» Meer


Autor: Richert

Die Qualle Turritopsis nutricula gehört zu der Familie der Nesseltiere. Sie ist relativ klein mit einem Durchmesser von vier bis fünf Millimetern und daher im Wasser kaum zu erkennen, jedoch hat sie die Fähigkeit, ihren Lebenszyklus endlos zu durchlaufen. Somit erfährt sie eine konstante Verjüngungskur und ist praktisch unsterblich.

Qualle Turritopsis nutricula nurpax©Flickr


Die Qualle Turritopsis nutricula wurde zum ersten Mal 1883 im Mittelmeer entdeckt, doch erst seit knapp zehn Jahren weiß man um ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten. Beinahe undenkbar ist auch die Tatsache, dass mehrere DNA-Tests – durchgeführt in Spanien, Italien, Japan, Florida und Panama – absolut identische Gene aufwiesen. Wissenschaftler haben dafür zwei Erklärungen: Entweder kamen sie durch Schiffe in fremde Gewässer oder der Anstieg der Meerestemperatur führte zu einer Erweiterung ihres Lebensraumes.    [...mehr]



Autor: Richert

Die älteste Energiequelle der Menschheit dürfte wohl die Wasserkraft sein.

Heute produzieren Wasserkraftwerke 20% des gesamten Strombedarfs, soviel wie noch nie zuvor.

Mittlerweile wird die ungeheure Kraft der Ozeane und seiner Strömung auch genutzt, um daraus umweltfreundliche Energie zu gewinnen: E.ON hat den Anfang gemacht mit einem Gezeitenkraftwerk und nutzt die Kraft der Natur erfolgreich.

Während herkömmliche Kraftwerke Ebbe und Flut mit einem Staudamm zurückhalten, das Wasser dann über Turbinen ablassen und so Strom produzieren, arbeitet ein Gezeitenkraftwerk nach einem anderen Verfahren.

Kraftwerk © Flickr by Wittekind

Das Gezeitenkraftwerk ist das Kraftwerk der Zukunft.

Gezeitenkraftwerke können unabhängig von Ebbe und Flut konstant Strom erzeugen, da die Turbinen unter Wasser liegen und so in beide Richtungen durchströmt werden. Gezeitenkraftwerke nutzen also gezielt die auftretenden Höhendifferenzen des Meerespiegels während den Gezeiten. Die daraus resultierenden Strömungen nutzen sie zur Stromerzeugung.

Die Kraft aus dem Meer bringt viele Vorteile mit sich. Ebbe und Flut sind berechenbare Größen, zudem permanent vorhanden und im Gegensatz zur Sonnen- und Windenergie unabhängig von äußeren Gegebenheiten.

Gezeitenkraftwerke können konstant bei Ebbe und Flut Strom erzeugen, da die Turbinen unter Wasser in beide Richtungen durchströmt werden. Man könnte sie daher auch Tidenhubkraftwerk nennen.

Dadurch, dass die Gezeitenkraftwerke unsichtbar am Meeresgrund liegen, wirken sie sich weder optisch noch ökologisch auf das Küstengebiet aus. Ihre Drehgeschwindigkeiten sind so gering, dass man keine negativen Auswirkungen auf den Bestand der Meerestiere verzeichnen kann.

Experten schätzen, dass die die Strömungsenergie der Gezeitenkraftwerke 2010 etwa rund 450 Terawattstunden pro Jahr beträgt, was in etwa soviel ist, wie 40 herkömmliche Kraftwerke erzeugen.    [...mehr]



Autor: Martin

Es gibt Lebewesen, die an extreme Bedingungen angepasst sind.  Solche Lebewesen werden Extremophile genannt. Diejenigen, die an extreme Hitze angepasst sind nennt man thermophil.

