» Klimaerwärmung


Autor: Richert

Ein Hurrikan ist ein tropischer Wirbelsturm, der im Atlantik, im nördlichen Pazifik oder im Südpazifik entsteht. Ein Sturm ist erst ein Hurrikan, wenn er die Windstärke eines Orkans, die bei 118 km/h beginnt, erreicht hat.


Das wohl bekannteste Beispiel eines solch verheerenden Wirbelsturms ist der Hurrikan Katrina, der mit rund 280 km/h über New Orleans in den USA hinwegfegte und große Teile der Stadt zerstörte.    [...mehr]



Autor: Richert

Erde 3.0 ist ein Projekt, das in Zusammenarbeit zwischen der Zeit, Spektrum der Wissenschaft und spektrumdirekt.de entstand. Hier können Wissenshungrige sich einen Überblick über die die aktuellen Entwicklungen auf dem Planeten machen.

Erde 3.0 –  aktuelle Entwicklungen auf dem Planeten ©Flickr.com/woodleywonderworks

Erde 3.0

Auf der Erde 3.0 Webseite kann man sich regelmäßig mit den neuesten News und Forschungsentwicklung auf der Welt informieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Themenbereich der nachhaltigen Entwicklung auf der Erde. Es wird über die neusten Ereignisse und Auswirkungen des Klimawandels diskutiert, sowie positiv aufgezeigt, wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt, zum Beispiel bei den Energiequellen und in der internationalen Politik, aber auch was einzelne Menschen für ihre Umwelt  tun und sie im Alltag nachhaltig beeinflussen.
Themenschwerpunkt liegt dabei nicht ausschließlich auf der Naturwissenschaft und dem Bereich Technik, sondern auch Experten aus den Bereichen Ethik, Philosophie, Gesellschaftswissenschaften und Medizin kommen zu Wort.
Erde 3. 0 das umfasst alle Entscheidungen und Entwicklungen, die so nachhaltig wirken, dass die nächste Generation davon profitiert oder betroffen sein wird. Es wird nicht nur über aktuelle Fortschritte und Neuheiten aus der weltweiten Forschung berichtet, sondern eben auch Kritik geübt und gelobt, wenn es erforderlich ist.    [...mehr]



Autor: Richert

Seit gut 10 Jahren kursieren in Kreisen von Verschwörungstheorie-Anhängern Gerüchte über die Existenz sogenannter Chemtrails. Diese Wortneuschöpfung aus chemistry und trail – also: Chemie bzw. Pfad/ Streifen/ Weg – die sich an auch an die englische Bezeichnung für Kondensstreifen – vapor trail – anlehnt, bezeichnet angenommene, durch chemische Stoffe künstlich und absichtlich herbeigeführte Kondensstreifen.

Während sich normale Kondensstreifen, wie sie jeder kennt, unter bestimmten meteorologischen Verhältnissen am Himmel bilden und nicht vermeiden lassen, sollen die Chemtrails wahlweise von Regierungen, Militärs, Wissenschaftlern etc. aus Gründen produziert werden, über die im Internet fleißig diskutiert wird.

Was sind Kondensstreifen?

Kondensstreifen bestehen aus Eiskristallen. Normale Kondensstreifen entstehen durch     [...mehr]



Autor: Martin

Die Verzweiflung muss groß sein, wenn der amerikanische Energieminister Steven Chu fordert, die Welt weiß zu streichen, um die Klimaerwärmung zu stoppen.

Steven Chu, US-Energieminister und Physik Nobelpreisträger Quelle: Wikipedia (c) public domain

Das hört sich zunächst nach einem Witz an, ist jedoch keiner. Weiße Farben strahlen bis zu 80 Prozent des Sonnenlichtes zurück in den Weltraum. Bei eher dunklen Farben sind es nur noch 20 Prozent. Die Erwärmung der Erdoberfläche würde also bei einer weißen Erde deutlich langsamer vonstatten gehen.

Wenn man schon nicht die ganze Erde weiß anmalen kann, so doch zummindest Häuser – insbesondere die Dächer – Autos und Straßen. Nunja, die Straßen sollten dann eher aufgehellt werden und nicht ganz weiß sein.

Der vielleicht wichtigere Effekt von weißen Häusern und Autos ist jedoch, dass innen ein besseres Klima herrscht. Energieintensive Klimaanlagen wären dann in dem jetzigen Ausmaß nicht mehr nötig. Insofern macht dies sicherlich (neben einem generellen Energiesparen) sinn. Der Physik-Nobelpreisträger Chu will jedoch mehr.    [...mehr]



Autor: Martin

Nicht nur Menschen werden von zu starker Sonneneinstrahlung geplagt. Auch Algen können von zuviel Sonne eine Art Sonnenbrand bekommen.

