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So gut wie jeder, der schon einmal geflogen ist, kennt das obligatorische Klatschen, nachdem der Pilot die Maschine zum Landen gebracht hat. Viele Menschen fragen sich dabei, aus welchem Grund eigentlich geklatscht wird.

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Dafür gibt es mehrere Erklärungen, die allesamt schlüssig sind, weshalb sich nicht gänzlich klären lässt, wer warum klatscht. Dennoch lässt sich aufzeigen, welche verschiedenen Gründe der Mensch haben kann, wenn er nach der Landung klatscht. [...mehr]
Der Bau der ersten deutschen Autobahnen wird durch Adolf Hitler veranlasst.
1932 wird die erste deutsche Autobahn eröffnet. Sie führt von Köln nach Bonn und heißt heute „A 555“. Im Gegensatz zu Adolf Hitler, der hiermit wenig zu schaffen hat, ist der damalige Oberbürgermeister von Köln, Konrad Adenauer, an diesem Projekt beteiligt. Die Überlegung, den Autobahnbau zur Arbeitsbeschaffung zu nutzen, entsteht auch bereits in den zwanziger Jahren. Während des Nationalsozialismus wird der Bau der Autobahnen erweitert und von den Befehlshabern zu propagandistischen Zwecken missbraucht. Dass Hitler der erste Mensch ist, der Autobahnen baut, ist ein populärer Irrtum der Geschichte.
Mit dem Jahr Null beginnt die Zeitrechnung.
Die Römer kennen die Zahl Null nicht. Da der römische Mönch Dionysius Exiguus die christliche Zeitrechnung begründet, beginnt er seine Zählung mit Eins, anstatt mit Null. Den Zeitpunkt für die Geburt Christi berechnet er für ein Jahr nach der angeblichen Gründung der Stadt Rom im Jahr 753. Es gibt das Jahr 1 vor Christus und 1 nach Christus, aber kein Jahr Null. Deshalb wäre die Bezeichnung der Jahreszahl als Ordinalzahl (Ordnungszahl) korrekter, diese gibt die Position eines Elements in einer Folge an (Erstes, zweites, drittes…Element).
Charles Lindbergh überfliegt als erster den Atlantik.
Der heute berühmte Charles Lindbergh entwickelt sich mit seinem Atlantikflug 1927 zum Medienstar. Er schafft es tatsächlich als erster, den Atlantik im Alleingang und die längere Strecke von 6000 Kilometern ab New York nach Paris zu überfliegen. Vor ihm überquerten allerdings den Atlantik per Flugzeug John Alcock und Arthur Whitten Brown als erste Piloten schon 1919. Sie flogen die 3000 Kilometer lange Strecke von Neufundland nach Clifden in Irland. Zweifelsohne ist Lindbergh der bekannteste Atlantikflieger, wird aber zu Unrecht für den ersten gehalten. [...mehr]
Wer kennt das nicht: beim Boarding in Flugzeugen kommt es zu Gedränge und Wartezeiten. Dies Problem hat ein Teilchenphysiker jetzt mathematisch gelöst. Leider wollen die Fluggäste den Berechnungen nicht so gerne folgen.
Nun gibt es viele unterschiedliche Methoden Menschen in Flugzeuge steigen zu lassen. Entweder lässt man die hinteren Reihen zuerst einsteigen, die vorderen zuerst, erst die Ränder dann die Mitten, alle Gleichzeitig oder in Gruppen oder einfach alle wie sie wollen. Diese unterschiedlichen Techniken können einen großen Zeitunterschied ausmachen. Jason Steffen hat in Nature nun aufgrund von Erfahrungen mit Elementarteilchen einen weiteren Vorschlag gemacht. Grundlage ist der Monte-Carlo-Algorithmus. Mit ihm lassen sich mathematisch Entscheidungen mit Fehlern simulieren. Nun kann berechnet werden, wann sich Fluggäste am wenigsten behindern würden.
