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Der Bloodhound SSC soll das schnellste Auto der Welt werden und den bisherigen Weltrekord von 1228 km/h locker brechen. Wie das möglich ist, erfahren Sie in diesem Text.
Ein Auto, dass schneller, als jeder Kampfflieger sein kann, ist kaum vorstellbar. Doch mit dem neuen Bloodhound SSC soll das schon sehr bald möglich sein. Die Pläne des britischen Ingenieurs Richard Noble sind nun komplett und werden umgesetzt. Zur ersten Testfahrt wird es wohl erst 2012 kommen. [...mehr]
Im bayerischen Fürth entstehen High-Tech Fahrräder der nächsten Generation. E-Bikes oder Pedelecs sind ein neuer Trend für Freizeitsportler. Die Kombination von Technik und Muskelkraft wird bei Daum allerdings noch eine Spur weitergedacht.
Wer kennt nicht das frustrierende Gefühl, wenn man sich auf der sonntäglichen Fahrradtour im Schneckentempo einen nicht endend wollenden Berg hinaufquält. Vielen vergeht da gleich ganz die Lust aufs Fahrradfahren.
Pedelec von Daum – das erste intelligente Fahrrad
Das Ergo Bike von Daum bietet da Abhilfe. Ein 250 Watt Elektromotor schaltet sich je nach Bedarf hinzu und hilft, auch die härteste Steigung zu überwinden. Aber die technologischen Innovationen machen nicht beim Antrieb halt. Nebenbei überwacht das E-Bike den Puls seines Fahrers und zeigt Koordinaten, Temperatur und Höhenlage an.
Über GPS entdeckt der Bordcomputer reizvolle Tourenvorschläge in der Umgebung und zeigt diese im Display an, dessen Helligkeit über einen Sensor gesteuert wird. Alle Daten der gefahrenen Strecke können auf einer SD-Karte aufgezeichnet und später zu Hause am Computer ausgewertet werden. So viel High-Tech hat natürlich seinen Preis. Wird das Luxusfahrrad allerdings von Langfingern entwendet besteht kein Grund zur Panik. Das E-Bike bestimmt per GPS seinen aktuellen Standort und sendet diesen als SMS an seinen rechtmäßigen Besitzer, der es dann nur noch abzuholen braucht. [...mehr]
Das Kingdom Centre hat mit seinen 302 Metern Höhe und 50 Etagen das Wettrennen, um Platz 1 des höchsten Wolkenkratzers der Welt gewonnen. Das Kingdom Centre steht in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens. Nach nur dreijähriger Bauzeit wurde das Kingdom Centre im Jahr 2001 fertiggestellt.
Das Gebäude der Superlative umfasst das Fünf-Sterne-Hotel Four Seasons, eine Bankzentrale, eine dreigeschossige Shopping Mall, ein Sportclub mit Tennisplatz, ein Hochzeits- und Konferenzzentrum, Büros und Luxus-Appartements sowie einen riesigen Ballsaal.
Kingdom Centre – der höchste Wolkenkratzer der Welt
Der elliptische Grundriss des Gebäudes transformiert sich in die Höhe und mündet in [...mehr]
Chromatographie – in der neuen Rechtschreibung mit f geschrieben, also Chromatografie – bezeichnet ein Verfahren zum Auftrennen von Stoffgemischen. Zugrunde liegt dem Verfahren, das vor rund 100 Jahren von einem Russen namens Tswett entdeckt wurde, ein einfaches physikalisches Prinzip.
Eingesetzt wird die Chromatographie vor allem in der Chemie und Medizin, um die Zusammensetzung von Stoffgemischen zu analysieren oder um verunreinigte Stoffe von Fremdstoffen zu trennen und sie so zu reinigen.
Bei der Chromatographie wird das Gemisch zunächst auf eine Trägersubstanz aufgetragen, normalerweise eine Flüssigkeit oder ein Gas. Diese Substanz wiederum, die bei einer einfachen Version des chromatographischen Verfahrens als Flüssigkeit auf einen Papierstreifen aufgetragen wurde, transportiert die einzelnen Bestandteile der zu trennenden Probe unterschiedlich schnell bzw. weit.
Hinter dieser Bewegung steckt – wie im obigen Fall – die Kapillarkraft. Bei anderen Verfahren kann diese Bewegung aber auch durch Druck oder eine elektrische Spannung erreicht werden. Wer sich etwas intensiver mit der Chromatographie beschäftigen möchte, findet hier Einiges an Informationen.
Mittlerweile wurden zahlreiche unterschiedliche Formen der Chromatographie entwickelt, das Prinzip ist allerdings bei allen gleich, ob als sogenannte „stationäre Phase“ nun ein Papierstreifen oder eine Säule und als „mobile Phase“ eine Flüssigkeit, ein Gel oder ein Gas verwendet wird.