Thermus Aquaticus public domain Menschen bekommen schon relativ leicht bei Hitze Probleme. Umgebungstemperaturen von über 40°C sind nur schwer auszuhalten. Spätestens ab 60°C ist der Mensch nicht lange überlebensfähig. In der Sauna lässt es sich zwar kurz aushalten aber auf Dauer nicht. Die Haut verbrennt bei zu intensiver Sonneneinstrahlung und ein Hitzeschock lässt sich auch nicht mit Sonnemilch bekämpfen. Diese Probleme teilen die meisten Mehrzeller. Einige Proteine denaturieren schon ab 40°C und sind dann nicht mehr brauchbar.    [...mehr]



Autor: Martin

Nicht nur Menschen werden von zu starker Sonneneinstrahlung geplagt. Auch Algen können von zuviel Sonne eine Art Sonnenbrand bekommen.

Kieselalge public domain

Für Menschen gibt es verschiedene Arten sich vor der Sonne zu schützen. So ist das Sonnenbad mit Sonnenmilch mit richtigem Lichtschutzfaktor kein großes Problem. Am besten ist es jedoch die pralle Sonne einfach zu meiden. Meeresalgen haben diese Möglichkeit nicht. Sie sind der Sonne ausgeliefert. Das waren sie schon immer und sind deshalb evolutionär auch darauf eingestellt. Immerhin können sie ähnlich wie wir Menschen “braun” werden. Wir produzieren Melanin und die Algen einen ähnlichen Stoff, der die schädliche Wirkung von UV-Strahlung einschränkt. Außerdem können die Proteine, die für die Lichtaufnahme zuständig sind reduziert werden. So wie wir Menschen unsere Grenzen bei der Anpassung haben, haben es die Algen auch. Und ihre Grenze ist erreicht.    [...mehr]



Autor: Martin

Bei Krill handelt es sich um die wichtigste Nahrung für Wale und viele andere Meerestiere. Ein Grund sich die Frage zu stellen, was die Wale da eigentlich die ganze Zeit fressen.

Krill GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Die Verbindung zwischen den Ernährungsgewohnheiten der Wale und dem Namen Krill ist eng. Im norwegischen heißt Krill nämlich nichts anderes als Walnahrung. Bei Krill handelt es sich nun um sogenannte Euphausiden. Das sind kleine Krebse. Sie gehören zu den garnelenähnlichen Krebstieren. Interessant ist noch, dass es sich dabei um Leuchtkrebse handelt. Sie haben im Körper 10 Leuchtorgane die ein bläuliches Licht aussenden. Krill bildet einen Hauptbestandteil des Planktons.    [...mehr]



Autor: Martin

Energie ist eine knappe Ressource und so wird immer wieder nach neuen regenerativen Energiequellen gesucht. Energie aus Wasserkraftwerken scheint da eine Möglichkeit zu sein, aber ist es wirklich eine umweltschonende Art der Energiegewinnung?

Tidekraftwerk GNU-Lizenz für freie DokumentationBei Gezeitenkraftwerken werden Turbinen im Meer versenkt, die die Bewegung des Wassers in eine Drehbewegung der Turbine umsetzen. Diese Drehbewegung wird wie bei normalen Generatoren in Strom umgewandelt. Dies ist allerdings bei weitem nicht die einzige Methode. So werden Bewegungen von Bojen, Rotoren, Drucklufttürme und allerlei weitere Dinge zur Energiegewinnung aus der Wasserbewegung genutzt.    [...mehr]



Autor: Martin

Man sollte es nicht meinen, doch Vulkane können nicht nur an Land ausbrechen. Forschern ist es nun gelungen auch Vulkanausbrüche unter Wasser zu entdecken und zu untersuchen.

vulkan GNU-Lizenz für freie Dokumentation

An Land sind Vulkanausbrüche recht gut verstanden. Im Magma ist Gas gelöst. Dieses Gas kann nicht einfach austreten, da das Magma den Weg nach draußen sehr gut versperrt. Da das Gas sehr heiß wird und es stark komprimiert wird, entwickelt sich ein sehr hoher Druck. Manchmal wird dieser Druck hoch genug, um in einer Art Explosion das Magma aus dem Vulkan heraus zu schleudern. Dabei wird das Magma z.T. Kilometerweit verstreut. Außerdem bilden sich großflächige Aschablagerungen. Diese Art der Explosion schien für submarine Vulkane unplausibel.    [...mehr]


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