Das ist der Fall, wenn zwei Fluggäste zwei Reihen voneinander entfernt sitzen. Deshalb war sein Vorschlag die Menschen in 10er Gruppen einsteigen zu lassen, die in den geraden Sitzreihen sitzen. Dann steigt eine Gruppe mit ungeraden Sitzreihen ein usw. Hierbeit muss jedoch auch die Sitzreihenreihenfolge eingehalten werden. So kann es zu einer Zeitersparnis von ungefähr 80% gegenüber dem schlechtesten Fall (Leute der vorderen Reihen zuerste einsteigen lassen) kommen. Leider wollen die Leute so nicht einsteigen. Sie wollen oft zusammen anstehen und einsteigen. Das ist mit der Methode von Steffen nicht möglich. Ein Kompromiss ist die Leute in vier Gruppen einsteigen zu lassen. Erst alle geraden Reihen links, dann alle geraden Reihen rechts und dann das ganze nochmal für die ungeraden Reihen. Dabei käme allerdings nur eine Zeitersparnis von ungefähr 50% heraus, was nicht viel mehr wäre als in dem Fall, wenn alle einfach wild durcheinander einsteigen.
Problem gelöst, aber nur in der Theorie. Schade, ich hätte mich darauf gefreut beim nächsten Flug schneller sitzen zu können. [...mehr]
Oft werden Flugzeuge benutzt. Gerade in Zeiten der Billigflieger ist es ein sehr beliebtes Transportmittel. Von denjenigen, die das Flugzeig nutzen, dürften aber nur die wenigsten wissen, warum der Flieger eigentlich in der Luft bleibt.
Bei bestimmten Flugobjekten wie Heißluftballons oder Zeppelinen, ist es nicht schwer eine Erklärung für ihre Flugfähigkeit zu finden. Sie sind einfach leichter als Luft. Zeppeline weil sie mit einem leichten Gas wie Helium gefüllt werden und Heißluftballone, weil heiße Luft leichter als kalte ist. Bei Flugzeugen ist das physikalisch schon komplizierter. Sie fliegen, weil sie sogennanten Auftrieb haben. Dieser Effekt ist auch im Alltag zu beobachten. Wenn man seine Hand bei hoher Geschwindigkeit (z.B. aus dem Fahrenden Auto) in die Luft ausstreckt und leicht schräg hält, wird man feststellen, dass sie nach oben gedrückt wird. Ähnlich ist die Technik auch bei Flugzeugen. Der Flügel muss in einem bestimmten Anstellwinkel ausgerichtet sein. Darüber hinaus muss er in einer bestimmten Art geformt sein: vorne rund und hinten spitz zulaufend. Außerdem muss die Oberseite des Flügels stärker gewölbt sein, als es bei der Unterseite der Fall ist. Bewegt sich das Flugzeug und also die Flügel, so wird die Luft an den Flügeln geteilt. Dann fließt die Luft zu einem Teil oben und zum anderen Teil unten an dem Flügel vorbei. Da der Flügel gewölbt ist, muss die Luft an der oberen Seite einen längeren Weg hinter sich bringen und an der Unterseite einen kürzeren. Deshalb strömt die Luft an der Oberseite schneller vorbei als an der Unterseite. Der Luftdruck an der Oberseite sinkt und ein Sog entsteht, der das Flugzeug nach oben “saugt”.
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Oft können wir sie sehen, aber nicht ganz. Regenbögen bilden einen Kreis, den wir zumeist nicht sehen. Aber warum sind sie so gebogen und warum sehen wir den Kreis nicht?
Regenbögen waren Gegenstand von Liedern und Gedichten, Geschichten und Mythologie aber folgendes ist der Grund, warum Regenbögen in der Natur so erscheinen, wie sie es tun:
Regenbögen sind hell und man kann sie nicht berühren. Die Sonne muss scheinen und sich hinter einem befinden und es müssen Wassertropfen in der Luft vor einem sein. Sonnenlicht leuchtet in die Wassertropfen, die als winzige Prismen, das Licht biegen oder “brechen” und es in die einzelnen Farben zerlegen.