Kieselalge public domain

Für Menschen gibt es verschiedene Arten sich vor der Sonne zu schützen. So ist das Sonnenbad mit Sonnenmilch mit richtigem Lichtschutzfaktor kein großes Problem. Am besten ist es jedoch die pralle Sonne einfach zu meiden. Meeresalgen haben diese Möglichkeit nicht. Sie sind der Sonne ausgeliefert. Das waren sie schon immer und sind deshalb evolutionär auch darauf eingestellt. Immerhin können sie ähnlich wie wir Menschen “braun” werden. Wir produzieren Melanin und die Algen einen ähnlichen Stoff, der die schädliche Wirkung von UV-Strahlung einschränkt. Außerdem können die Proteine, die für die Lichtaufnahme zuständig sind reduziert werden. So wie wir Menschen unsere Grenzen bei der Anpassung haben, haben es die Algen auch. Und ihre Grenze ist erreicht.    [...mehr]



Autor: Martin

Dass die Klimaerwärmung zum Teil katastrophale Folgen für die Natur hat ist bekannt. Dies kann dann oft große Probleme für den Menschen bereiten. Überschwemmungen, Dürren usw. können die Folge sein. Doch es gibt auch Auswirkungen die den Menschen direkter treffen.

Nierenstein GNU-Lizenz für freie DokumentationDirekt getroffen wird der Mensch z.B. von einer verschwindenden Ozonschicht. Wenn die Sonne auf die Haut scheint und die gefährliche UV-Strahlung ungehemmt ihren Weg findet, steigt das Hautkrebsrisiko. Was jedoch etwas verwunderlicher ist: die Klimaerwärmung kann zu Nierensteinen führen. Wie funktioniert das?    [...mehr]



Autor: Martin

Im Zuge der Suche nach umweltschonender Energieerzeugung fällt das Augenmerk zunehmend auch auf thermoelektrische Materialien mit denen Wärme in Strom umgewandelt werden kann.

Kraftwerk GNU-Lizenz für freie DokumentationBisher waren diese Materialien allerdings nicht sehr effizient. Nun ist es jedoch Wissenschaftlern gelungen, durch eine spezielle Verbindung die Effizenz zu erhöhen.

Thermoelektrische Materialien sind so beschaffen, dass wenn in ihnen ein Temperaturgefälle besteht, von der heißen Seite des Materials Elektronen zu der kalten Seite fließen. Dieser Elektronefluss kann als Strom nutzbar gemacht werden.

Die bisherigen Stoffe hatten nur einen Wirkungsgrad von 10%. Das war zuwenig um die Stoffe gewinnbringend zu verwenden. Amerikanische Wissenschaflter haben nun einen Halbleiter aus Wismut-Antimon-Tellurid hergestellt. Dieser ist schon recht gut, jedoch nicht gut genug.

Um den Wirkunsgrad zu erhöhen, muss die Stromerzeugung möglichst hoch sein und die Wärmeleitung gering. Dies ist den Wissenschaftlern gelungen, indem sie den Wismut-Antimon-Tellurid Halbleiter in nano-Partikel zerkleinert haben. Diese haben sie dann zu kleinen Blöcken wieder zusammengepresst. Durch diese Methode wird die sonst typische Gitterstruktur der Verbindung aufgelöst. Die Gitterstruktur ist ein wichtiges Element in der Wärmeleitung.

Der Wirkungsgrad des Wismut-Antimon-Tellurid Halbleiter konnte hierdurch um 20% erhöht werden. Damit besteht eine weitere Hoffnung die Energieeffizienz von Kraftwerken zu erhöhen und umweltschonender und effizienter Energie zu gewinnen.    [...mehr]



Autor: Martin

An viele Ursachen für die Klimaerwärmung sind wir gewohnt. Dass ein kleiner Käfer jedoch seinen Beitrag dazu leistet, ist zunächst überraschend.

Kiefer copyright has expiredDer Bergkiefernkäfer ist ein Borkenkäfer, der es in sich hat. Dabei ist dieses Tier gerade einmal so groß wie ein Reiskorn. Macht er sich erstmal an Bäumen zu schaffen, sehen die kein grün mehr. Dies ist insbesondere in Kanada ein großes Problem. Dort gibt es riesige Waldgebiete, die z.T. größer sind als die Bundesrepublik Deutschland. Oft handelt es sich dabei um Kiefernwälder.

Kiefernwälder sind der optimale Ausbreitungsort für den Käfer. Hier ist er kaum unter Kontrolle zu bringen. Dies sorgt für einigen Ärger unter den Förstern. Sie führen schon einen langen Kampf gegen den Käfer. Oft jedoch nicht sonderlich erfolgreich. Ist der Käfer ersteinmal da, färben sich die Blätter rot. Das ist passend zur Farbe ein deutliches Warnsignal. Dabei handelt es sich um die befallenen Bäume, die im nächsten Jahr abzusterben drohen.

