neue technologische Trends auch etwas vorsichtiger…

  1. Betamax. Betamax war ein Videoformat, dass gegen die VHS Kassette verloren hat. Sony hatte einiges investiert aber zu exklusive Verträge geschlossen. Das Format verschwand, obwohl es qualitativ besser war als VHS.
  2. Minidisc. Davon habe ich auch noch einige zuahuse rumliegen. Besser als Kassetten und anders als CDs wiederbeschreibbar. Deswegen hat sich das Format wohl auch noch relativ lange gehalten. Spätestens mit guten MP3 Playern wurde der Minidisc allerdings der Todesstoß verpasst.
  3. Digital Compact Cassette. Dieses Produkt von Philips konnte trotz anfänglicher guter Verkaufszahlen nicht gegen CDs und Minidisc bestehen.
  4. Compact Disc Interactive. Ende der 80er entwickelt und ende der 90er vom Markt genommen. Am Anfang hatte dieses Format einige Vorteil gegenüber CDs, da es flexibler war, aber dieser Vorsprung sollte nicht lange anhalten.
  5. HiZip. Damit wollte Iomega gegen MP3 Player und Flash Karten bestehen. Spätestens der Preisverfall der Flash Karten machte diesem Produkt jedoch ein Ende.
  6. ED-Laufwerk. Damals waren die 3,5 Zoll Disketten schnell zu klein. Nur 1,44 Mbyte passte auf eine Disk. Mit dem ED-Laufwerk gelang es deutlich mehr Daten auf einer Diskette zu speichern. Gegen CDs allerdings dennoch geradezu lächerlich.
  7. HD DVD. Der wohl aktuellste Flop. Nach langem zähem Kampf musste HD DVD aufgebe. Zuviele Unternehmen standen einfach hinter dem BlueRay Format.
  8. Schallplattengröße. Auch hier gab es Konkurrenz. Die einen wollten 30 Zentimeter, die anderen 18. Gabe es am Anfang für jedes Format einen eigenen Player, mit unterschiedlicher Drehgeschwindigkeit, ha man später Plattenspieler gebaut, die beides konnten. Unter anderem deshalb haben sich auch beide Formate halten können.
  9. Strom. Gleichstrom oder Wechselstrom, das war die Frage. Edison wollte unbedingt Gleichstrom. Damit hat er sich jedoch weitestgehen nicht durchsetzen können. Der Kampf um technische Standards tobt also schon recht lange.
  10. Das wird die Zukunft zeigen. Man darf sich aber sicher sein, dass es auch in Zukunft Konflikte geben wird.

Was glauben Sie wird der nächste Große Konflikt um technische Standards sein?    [...mehr]



Autor: Martin

Roboter werden mitlerweile an vielen Orten eingesetzt. Die Anforderungen steigen. Oft wird bei der Entwicklung von bestimmten Techniken bei der Natur abgeguckt.

Roboterratte © Universität SheffieldSo gibt es heutzutage Roboter die sehen können und Gesichter erkennen, Roboter die hören können, ja auch welche die riechen können. Doch nun sollen sie endlich auch ganz besonders gut tasten können. Dafür hat man mal wieder die Natur als Vorlage verwendet. Ratten, Mäuse als auch Katzen und viele weitere Tiere besitzen sie: Schnurrhaare. Ein Forscherteam der University of Sheffield hat nun einem Roboter ein paar Schnurrhaare verpasst. Damit kann der Roboter, so wie die Tiere auch, Hindernisse als auch Luftbewegungen erfühlen – selbst bei vollständiger Dunkelheit. Dies lässt sich anhand der Verbiegung der Haare berechnen. Das Projekt scheint interessant genug zu sein, dass sich ein Forscherteam aus sieben Ländern in der Gruppe “Biotact” zusammengetan hat, um die Forschung voranzutreiben. Das Tierreich bietet sicherlich auch in Zukunft noch einige Interssante Phänomen, die darauf warten verstanden und umgesetzt zu werden. So wird schließlich gerade in vielen Bereichen geforscht. Sei es die künstliche Herstellung von Spinnenweben, die Bewegung von Sechsbeinern oder die wasserabweisende Oberfläche von Blättern. Wir dürfen zumindest gespannt sein, wann diese Techniken uns erreichen werden.    [...mehr]


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