Aus den modernen Naturwissenschaften wie auch aus der Medizin ist die Chromatographie aber in jedem Fall nicht mehr weg zu denken. [...mehr]
Herschel und Planck sind die zwei neuen europäischen Weltraumteleskope, die am 14. Mai 2009 um 13:12 Uhr in den Weltraum geschossen wurden. Nun wartet man auf faszinierende neue Daten aus dem All.

Nachdem andere leistungsstarke Teleskope wie das Hubble-Weltraumteleskop etwas in die Jahre gekommen sind, wird es auch Zeit, dass neue Geräte, eine neue Erfindung verwendung finden. An dem Projekt wird dabei schon seit etwa 25 Jahren gearbeitet. Eine so lange Vorbereitungszeit ist bei solch großen Hightech-Projekten nicht ungewöhnlich.
Herschel hat einen Hautspiegel mit 3,5 Metern Durchmesser. Damit handelt es sich um den größten Spiegel eines Weltraumteleskops. Dieser Rekord dürfte allerdings etwas 2013 von dem James Webb Space Telescope eingestellt werden. Mit diesem großen Spiegel sollte es möglich sein völlig neue Daten zu sammeln. Spannender als die erwarteten Daten und Bestätigungen dürften die unerwarteten Beobachtungen sein. Albrecht Poglitsch, ein beteiligter Physiker, hofft zumindest auf ungewohnte Daten.
Das Planck-Weltraumteleskop ist noch nicht solange in Arbeit wie Herschel und hat auch nicht einen Spiegel vergleibarer Größe. Dennoch ist der Satellit von großem Interesse. So könnte es möglich sein, dass mit Planck die Stringtheorie überprüft wird. Sollte es gelingen diese kontroverse und vielversprechende vereinheitlichende Thorie zu überprüfen, so wäre das sicherlich ein Sensation.
Noch ist zumindest kein Grund für die Forscher da, in selbstgefällige Freude auszubrechen. Noch kann einiges schief gehen. Gerade bei einer Technik, die so komplex ist, können viele unerwartete Probleme auftauchen. Außerdem müssen noch einige Korrekturen an der Software vorgenommen werden. Mit dem Start nimmt die Sache also nicht einfach ihren geplanten Gang, sondern muss permanent überwacht und modifiziert werden. Den Forscherinnen und Forschern ist Glück bei ihrem Unternehmen zu wünschen. [...mehr]
Der Orion zählt zu den schönsten Sternbildern überhaupt. Seit Alters her fasziniert er die Menschen und beflügelte die Mythologie. Vom Spätherbst bis zum Frühlingsanfang ist er von der nördlichen und der südlichen Erdhalbkugel aus gut zu sehen.
Um Orion ranken sich in der griechischen Mythologie einige spektakuläre Sagen. Ursprünglich ist er ein Jäger von riesiger Statur. Nach seinem Tod wurde er gemeinsam mit seinen beiden Hunden Sirius und Prokyon in den Weltraum verbannt.
Vier helle Sterne bilden den Rumpf des Jägers, in dessen Mitte sich die drei auffällig in einer Reihe stehenden Sterne des Gürtels befinden. Der aufmerksame Betrachter erkennt die menschliche Gestalt des Jägers Orion sehr deutlich.
Die Sterne die Bestandteil des Sternenbildes Orion sind haben folgende Namen und Bedeutungen:
Die Sterne Beteigeuze und Bellatrix bilden die Schulter des Himmelsjägers, die Sterne Rigel und Saiph die Füße. Das wesentliche Erkennungsmerkmal des Orion ist die stark leuchtende Sterneneihe Alnitak, Alnilam und Mintaka. Das Trio stellt den Gürtel des Orion und ist auch unter den Namen Jakobsstab oder Jakobsleiter bekannt.
Der Orionnebel
Genauso populär, da sichtbar, ist der 1400 Lichtjahre entfernte Orionnebel M 42/43. Das Besondere an ihm ist, dass man auch ohne NASA-Teleskop und mit einem guten Fernrohr schon den nebligen Haufen erkennen kann. Im Winter steht er hier bei uns auf der Nordhalbkugel hoch am südlichen Himmel, im Sommer allerdings verschwindet er unter den Horizont.
Je höherwertiger und größer die Teleskope nun werden, umso mehr Details beginnen sich aufzulösen: So können im Nebel die vier hellsten Trapezsterne erkannt werden. Da diese Sterne die benachbarten Gaswolken zum Leuchten anregen, sind im Teleskop atemraubende Formationen zu beobachten (siehe Foto.) Für Fans dieses Anblicks gibt es auch die Möglichkeit eine Fototapete zu kaufen und das Eigenheim damit ein bisschen interessant zu gestalten.