Kiefer GNU-Lizenz für freie DokumentationNaheliegend ist nun, dass es für das Klima ein Problem ist, wenn die Bäume wegsterben. Wälder sind schließlich so eine Art grüne Lunge, die Kohlendioxid aufnehmen und Sauerstoff abgeben. Das ist jedoch nicht der Hauptgrund für den stark steigenden Kohlenstoffdioxidausstoß in der Region. Der ganze “Bioabfall” erzeugt nämlich im Zuge seiner Verwitterung einen sehr hohen CO2 Ausstoß. Damit ändert sich die CO2 Statistik der Wälder von einem negativen Wert zu einem positiven Wert.

Dies ist übrigens ein Umstand, der bei Berechnungen der zulässigen Grenzen für CO2 im Rahmen des Kyoto Protokolls unberücksichtigt bleibt. Für Kanada mag das ein Glücksfall sein, für den Umweltschutz jedoch nicht. Zumal Kanada nicht das einzige Land mit Problemen dieser Art sein dürfte. Viele Faktoren werden nicht eingeplant, weil sie zu komplex sind.    [...mehr]



Autor: Martin

Es wird zwar keine Flut biblischen Ausmaßes erwartet, aber dennoch gibt es Gründe dafür, Pflanzensamen zu sammeln und einzufrieren.

Eingang Samenbank (c) Global Crop Diversity Trust

So kann es viele Gründe für dsa verschwinden von Pflanzenarten geben: Umweltkatastrophen, Kriege und am wichtigsten: Umweltzerstörung durch den Menschen. So werden Regenwälder abgeholzt und eine Klimaerwärmung erzeugt. Im letzten Artikel habe ich ja schon erwähnt, wie die Klimaerwärmung zur Verdrängung von Pflanzenarten im Hochgebirge führt. Aber auch wenige offensichtliche Wege der Artenverdrängung gibt es. So wird in der Landwirtschaft mittlerweile oft in Monokulturen angebaut. Es wird nur eine Getreidesorte oder Apfelsorte usw. angebaut. Die anderen Arten können dadurch verschwinden, insbesondere, wenn gentechnisch veränderte Pflanzen sich in der ökologischen Nische der anderen möglichen Nutzpflanzen ausbreiten.

Eingang Samenbank Photo (c) Mari Tefre/Global Trust DiversityIn Spitzbergen wurde nun eine Samenbank gebaut, die tief ins Eis hineinführt. Der Eingang ist so hoch gelegen, dass selbst ein Ansteigen des Meeresspiegels keine Auswirkungen hätte. Tief im Eis herrscht Permafrost. Das heißt, dass die Temperatur nie auf über -5° Celsius ansteigt. Die Samen werden auf -18°C gekühlt. Damit sind sie tausende von Jahren noch nutzbar.

Jedes Land ist dazu aufgefordert Samenproben nach Spitzbergen zu schicken und sehr viele Länder haben das auch schon getan. Es bleibt zu hoffen, dass es nie notwendig sein wird, auf die Samen der Samenbank zuzugreifen.    [...mehr]



Autor: Martin

Klimaerwärmung trifft auch europäische Regionen. Pflanzen in den Hochgebirgen verlieren ihre Vegetationsgebiete.

alpenmageritte GNU-Lizenz für freie DokumentationVielen ist bekannt, dass die Klimaerwärmung gravierende Folgen für die Umwelt hat. Außerdem ist vielen Menschen bekannt, dass durch Eingriffe des Menschen, wie das Abholzen des Regenwaldes, viele ökologische Nischen zerstört werden. Wenige richten ihren Blick jedoch auf die nahe Umgebung.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben nun jedoch gezeigt, dass die Vegetation im Hochgebirge betroffen ist. Dazu gehören z.B. auch die Alpen. Einige Pflanzenarten leben in eher kälteren Bereichen. Diese gehen jedoch zurück. Stattdessen machen sich Pflanzen breit, die eher in wärmeren Gegenden gut gedeihen. Die ökologische Nische vieler Pflanzen wird zerstört.

Pflanzen wie Alpenmannsschild, Gletscherhahnenfuß oder Moossteinbrech gedeihen kaum noch, während Alpenmargerite und Einblütiges Berufskraut sich stark ausgedehnt haben.

Um diese Tendenzen in den Gebirgen weiter verfolgen zu können, soll im Rahmen des Gloria-Projekts im Jahr 2008 die Entwicklung genauer untersucht werden. Zumindest ist klar, dass die Klimaerwärmung schon jetzt auch an ungeahnten Orten deutliche Konsequenzen hat.    [...mehr]