Regenbogenstrahlen biegen zweimal. Wenn sie in die Tropfen eindringen, werden die Strahlen leicht gebogen, dann reflektieren sie an der Rückseite der Tropfen und biegen sich beim verlassen der Tropfen ein zweites Mal. ![]()
Der Regenbogen ist kreisförmig, weil, wenn ein Regentropfen das Licht biegt, das Licht die Regentropfen in einem 40-42 Grad-Winkel wieder verlässt..
Die violett und blau Kurve wird in einem 40 Grad-Winkel gebogen und die orangen und roten Kurven in einem 42 Grad-Winkel.
Regenbögen haben keine “Enden”, sondern sind volle Kreise, aber wir können nicht sehen, weil der Horizont der Erde im Weg liegt.
Wenn die Sonne sehr niedrig am Himmel ist, entweder kurz vor oder kurz nach Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang, dann können wir einen halben Kreis sehen. Je höher die Sonne am Himmel steht, desto weniger sehen wir dem Regenbogen.
Der einzige Weg, um den vollständigen Kreis eines Regenbogens am Himmel zu sehen, besteht darin, über dem Regenbogen zu sein und die Sonne hinter sich zu haben. Dies ist zumiest nur möglich beim einem Blick aus einem Flugzeug heruntzer auf die Tropfen.
Kybernetik, klar, das ist im internationalen Flugverkehr nicht mehr wegzudenken. Es ist alles viel zu komplex geworden, da müssen hochkomplizierte Systeme funktionieren, da gibt es immer ausgefeiltere Steuerungs- und Selbststeuerungstechniken oder denkt man einmal an die ganze Regelungs- und Automatisierungstechnik. Schnell muss Information aufgenommen, verarbeitet und durchgeführt werden. Schließlich kann beim kleinsten Versagen das Resultat sein, dass auf einen Schlag sehr viele Menschen dabei umkommen.
Durch den Auto-Piloten, den heutzutage ja alle Flugzeuge schon standardmäßig besitzen, kann ein Flugzeug schon praktisch alleine fliegen. Doch die Lufträume werden immer überfüllter, immer mehr Kreuzungen, immer häufiger aufeinanderfolgende Starts und Landungen - man muss nicht nur fliegen, steuern, Kontakt halten mit einer Bodenstation, sondern auch die Kommunikation von Flugzeug zu Flugzeug in der Luft häuft sich. Das Fliegen wird zu einer immer diffizilieren, den Menschen überfordernden Sache. Der Pilot muss sich nicht nur als Ingenieur auch auf dem Gebiet der
Naturwissenschaft auskennen, er muss nicht nur wissen, wie man ein Flugzeug im Normalfall steuert, welche Hebel er in Bewegung zu setzen hat, sondern er muss eben auch auf Wetter, Turbulenzen, thermische Gegebenheiten, schwierige Situationen bei Landeanflügen reagieren können und ständig auf Unwägbarkeiten achten. Er muss als Kybernet technische Zusammenhänge schnell verstehen, Probleme analysieren können, mit der richtigen Methode das Flugverhalten beeinflussen.
Doch die menschlichen Fähigkeiten sind begrenzt. Da, wo die menschliche Reaktionsfähigkeit an ihr Limit stößt, setzt eben die Technik Möglichkeiten, schneller agieren zu können. Doch hat ein System, das immer komplexer wird, denke ich, auch eine höhere Störungsanfälligkeit. Daher sollte trotz aller auch unbedingt notwendigen Fortschritte auf dem kybernetischen Sektor der Mensch immer noch in der Lage sein, im Ernstfall ein Flugzeug heil zu landen, wenn das technische System aussetzt.
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