Durch die grandiosen Riesenteleskop-Aufnahmen ist ein weiteres Objekt im Sternbild Orion weltberühmt geworden: der Pferdekopfnebel. Er ist etwas unterhalb von Alnitak positioniert. Amateure kommen mit ihren Geräten allerdings wohl an ihre technischen Grenzen. Mit professioneller Ausrüstung und langen Belichtungszeiten lohnt sich aber dennoch der Versuch, den Orionnebel fotografisch zu erfassen. [...mehr]
Es könnte einem im ersten Moment eiskalt über den Rücken laufen, aber es geht hier nicht um neueste Waffentechnologie sondern um einen wahren Quantensprung in der Medizintechnik. Nano-Raketen als erster Schritt zu komplexen Nano-Maschinen.
Schon die Vorstellung, man könnte Maschinen bauen, die so „klein“ sind, dass man schon ein Mikroskop bräuchte, um sie zu entdecken, klingt zu fantastisch, um wahr zu sein.
Und doch steht der Mensch kurz davor, dies möglich zu machen. Längst gibt es Schaltrelais in Molekülgröße und Prozessoren im Reagenzglas. Und jetzt stehen Forscher des Leibnitz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden kurz davor, Transportvehikel zu entwickeln, denen es möglich ist, ähnlich wie biologische Mikroorganismen, die chemische Energie ihrer Umgebung zur Fortbewegung zu nutzen.
Dies klingt vielleicht nach komplizierter Technik ist aber dem Prinzip nach recht simpel, naja.. in gewisser Weise… [...mehr]
Stellen sie sich mal vor, ein Mann steht mit einem anderem Mann zusammen auf der Bühne, soweit nichts spektakuläres, aber … einer der Männer steht in in Indien auf einer Bühne, der andere in Kalifornien. Wie das?
Eine perfekte Täuschung, die für offene Münder sorgt. Die Männer können sich sehen und auch ausgesprochen gut miteinander kommunizieren. Für die Zuschauer erscheint der aus den USA eingespielte Gesprächspartner täuschend echt. Diese grandiose Täuschung, die so sehr real wirkt, ermöglicht eine neuartige Technik aus den USA.
Das „Telepresence Magic“ wurde von einer US Firma (Cisco) entwickelt und ermöglicht es, etwas bisher unmögliches zu realisieren. Eine Videokonferenz, in der sich beide Teilnehmer in Form von dreidimensionalen Hologrammen gegenüberstehen. Dabei werden die Bewegungen und Worte der Gesprächspartner täuschend echt übertragen. Synchron und in hoher Qualität.
Damit diese unglaubliche Art der Kommunikation funktioniert, ist ein schon ein wenig Hightech nötig. Damit das Hologramm erzeugt wird, benötigt man einen Glasquader, in selbigen wird der Gesprächspartner aus der Ferne hineinprojiziert. Ein speziell dafür entwickelter Video-Chip ist imstande, einen Datenfluss von 3,6 Gigabit pro Sekunde auf ein Hundertstel zu komprimieren und so das Hologramm übertragbar zu machen.
Um die Verzögerung allerdings möglichst gering zu halten, ist einiges an technischem “Höchstleistungs Know-how “nötig. Die größte Herausforderung dürfte wohl die Übertragungsrate gewesen sein, damit die Illusion eines Live-Gesprächs vor Ort entsteht. Die Übertragungszeit beträgt nicht mehr als 80 Millisekunden. [...mehr]
Forscher sind mittlerweile immer dichter daran eine funktionierende Tarnvorrichtung zu entwickeln. Mit ihr wären Objekte für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar.
Der Weg bis zu einer tatsächlich funktionierenden Tarnvorrichtung ist jedoch noch weit. In North Carolina an der Duke University in Durham hat ein Team um Liu es geschafft einen weiteren Schritt auf dem Weg dorthin zu machen. Damit wird zumindest konkreter vorstellbar, wie eine solche Tarnvorrichtung funktionieren könnte.
Ziel ist es, die elektromagnetischen Wellen des sichtbaren Lichts so um Objekte herumzuleiten, dass der Eindruck entsteht, dass Objekt sei nicht vorhanden. Schon in der Vergangenheit wiesen erste Entwicklungen auf die Realisierungsmöglichkeit des Projekts hin. Verwendung finden hierbei sogennante Metamaterialien. Sie haben physikalische Eigenschaften, die sich nicht einfach aus dem Material, sondern aus der Struktur des Materials ergeben. [...mehr]
Das Fort Douaumont war ein hart umkämpfter Schauplatz der Schlacht von Verdun. Die Verteidigungsanlage steht noch immer als stummer Zeuge des sinnlosen Krieges.
Neben der Schlacht an der Somme ist die “Knochenmühle” von Verdun eine der verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkrieges. Im sich fast ein Jahr hinziehenden Stellungskrieg starben etwa 300.000 getöteten Soldaten in den Gräben auf sowohl der deutschen als auch der französischen Seite, ohne dass sich die Front veränderte oder sich strategische und militärische Ergebnisse erzielen ließen.









